Schmerzensgeldtabelle
1.104 Urteile · Median 7.179 Euro · 100 bis 1.000.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 1.104 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Wie viel Schmerzensgeld nach einem Unfall?
Für Verkehrsunfälle enthält die Tabelle 307 Urteile. Der mittlere zugesprochene Betrag liegt bei 5.000 Euro, die Spanne reicht von 100 bis 500.000 Euro. Leichte Verletzungen wie eine Distorsion der Halswirbelsäule bewegen sich am unteren Ende, schwere Dauerschäden wie ein Schädel-Hirn-Trauma mit Pflegebedürftigkeit am oberen. Maßgeblich sind Art und Dauer der Beeinträchtigung, Dauerfolgen, das Verschulden und ein etwaiges Mitverschulden. Alle Urteile zu Verkehrsunfällen.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 9.000 € | Schlüsselbeinfraktur mit Fehlstellung, Gehirnerschütterung, Gehörgangsblutung, Unterschenkelprellung | LG Bochum, 31.08.2009 – 3 O 421/07 |
| 9.000 € | Tibiakopfbruch rechts, Einsatz einer Knie-Vollprothese, dauerhafte erhebliche Bewegungseinschränkung und Dienstunfähigkeit | LG Kiel, 24.02.2012 – 13 O 169/10 |
| 8.500 € | HWS-Schleudertrauma mit chronischen Kopfschmerzen, Schwindelanfällen, Nackenverspannungen und psychischen Folgewirkungen | LG Kiel, 04.05.2005 – 6 O 228/03 |
| 8.500 € | Brüche am linken Unterschenkel und am rechten Oberarm, Bewegungseinschränkungen der Schulter, Erwerbsminderung von 20 % | OLG Oldenburg, 29.12.2011 – 14 U 30/11 |
| 8.500 € | Zweitgradig offene Unterschenkelfraktur, Teilruptur M. gastrocnemius, Subarachnoidalblutung, Kompartmentsyndrom mit Spaltung, mehrere Operationen, starke Narbenbildung | LG Hagen, 25.10.2022 – 3 O 83/20 |
| 8.000 € | Drei fehlerhafte kosmetische Operationen (Brustkorrektur und Fettabsaugung), erhebliche Schmerzen, Entzündungen und verbliebene breite, unschöne Narben im Brustbereich | OLG Düsseldorf, 07.07.2005 – I-8 U 7/04 |
| 8.000 € | Missglückte ästhetische Fettabsaugung mit ungleichmäßigem Ergebnis, dauerhaften optischen Mängeln und psychischen Belastungen. | LG Dortmund, 20.10.2005 – 4 O 25/03 |
| 8.000 € | Linksseitige Schultergelenksluxation mit Humerustrümmerkopffraktur, Rippenbrüche, dreimalige Operation, GdB von 40% | LG Düsseldorf, 01.09.2006 – 16 O 372/05 |
| 8.000 € | Faustschlag ins Gesicht, Gesichtsprellung, HWS-Blockierung und schwere depressive Anpassungsstörung mit ca. 14 Monaten Arbeitsunfähigkeit | LAG Niedersachsen, 20.05.2010 – 9 Sa 1914/08 |
| 8.000 € | Schwere Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch diffamierende Äußerungen der Behördenspitze und fehlende Rehabilitation | LG Frankfurt am Main, 07.03.2011 – 2-04 O 584/09 |
| 8.000 € | Schädigung der Frontzähne nach Zahnpräparation, schmerzhafte Pulpitis, Einschränkungen bei der Nahrungsaufnahme, drohender Zahnverlust | OLG Hamm, 30.05.2011 – I-3 U 205/10 |
| 8.000 € | Schulterluxation links, Ausriss der Supraspinatussehne, Fraktur der Kopfkalotte des Schultergelenks, dauerhafte Bewegungseinschränkungen und Schmerzen | LG Mönchengladbach, 31.08.2011 – 11 O 252/08 |
| 8.000 € | Verletzungen an Kopf und Steißbein (Steißbeinbruch mit anhaltenden Schmerzen beim Sitzen und Laufen) | LG Münster, 18.11.2011 – 010 O 468/09 |
| 8.000 € | Brüche im Bereich des linken Ellenbogens sowie Brüche beider Unterarme, mehrfache Operationen, Schmerzen und erhebliche Bewegungseinschränkungen | LG Neuruppin, 25.05.2012 – 1 O 321/11 |
| 8.000 € | Berstungsbruch eines Lendenwirbelkörpers nach Sturz von einer Treppe | OLG Hamm, 24.09.2012 – I-6 U 16/12 |
| 8.000 € | Messerstich in den Oberschenkel, Muskelteildurchtrennung, Operation unter Vollnarkose, Narbe, posttraumatische Belastungsstörung | LG Bonn, 19.10.2012 – 23 KLs 555 Js 199/12 P -23/12 |
| 8.000 € | Tibiakopffraktur rechts, nicht dislozierte Wadenbeinfraktur links, Erguss im Knie, Arbeitsunfähigkeit, operative Verplattung | OLG Hamm, 27.11.2012 – I-9 U 132/12 |
| 8.000 € | Horn- und Netzhautbeeinträchtigung nach Katarakt-Operation, Ödem- und Wasserblasenbildung, Verzerrtsehen sowie Einschränkung der Sehfähigkeit und des räumlichen Sehens | LG Frankfurt am Main, 29.01.2014 – 2-04 O 470/11 |
| 8.000 € | Ausgerissene Bohrung im Rahmen einer Operation, Erleiden einer Revisionsoperation und verzögerte Genesung | OLG Hamm, 18.02.2014 – 26 U 152/13 |
| 8.000 € | Abriss der langen Bizepssehne im linken Arm mit Kraftminderung, endgradiger Funktionsstörung und Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10 % | LG Bonn, 28.09.2016 – 1 O 454/13 |
| 8.000 € | Kreuzbandriss im linken Knie mit Beschädigung mehrerer Bänder, Operation, mehrmonatige Krankengymnastik | LG Darmstadt, 02.02.2017 – 27 O 297/16 |
| 8.000 € | Grober Behandlungs- und Pflegefehler durch fehlerhafte Dekubitusprophylaxe bei Hochrisikopatienten | OLG Brandenburg, 28.06.2018 – 12 U 37/17 |
| 8.000 € | Verätzungen/Vergiftungen durch elterliche Fremdeinwirkung bei unterlassener Diagnose/Verdachtsmeldung eines Münchhausen-by-Proxy-Syndroms | LG Kiel, 29.10.2019 – 8 O 254/16 |
| 8.000 € | Trümmerbruch am Oberarmknochenkopf, Operation, Krankenhausaufenthalt, stufenweise Wiedereingliederung, Schmerzmitteleinnahme | LG München II, 22.04.2020 – 10 O 5592/16 |
| 8.000 € | Misslungene Stiftversorgung, irreparabler Schaden an Zahn 14, Entzündungen im Kieferbereich, Zahnverlust und Notwendigkeit der Neuversorgung. | OLG Brandenburg, 11.03.2021 – 12 U 112/20 |
| 8.000 € | Drittgradig offene Unterarmfraktur rechts, Schulterbeschwerden, dauerhafte Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 % und Bewegungseinschränkungen | OLG Brandenburg, 20.01.2022 – 12 U 61/21 |
| 8.000 € | Distale Radiusfraktur links, knöcherner Ausriss der Strecksehne D1 rechts, Prellungen, Hämatom, verbleibende Versteifung am rechten Daumen mit Greifeinschränkung | LG Köln, 23.01.2024 – 14 O 58/22 |
| 8.000 € | Katzenbissverletzung an der linken Hand mit Phlegmone, operativer Revision, stationärem Aufenthalt, Narbenkontrakturen und verbliebener reduzierter Beweglichkeit | OLG Düsseldorf, 03.09.2024 – 15 U 7/19 |
| 8.000 € | Nicht dislozierte Patellafraktur, stumpfes Thoraxtrauma, HWS-Schleudertrauma und kurzzeitige posttraumatische Belastungsreaktion | OLG Brandenburg, 19.12.2024 – 12 U 214/20 |
| 7.700 € | HWS-Schleudertrauma, Kopf- und Nackenschmerzen, Motorikeinschränkung des linken Arms mit Sensibilitätsstörungen, monatelange Behandlung | OLG Düsseldorf, 17.11.2003 – I-1 U 81/02 |
| 7.500 € | Katheterfehler mit Harnwegsinfekt, schwerer Sepsis, lebensgefährlichem Zustand und intensiver Krankenhausbehandlung | OLG Köln, 30.01.2002 – 5 U 106/01 |
| 7.500 € | Fehlgeschlagene Implantatbehandlung nach eigenmächtiger Durchführung ohne hinreichende Risikoaufklärung | OLG Köln, 06.05.2002 – 5 U 60/99 |
| 7.500 € | Verunstaltung nach misslungener Ohrenanlegeplastik (Telefonohr), Narbenbildung, Korrekturoperation mit stationärem Aufenthalt, verbliebenes enges und steifes Anliegen der Ohren | LG Aachen, 18.06.2003 – 11 O 72/00 |
| 7.500 € | Zwei Kopfplatzwunden, Schädelprellung und posttraumatische Belastungsstörung nach vorsätzlicher Straftat | LG Münster, 08.06.2006 – 8 O 58/05 |
| 7.500 € | Übersehener Herzinfarkt infolge fehlerhafter Behandlung, führte nach kurzer Leidenszeit zur Bewusstlosigkeit und späterem Tod | LG Köln, 02.05.2007 – 25 O 250/03 |
| 7.500 € | Schwerwiegende Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch unzulässige Internet-Fahndung/Diskussionsforum der Polizei im Rahmen von Mordermittlungen | OLG Celle, 19.06.2007 – 16 U 2/07 |
| 7.500 € | Trümmerfraktur an der Ferse und an der Schienbeingelenkpfanne, erhebliche Spätfolgen, Berufsunfähigkeit im erlernten Beruf | OLG Rostock, 03.03.2009 – 5 U 113/08 |
| 7.500 € | Sexueller Missbrauch im Kindesalter mit posttraumatischer Belastungsstörung, Verdrängung der Ereignisse und Vertrauensverlust | LG Osnabrück, 29.12.2010 – 12 O 2381/10 |
| 7.500 € | Verbrennungen zweiten Grades an Gesicht und Händen durch Stichflamme bei Ethanol-Kamin, mehrwöchige stationäre Behandlung, bleibende Narben an den Händen | LG Göttingen, 02.03.2011 – 2 O 218/09 |
| 7.500 € | Ellenbogenbruch rechts, multiple Operationen, Beugeeinschränkung, Taubheitsgefühl und Bewegungseinschränkung der Finger, Minderung der Erwerbsfähigkeit um 20 % | OLG Saarbrücken, 18.10.2011 – 4 U 400/10 - 119 |
| 7.500 € | Wirbelsäulenfraktur, Operationen, Versteifung T12/L1 und L1/L2, Restkyphosis, Gefühlsstörung am Oberschenkel, Weichgewebedefekt am Beckenkamm | LG Bonn, 21.10.2011 – 3 O 272/06 |
| 7.500 € | Schwere Verätzungen von Hautarealen durch unverdünntes Kaliumpermanganat, fünf Tage stationäre Behandlung, erhebliche Schmerzen | LG Bochum, 07.12.2011 – 6 O 284/10 |
| 7.500 € | Schultergelenkssprengung, Verletzung des Diskus im Schultereckgelenk links mit Bewegungseinschränkung und Schmerzen sowie kurzzeitige Bewusstlosigkeit | OLG Karlsruhe, 20.12.2012 – 9 U 38/11 |
| 7.500 € | Offene Talushalsfraktur im rechten Sprunggelenk, Operation, stationäre Behandlung, mehrmonatige Dienstunfähigkeit und Beeinträchtigung bei Freizeitaktivitäten | LG Aachen, 30.06.2015 – 12 O 482/14 |
| 7.500 € | Psychische Beschwerden, Depressionen und Überlastungsgefühle aufgrund der Verwechslung eines Samenspenders bei heterologer Insemination | LG Münster, 24.03.2016 – 111 O 83/14 |
| 7.500 € | Trimalleoläre OSG-Luxationsfraktur links, operative Versorgung, stationäre Behandlung, Bewegungseinschränkungen und Dauerschmerzen | LG Kiel, 28.06.2017 – 13 O 9/15 |
| 7.500 € | Verletzung durch Sturz infolge der Verletzung von Streupflichten | OLG Schleswig, 03.04.2018 – 11 U 93/17 |
| 7.500 € | Zweitgradig offene Unterschenkelschaftfraktur distal rechts nach Foulspiel beim Fußball | OLG Schleswig, 19.11.2020 – 7 U 214/19 |
| 7.500 € | Verbleib abgebrochener Teile einer Kupferspirale in der Gebärmutter, operative Hysteroskopie mit Abrasio unter Vollnarkose, Schmerzen, Blutungen, erhebliche Ängste | LG Aachen, 29.06.2023 – 1 O 248/22 |
| 7.500 € | Bruch eines Intrauterinpessars bei Entfernung, Verbleib von Bruchstücken im Uterus, Notwendigkeit einer Hysteroskopie/Abrasio, psychische Belastungen | OLG Köln, 15.03.2024 – 19 U 85/23 |
| 7.500 € | Sehnendurchtrennung an der linken Hand, Operation, mehrtägige stationäre und mehrmonatige ambulante Behandlung, dauerhafte Minderung der Griffkraft und des Bewegungsausmaßes des Daumens | OLG Köln, 05.02.2025 – 11 U 132/23 |
| 7.200 € | Beckentrümmerbruch, OSG-Fraktur, tiefe Platzwunde am Kniegelenk, Hirnprellung, Stirnplatzwunde, Wirbelbruch, operative Eingriffe, Metalleinsetzung, monatelange Arbeitsunfähigkeit | OLG Düsseldorf, 23.06.2003 – I-1 U 20/03 |
| 7.158 € | Prellungen an Oberschenkel, Schulter und Schädel, HWS-Zerrung sowie eine psychische Fehlverarbeitung mit chronischem Schmerzsyndrom | OLG Hamm, 21.03.2002 – 6 U 218/99 |
| 7.000 € | Verbleib eines Gallensteins im Bauchraum nach Gallenblasenentfernung, zweijährige erhebliche Schmerzen, Revisionslaparotomie | LG Mönchengladbach, 14.06.2005 – 6 O 176/04 |
| 7.000 € | Bruch des zweiten Lendenwirbelkörpers, dauerhafte Teilversteifung der unteren Wirbelsäule, Postfusionssyndrom, Störung der Wirbelsäulenstatik mit Kyphorisierung | OLG Hamm, 18.12.2007 – 9 U 129/06 |
| 7.000 € | Schwerwiegende Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Videoüberwachung am Arbeitsplatz | LAG Hessen, 25.10.2010 – 7 Sa 1586/09 |
| 7.000 € | Übersehen eines Nierensteins, schwerer Sepsisanfall (Urosepsis), Notoperation, chronische Funktionsbeeinträchtigung der linken Niere | OLG Rostock, 21.12.2012 – 5 U 170/11 |
| 7.000 € | Verzögerung der Heilung einer Außenknöchelfraktur (Weber B-Fraktur) um mehrere Monate mit damit verbundenen Schmerzen | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 U. |
| 7.000 € | Verzögerung der Heilung einer Außenknöchelfraktur über mehrere Monate mit damit verbundenen Schmerzen | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 |
| 7.000 € | Tief 2.- bis 3.-gradige Verbrühungen am Unterschenkel/Sprunggelenk (4% KOF), stationäre Behandlung, Operationen, verbleibende Narben, Juckreiz und Schwellneigung | LG Düsseldorf, 19.07.2013 – 22 O 128/12 |
| 7.000 € | Fehlerhafte Zahnimplantateinbringung im Oberkiefer, Perforation der Kieferhöhle, Entzündungen, Abszess, langwierige mehrmonatige Klinikkbehandlung, Beeinträchtigung beim Essen und Sprechen | LG Dortmund, 07.05.2014 – 4 O 154/12 |
| 7.000 € | Fehlerhafte Zahnersatz-Eingliederung bei CMD, Kiefergelenksbeschwerden, Notwendigkeit der Neuerstellung des Zahnersatzes und langandauernder Schientherapie | LG Arnsberg, 26.06.2014 – 5 O 21/06 |
| 7.000 € | Femurschaftfraktur links (Oberschenkelbruch) bei 4-jährigem Kind, zwei Operationen, Narben, posttraumatische Belastungsstörung mit Schlafstörungen und Ängsten | LG Hagen, 08.09.2015 – 3 O 126/14 |
| 7.000 € | Verzögert diagnostizierte Oberschenkelhalsfraktur (einfacher Diagnosefehler) führt zu etwa 7 Wochen erheblichen Schmerzen und Entnahme von Knochenstücken aus dem Beckenkamm. | OLG Hamm, 17.11.2015 – 26 U 13/15 |
| 7.000 € | Rechtswidrige Kniescheibenentfernung bei Knieoperation wegen mangelnder Aufklärung, Folgeeingriffe | OLG Köln, 11.01.2017 – 5 U 46/16 |
| 7.000 € | Unbefugte Veröffentlichung eines Intimfotos im Internet, dadurch verursachte schwere Persönlichkeitsrechtsverletzung und psychische Beeinträchtigungen | OLG Hamm, 20.02.2017 – 3 U 138/15 |
| 7.000 € | Schenkelhalsfraktur, Schlüsselbeinfraktur, Schulterblattfraktur, Rippenserienfraktur und Pneumothorax mit stationärem Krankenhausaufenthalt und Rehabilitation | KG, 18.02.2019 – 25 U 16/18 |
| 7.000 € | Fraktur des zweiten Lendenwirbelkörpers, mehrtägige stationäre Behandlung, mehrmonatige Schmerzen und Arbeitsunfähigkeit | LG Frankfurt am Main, 26.02.2020 – 2-04 O 289/19 |
| 7.000 € | Fersenbein- und Unterschenkelfraktur rechts, Fuß-/Zehenfehlstellung, Beinverkürzung, Berufsunfähigkeit als Bäcker | OLG Brandenburg, 28.05.2020 – 12 U 201/18 |
| 7.000 € | Schnitt- und Risswunden im Gesicht (Nase, Stirn) mit genähten Narben und Notwendigkeit einer Rekonstruktion der Nasenspitze nach Anstoßen an Treppenverblendung | LG Kaiserslautern, 19.06.2020 – 3 O 639/19 |
| 7.000 € | Radiusköpfenfraktur rechts, Anpralltrauma, Läsionen, Kapsel- und Bandrupturen mit bleibenden Bewegungseinschränkungen und dauerhafter Beeinträchtigung des Hand- und Unterarmbereichs | LG Frankfurt am Main, 07.07.2021 – 2-13 O 130/19 |
| 7.000 € | Multiple oberflächliche Bissspuren am Nasenbein, ca. 2x2 cm große Hautablederung der Nasenspitze, verbleibende Narbe an der Nase nach Hundebiss. | LG Köln, 03.11.2022 – 14 O 304/21 |
| 7.000 € | Verletzung am Knie / Schienbein (Tibiakopffraktur), Reoperationsrisiko, mehrwöchige Krankschreibung, Reha-Sport erforderlich | OLG Hamm, 07.03.2023 – 7 U 130/22 |
| 7.000 € | Sturz vom Röntgentisch: Commotio cerebri, Unterschenkelfraktur links, Gesichtshämatom mit Monokelhämatom, dauerhafte Mobilitätseinschränkung | LG Nürnberg-Fürth, 30.03.2023 – 11 O 7141/19 |
| 7.000 € | Schnittwunde am Handgelenk mit 40% durchtrennter Sehne, Operation, Dienstunfähigkeit, verbleibende Bewegungseinschränkung und Sensibilitätsstörung (GdB 10%) | LG Lübeck, 03.11.2023 – 3 O 277/21 |
| 7.000 € | Bimalleoläre Luxationsfraktur und traumatische Bänderruptur im linken oberen Sprunggelenk, Wasseransammlungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen | OLG Hamm, 01.12.2023 – 11 U 32/22 |
| 7.000 € | Potenziell lebensbedrohlicher Messerstich in den Rücken, Teilresektion der linken Lunge, dauerhafte Beschwerden | LG Bochum, 17.06.2025 – 7 Ks 3/25 |
| 6.900 € | Schwerwiegende Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Ehrverletzungen am Arbeitsplatz | LAG Rheinland-Pfalz, 04.10.2005 – 5 Sa 140/05 |
| 6.817 € | Verletzungen durch Badeunfall (Sturz/Schubsen vom 5-m-Brett) | OLG Köln, 15.04.2003 – 7 U 122/02 |
| 6.500 € | Schockschaden mit schwerer seelischer Beeinträchtigung und mehrwöchiger stationärer Krankenhausbehandlung nach tödlichem Sturz des Ehemanns | OLG Köln, 18.12.2006 – 16 U 40/06 |
| 6.500 € | Distorsion des linken Kniegelenkes mit kompletter Ruptur des vorderen Kreuzbandes, Anriss des Innenmeniskus, Außenmeniskusradiärriss und knorpelläsion, operative Behandlung | LG Bonn, 20.11.2007 – 2 O 367/06 |
| 6.500 € | Komplexe Kniebandrupturen links, Nierenabriss rechts (operativ entfernt), Rippenserienfrakturen mit Pneumothorax, Intensivpflege, Dauerfolgen am Knie | OLG Celle, 19.12.2007 – 14 U 97/07 |
| 6.500 € | Zahnfrakturen mit Aufbaumaßnahmen, Nasenbeinfraktur, Schädelprellung, Commotio cerebri, Monokelhämatom, psychische Beeinträchtigungen | LG Köln, 28.02.2008 – 37 O 670/07 |
| 6.500 € | Schwere Schnitt- und Stichverletzungen durch einen Messerangriff | OLG Hamm, 07.11.2012 – I-30 U 80/11 |
| 6.500 € | Geringe Schädigung des Nervus alveolaris inferior mit Dauerschaden, partiellen Taubheitsgefühlen und Schmerzen beim Rasieren im Lippenbereich | LG Münster, 20.02.2014 – 111 O 45/11 |
| 6.500 € | Komplette Unterschenkelfraktur links (Tibiaschaft- und Fibulafraktur) mit Weichteilschaden, Operationen mit Verriegelungsnagel, Narbengewebeentfernung, verbliebene Missempfindungen | LG Hagen, 30.10.2014 – 9 O 522/13 |
| 6.500 € | Maisonneuve-Fraktur des Sprunggelenks (Wadenbeinfraktur, Innenknöchelfraktur, Volkmann'sches Dreieck), Operation, dauerhafte MdE von 10% | OLG Düsseldorf, 25.08.2015 – I-21 U 8/14 |
| 6.500 € | Doppelte Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks, operative Behandlung, 12 Tage stationär, Metallentfernung, dauerhafte Schwellungen, Schmerzen und Instabilität | LG Bonn, 25.08.2016 – 13 O 91/16 |
| 6.500 € | Mittelgesichtsfraktur, operativ mit Mikroplatten versorgt, Taubheit der rechten Gesichtshälfte sowie Gefühlsbeeinträchtigung des Zahnfleisches am rechten Oberkiefer | LG Köln, 27.04.2018 – 22 O 444/13 |
| 6.500 € | Multiple Frakturen und schwere Quetschung des rechten Fußes, Ausrenkung des 4. Zehengelenks, operative Behandlung mittels Kirschner-Drähten | LG Bielefeld, 15.11.2018 – 2 O 395/17 |
| 6.500 € | Tibiakopffraktur am rechten Bein, zwei Operationen, stationärer und ambulanter Krankenhausaufenthalt, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen | LG Köln, 05.08.2019 – 19 O 49/18 |
| 6.400 € | Kohlenstoffmonoxid-Intoxikation, Atemnot, Schwindel, Trommelfellperforation, erhebliche monatelange Beeinträchtigung der körperlichen Belastungsfähigkeit | LG Limburg a.d. Lahn, 28.06.2021 – 2 O 216/20 |
| 6.000 € | Rippenserienfraktur links mit Hämato- und Pneumothorax, offene Luxation des Daumengrundgelenks mit ulnarer Seitenbandruptur | OLG Celle, 10.06.2004 – 14 U 136/03 |
| 6.000 € | Folgen übermäßig langer Nichtversorgung mit voll funktionsfähiger Zahnprothese, Fehlbiss (Hackbiss), Kaubeschwerden, Verspannungen der Kaumuskulatur, psychische Beeinträchtigung | OLG Hamm, 01.12.2004 – 3 U 189/04 |
| 6.000 € | Rechtswidrige Brustoperation (Gewebeentnahme ohne wirksame Aufklärung bei misslungener Drahtmarkierung) und erforderliche Revisionsoperation | OLG Koblenz, 14.04.2005 – 5 U 667/03 |
| 6.000 € | HWS-Distorsion mit dauerhaften Schwindelattacken, viermonatige Arbeitsunfähigkeit und dreiwöchiger stationärer Klinikaufenthalt | OLG Saarbrücken, 28.06.2005 – 4 U 236/04 - 25/05 |
| 6.000 € | Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch beleidigende Äußerungen in einer Live-Fernsehsendung | LG Hannover, 11.01.2006 – 6 O 73/05 |
| 6.000 € | Unbemerkte Harnblasenverletzung bei Hysterektomie mit nachfolgender Inkontinenz und Fistelbildung, Nachoperation erforderlich | LG Köln, 15.08.2007 – 25 O 177/04 |
| 6.000 € | Schmerzhafter Verlauf nach Karpaltunnelsyndrom-OP, Revisionsoperation, verbliebener geringer Dauerschaden an der rechten Hand | LG Köln, 05.03.2008 – 25 O 479/04 |
| 6.000 € | Schmerzen und Beeinträchtigungen durch fehlerhafte implantologische und prothetische Zahnbehandlung, Entfernung und Neuinserierung von Implantaten | OLG Köln, 27.10.2010 – 5 U 90/07 |
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Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 164 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 607.000 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 07.09.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.