§ 243 Anfechtungsgründe
Stand: 28.07.2022
Wird zitiert von 319
Nach Gewicht
- OLG Frankfurt am Main, 20.10.2010 – 23 U 121/08Zitiert von 10
- OLG Stuttgart, 26.07.2024 – 20 AktG 1/24
- LG Hannover, 12.10.2022 – 23 O 63/21
- BGH, 23.02.2021 – II ZR 65/19Aktiengesellschaft: Erforderlichkeit eines Sonderbeschlusses der Vorzugsaktionäre bei Verschmelzungen und Spaltungen; Erforderlichkeit eines Sonderbeschlusses der Stammaktionäre; Umfang der notariellen BeurkundungZitiert von 4
- OLG Celle, 29.11.2023 – 9 U 93/22Zitiert von 2
- KG, 14.07.2020 – 14 U 105/19Zitiert von 3
Zuletzt entschieden
- BGH, 25.06.2026 – IX ZB 6/24
- OLG Brandenburg, 28.05.2026 – 7 U 86/24
- BayObLG, 10.12.2025 – 102 ZRR 9/25 e
319 Entscheidungen zu § 243 AktG →
„Nach Gewicht“: wie oft die Entscheidung § 243 AktG zitiert. „Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/AktG/243#abs-1 (1) Ein Beschluß der Hauptversammlung kann wegen Verletzung des Gesetzes oder der Satzung durch Klage angefochten werden.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/AktG/243#abs-2 (2) Die Anfechtung kann auch darauf gestützt werden, daß ein Aktionär mit der Ausübung des Stimmrechts für sich oder einen Dritten Sondervorteile zum Schaden der Gesellschaft oder der anderen Aktionäre zu erlangen suchte und der Beschluß geeignet ist, diesem Zweck zu dienen. Dies gilt nicht, wenn der Beschluß den anderen Aktionären einen angemessenen Ausgleich für ihren Schaden gewährt.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/AktG/243#abs-3 (3) Die Anfechtung kann nicht gestützt werden
Eine Anfechtung kann auf die durch eine technische Störung verursachte Verletzung von Rechten aus Satz 1 Nummer 1 und 2 sowie Vorschriften aus Satz 1 Nummer 3 nur gestützt werden, wenn der Gesellschaft grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorzuwerfen ist; in der Satzung kann ein strengerer Verschuldensmaßstab bestimmt werden.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/AktG/243#abs-4 (4) Wegen unrichtiger, unvollständiger oder verweigerter Erteilung von Informationen kann nur angefochten werden, wenn ein objektiv urteilender Aktionär die Erteilung der Information als wesentliche Voraussetzung für die sachgerechte Wahrnehmung seiner Teilnahme- und Mitgliedschaftsrechte angesehen hätte. Auf unrichtige, unvollständige oder unzureichende Informationen in der Hauptversammlung über die Ermittlung, Höhe oder Angemessenheit von Ausgleich, Abfindung, Zuzahlung oder über sonstige Kompensationen kann eine Anfechtungsklage nicht gestützt werden, wenn das Gesetz für Bewertungsrügen ein Spruchverfahren vorsieht.