Gesetze / Unterlassungsklagengesetz
UKlaG§ 2 Ansprüche bei verbraucherschutzgesetzwidrigen Praktiken
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/UKlaG/2?asof=2019-06-10#abs-1 (1) Wer in anderer Weise als durch Verwendung oder Empfehlung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorschriften zuwiderhandelt, die dem Schutz der Verbraucher dienen (Verbraucherschutzgesetze), kann im Interesse des Verbraucherschutzes auf Unterlassung und Beseitigung in Anspruch genommen werden. Werden die Zuwiderhandlungen in einem Unternehmen von einem Mitarbeiter oder Beauftragten begangen, so ist der Unterlassungsanspruch oder der Beseitigungsanspruch auch gegen den Inhaber des Unternehmens begründet. Bei Zuwiderhandlungen gegen die in Absatz 2 Satz 1 Nummer 11 genannten Vorschriften richtet sich der Beseitigungsanspruch nach den entsprechenden datenschutzrechtlichen Vorschriften.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/UKlaG/2?asof=2019-06-10#abs-2 (2) Verbraucherschutzgesetze im Sinne dieser Vorschrift sind insbesondere
Eine Datenerhebung, Datenverarbeitung oder Datennutzung zu einem vergleichbaren kommerziellen Zweck im Sinne des Satzes 1 Nummer 11 liegt insbesondere nicht vor, wenn personenbezogene Daten eines Verbrauchers von einem Unternehmer ausschließlich für die Begründung, Durchführung oder Beendigung eines rechtsgeschäftlichen oder rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses mit dem Verbraucher erhoben, verarbeitet oder genutzt werden.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/UKlaG/2?asof=2019-06-10#abs-3 (3) (weggefallen)
Änderungsverlauf 21 Änderungen — alle Änderungen des UKlaG →
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08.12.2025 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 18 des Gesetzes vom 8. Dezember 2025 (BGBl. I Nr. 318)
BGBl. 2025 I Nr. 318
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06.05.2024 Ausfertigung
§ 2 geändert und aufgehoben durch Artikel 18 des Gesetzes vom 6. Mai 2024 (BGBl. I Nr. 149)
BGBl. 2024 I Nr. 149
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08.10.2023 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 10 des Gesetzes vom 8. Oktober 2023 (BGBl. I Nr. 272)
BGBl. 2023 I Nr. 272
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20.07.2022 Ausfertigung
§ 2 neu gefasst durch Artikel 4 des Gesetzes vom 20. Juli 2022 (BGBl. I 1237)
BGBl. 2022 I S. 1237
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25.06.2021 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 25. Juni 2021 (BGBl. I 2123)
BGBl. 2021 I S. 2123
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17.07.2017 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. Juli 2017 (BGBl. I 2394)
BGBl. 2017 I S. 2394
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23.06.2017 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 24 Abs. 5 des Gesetzes vom 23. Juni 2017 (BGBl. I 1693)
BGBl. 2017 I S. 1693
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11.04.2016 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 11. April 2016 (BGBl. I 720)
BGBl. 2016 I S. 720
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19.02.2016 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 19. Februar 2016 (BGBl. I 254)
BGBl. 2016 I S. 254
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17.02.2016 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 17. Februar 2016 (BGBl. I 233 347)
BGBl. 2016 I S. 233
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21.07.2014 Ausfertigung
§ 2 neu gefasst durch Artikel 3 des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I 1066)
BGBl. 2014 I S. 1066
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20.09.2013 Ausfertigung
§ 2 geändert durch Artikel 13 des Gesetzes vom 20. September 2013 (BGBl. I 3642)
BGBl. 2013 I S. 3642
9 ältere Änderungen sind hier nicht aufgeführt.
Quelle öffnet die Stelle im Gesetzblatt, an der die Änderung angeordnet wurde; wo sich nur der ändernde Artikel sicher bestimmen lässt, öffnet der Knopf diesen Artikel. Gesetzgebungsmaterialien öffnet die amtliche Begründung zu genau dieser Regelungseinheit. Steht statt eines Knopfes nur die Fundstelle, liegt uns der Text dieser Ausgabe nicht vor.
Die Zuordnung einer Textänderung zum ändernden Gesetz ist abgeleitet — aus der Standangabe des Gesetzes und dem beobachteten Änderungsdatum — und keine amtliche Angabe. Maßgeblich ist allein das Gesetzblatt.