Schmerzensgeldtabelle Wirbelsäule und Nacken
71 Urteile · Median 5.000 Euro · 120 bis 300.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 71 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 300.000 € | Querschnittsyndrom mit inkompletter Tetraparese (Rollstuhl), Spastiken, Sensibilitätsstörungen, Blasen- und Mastdarmlähmung. | LG Bonn, 20.01.2011 – 9 O 161/09 |
| 250.000 € | Bruch des 5. und 6. Brustwirbelkörpers mit Querschnittslähmung der Beine, Harnblase, Mastdarm und Impotenz | LG Bonn, 15.03.2006 – 1 O 552/04 |
| 250.000 € | Rückenmarksverletzung mit inkomplettem Querschnittsyndrom, rechtsseitige spastische Lähmung, Taubheit, Blasen- und Mastdarmstörung, Rollstuhlpflichtigkeit, Pflegestufe 2, psychische Beeinträchtigungen, Kehlkopfverletzung | LG Münster, 01.03.2018 – 111 O 25/14 |
| 200.000 € | Querschnittslähmung, Harnverhalt, Stuhlinkontinenz, Rollstuhlpflicht, Schmerzen im lumbosakralen Übergang, 100% schwerbehindert | OLG Köln, 12.01.2011 – 5 U 37/10 |
| 150.000 € | Inkomplette Lähmung, Rollator/Gehstock, Gefühlsstörungen Beine/Unterkörper, erektile Dysfunktion, Blasenentleerungsstörung, depressive Episoden, dauerhaft eingeschränkte Mobilität, arachnoidale Verklebungen Brustwirbelsäule. | OLG Hamm, 02.02.2021 – 26 U 54/19 |
| 100.000 € | Verletzung der Halswirbel mit infolgedessen Querschnittslähmung | OLG Hamm, 27.05.2009 – 11 U 175/07 |
| 100.000 € | HWS-Distorsion, psychogener Schiefhals, erhebliche Muskel- und Sehnenveränderung HWS, Linksverkrümmung HWS, posttraumatische Belastungsstörung mit Todesängsten, Albträumen, Übererregtheit, Gefühlabstumpfung, Rückzugsverhalten, Verlust der Arbeitsfähigkeit, chronifizierter Zustand | LG Düsseldorf, 28.03.2012 – 13 O 304/08 U. |
| 100.000 € | Lendenwirbelkörperfraktur (LWK 1) mit gravierenden Dauerfolgen nach Hochschleudern im Bus | OLG Hamm, 14.05.2012 – I-6 U 187/11 |
| 70.000 € | Querschnittsymptomatik nach Skoliose-Operation, zeitweise Paraplegie und Blasen-Mastdarm-Lähmung, Dauerschaden: Blasen- und Mastdarmentleerungsstörungen | LG Bonn, 18.02.2011 – 9 O 192/09 |
| 50.000 € | Nervenschädigung nach überlanger Operation, Quadrizeps- und Hüftbeugerparese, Gehunfähigkeit, chronische Rückenschmerzen, Kribbelparästhesien, Morphium- und Psychotherapie | OLG Frankfurt am Main, 03.05.2016 – 8 U 224/12 |
| 50.000 € | Fehlbehandlung bei Wirbelsäulenoperationen, chronische Schmerzen im LWS-Bereich, Ischialgie, Taubheitsgefühle, Lähmungserscheinungen in den Beinen, Nervenkompression, chronisches Schmerzsyndrom. | OLG Hamm, 02.02.2024 – 26 U 36/23 |
| 40.000 € | Mehrere Bandscheiben- und Versteifungsoperationen der Lendenwirbelsäule, chronische Schmerzen, Gehbehinderung bis Rollstuhl, Blasenentleerungsstörungen, 100% Schwerbehinderung, Pflegestufe 2, chronisches komplexes Schmerzsyndrom. | OLG Köln, 30.05.2012 – 5 U 44/06 |
| 40.000 € | MRSA-Infektion, Sepsis, Spondylodiszitis und Abszess an der Lendenwirbelsäule, Phlebitis am linken Arm, starke Schmerzen, Arbeitsunfähigkeit | OLG Hamm, 08.11.2013 – 26 U 62/12 |
| 40.000 € | Conus-medullaris-Syndrom mit Rückenmarkschädigung, asensible Blase, Mastdarmentleerungsstörung, erhebliche Beeinträchtigung des Tagesablaufs und Nachtschlafs. | OLG Köln, 23.05.2018 – 5 U 63/15 |
| 30.000 € | Pathologische Fraktur des 4. Halswirbels, aneurysmatische Knochenzyste, drei Operationen an der Halswirbelsäule mit Versteifung, Lungenembolie, Tumorrezidiv, Risiko für Querschnittlähmung und Schlaganfall. | OLG Schleswig, 04.04.2008 – 4 U 172/07 |
| 25.000 € | Inkomplette Querschnittssymptomatik, totale Parese beider Beine und linker Arm, teilweise Parese rechter Arm, Halswirbelsäulen-OP, Rollstuhl, hochgradige Pflegebedürftigkeit, massive Bewegungseinschränkungen. | LG Bochum, 03.08.2005 – 6 O 150/05 |
| 25.000 € | Dauerhafte neuropathische Flankenschmerzen links, thorako-lumbale Rückenschmerzen nach fehlerhafter Wirbelsäulenoperation. | OLG Köln, 21.09.2011 – 5 U 188/10 |
| 25.000 € | Dauerhafte Beeinträchtigung der Stimme (Heiserkeit) nach nicht indizierter Operation an den Stimmlippen. | LG Bielefeld, 28.02.2025 – 4 O 328/22 |
| 20.000 € | Instabile Fraktur des 3. Lendenwirbelkörpers (LWK 3), zwei Operationen, Wirbelkörperversteifung, starke Schmerzen, erhebliche Bewegungseinschränkungen, MdE 30%, Korsett, Corsage. | LG Dortmund, 14.11.2008 – 12 O 264/06 |
| 20.000 € | Fraktur des 12. Brustwirbels, Versteifung, chronisches Schmerzsyndrom, Neuropathie, Parästhesien, posttraumatische Belastungsstörung, Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule, GdB 30% | LG Köln, 07.12.2022 – 3 O 176/19 |
| 15.000 € | Berstungsfraktur LWK 1 (operiert), knöcherne Absprengung Oberschenkel, Hämatom, erhebliche dauerhafte Einschränkungen der Leistungsfähigkeit und Freizeitaktivitäten | LG Wiesbaden, 17.03.2011 – 9 O 342/08 |
| 13.000 € | Fraktur des ersten Lendenwirbels mit spinalem Einstand, Stabilisierung durch Schrauben, Gefahr von Querschnittslähmung und Osteoporose, Ischiasnervlähmung, dauerhafte Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerzen, 20% GdB. | LG Erfurt, 26.07.2013 – 10 O 1141/11 |
| 13.000 € | BWK-Läsion mit 20%iger Minderung der Erwerbsfähigkeit, dauerhafte Beeinträchtigungen | KG, 08.09.2017 – 4 U 57/16 |
| 10.000 € | Kompressionsfraktur des 12. Brustwirbels, Stabilisierung mit Fixateur interne, 50 cm lange Narbe, mögliche Bewegungseinschränkungen und Schmerzen als Dauerfolgen. | OLG Hamm, 23.02.2002 – 13 U 59/02 |
| 10.000 € | Verstärkung der Rückenbeschwerden, Fraktur des 12. Brustwirbelkörpers und Bandscheibenvorfall L5/S1, schief zusammengewachsen, Einschränkung der Lebensführung | LG Köln, 09.04.2008 – 25 O 526/05 |
| 10.000 € | Halswirbelkörperfraktur C5/C6, Bänderabriss C4/C5, zwei Operationen, lange Heilbehandlung, psychische Ängste, geringe Dauerfolgen | OLG Köln, 30.03.2009 – 16 U 71/08 |
| 10.000 € | Rückenverletzung durch Sturz, risikobehaftete Operation, 2 Wochen stationär, 3 Wochen Reha, anhaltende Schmerzen, 1 Jahr Schmerzmittel, erhebliche Alltagsbeeinträchtigungen, regelmäßige Röntgenkontrollen. | LG Konstanz, 16.01.2013 – 6 O 197/12 B |
| 10.000 € | Myelonkontusion HWK 4-6, Spinalkanalstenose, Gelenkfraktur HWK, Instabilität HWS, Tetraparese, Querschnittslähmung, Rollstuhl, Lähmung untere/obere Extremitäten, Störung Hände, Inkontinenz, Hilfebedürftigkeit | OLG Frankfurt am Main, 24.01.2013 – 16 U 102/12 |
| 8.500 € | HWS-Schleudertrauma, Funktionsstörung der Halswirbelsäule, chronische Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Bewegungseinschränkung, psychische Beeinträchtigungen | LG Kiel, 04.05.2005 – 6 O 228/03 |
| 8.000 € | Verletzungen an Kopf und Steißbein, Steißbeinbruch mit anhaltenden Schmerzen beim Sitzen, Laufen und Gehen | LG Münster, 18.11.2011 – 010 O 468/09 |
| 8.000 € | Berstungsbruch eines Lendenwirbelkörpers nach Sturz | OLG Hamm, 24.09.2012 – I-6 U 16/12 |
| 7.700 € | Schleudertrauma der HWS, Kopf- und Nackenschmerzen, eingeschränkte Motorik und Sensibilitätsstörungen linker Arm, wochenlange Arbeitsunfähigkeit | OLG Düsseldorf, 17.11.2003 – I-1 U 81/02 |
| 7.500 € | Instabile Kompressionsfraktur LKW 1, Spinalkanalverengung, Kyphosierung, perianaler Abszess, Versteifung Wirbelsäule, Gefühlsstörung Oberschenkel | LG Bonn, 21.10.2011 – 3 O 272/06 |
| 7.000 € | Bruch des zweiten Lendenwirbelkörpers, aufwendige Operation, dauerhafte Teilversteifung der unteren Wirbelsäule, Postfusionssyndrom, Störung der Wirbelsäulenstatik, Einschränkungen im Alltag und Beruf | OLG Hamm, 18.12.2007 – 9 U 129/06 |
| 7.000 € | Bruch des zweiten Lendenwirbelkörpers, starke Rückenschmerzen, Bewegungseinschränkung, Schlafstörungen, Arbeitsunfähigkeit | LG Frankfurt am Main, 26.02.2020 – 2-04 O 289/19 |
| 5.000 € | Lokales Schmerzsyndrom über mehrere Monate aufgrund fehlender Stabilisierung der Wirbelsäule und Pseudarthrose nach Operation. | LG Bonn, 02.12.2010 – 9 O 408/09 |
| 5.000 € | Fraktur des 4. Lendenwirbelkörpers, Läsion der 8. und 9. Brustwirbelkörper, starke Schmerzen, erhebliche Bewegungsbeeinträchtigung, mögliche Dauerschäden | OLG Frankfurt am Main, 19.02.2015 – 22 U 113/13 |
| 5.000 € | Berstungsfraktur BKW 6, Rippenfraktur, zwei Operationen, Bandscheibenproblematik, dauerhafte Leistungseinschränkung und Beschwerden. | OLG Hamm, 27.02.2026 – 7 U 47/25 |
| 3.500 € | HWS-Schleudertrauma mit Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Bewegungs- und Rückenschmerzen, wochenlange Arbeitsunfähigkeit | AG Wiesbaden, 15.07.2014 – 91 C 60/2014 (84) |
| 3.000 € | HWS-Distorsion, Prellung/Distorsion BWS/LWS, Nacken- und Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Beschwerden über 10 Monate, stationäre und ambulante Behandlungen | OLG Saarbrücken, 28.02.2013 – 4 U 587/10 - 182 |
| 2.600 € | HWS-BWS-Syndrom, Syndesmophytenfraktur C2/C3, fortwirkende Bewegungseinschränkung der Halswirbel | OLG Düsseldorf, 26.05.2003 – I-1 U 239/02 |
| 2.000 € | Wundinfektion nach Elektrodenimplantation, verzögerte Explantation des Neuromodulationssystems, 16 Tage verlängerte Schmerzen, eitriger Austritt des Generators | OLG Köln, 28.02.2018 – 5 U 47/17 |
| 1.500 € | Zerrung der HWS, tägliche Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Gefühllosigkeit im rechten Arm, Panikattacken, Aggressivität, Konzentrations-, Seh- und Durchblutungsstörungen, Wesensveränderung, Vernarbung des linken Flügelbandes | OLG Hamm, 25.02.2003 – 27 U 211/01 |
| 1.500 € | Mittelschweres HWS-Syndrom (Stufe II), Prellungen an BWS, Hüfte, Knie und Unterschenkel, Schürfwunden, Beschwerden 6 Wochen. | LG Köln, 15.04.2008 – 8 O 270/06 |
| 1.500 € | Erhebliche Wirbelsäulenbeschwerden für sechs Wochen, Krankschreibung | OLG Karlsruhe, 24.06.2015 – 9 U 18/14 |
| 1.500 € | HWS Distorsion 2. Grades, Nackenschmerzen, muskuläre Verhärtung, Bewegungseinschränkung der HWS, Bandscheibenvorwölbung, Beeinträchtigung im Urlaub | AG Darmstadt, 28.04.2016 – 316 C 151/15 |
| 1.200 € | HWS Verletzung ersten bis zweiten Grades, 1 Monat vollständiger Arbeitsunfähigkeit | OLG Celle, 09.09.2004 – 14 U 32/04 |
| 1.000 € | Wirbelsäulenprellung, Kreuz- und Steißbeinprellung, chronische Coccygodynie als Dauerschaden mit Schmerzmittelbedarf und Nutzung weicher Sitzgelegenheiten. | LG Kaiserslautern, 23.07.2002 – 1 S 11/01 |
| 800 € | Bluterguß am linken Knie, schmerzhafte Nackenverletzung mit eingeschränkter Kopfbeweglichkeit und Arbeitsunfähigkeit über einen Monat | LG Duisburg, 14.05.2004 – 2 O 232/03 |
| 800 € | Stauchung und Zerrung der Brust- und Lendenwirbelsäule, erhebliche Schmerzbeeinträchtigungen, eine Woche Arbeitsunfähigkeit | OLG Düsseldorf, 12.12.2005 – I-1 U 100/05 |
| 800 € | Im Rücken zurückgelassene Metallteile nach Operation mit äußerst geringfügigen Beeinträchtigungen | LG Bochum, 01.04.2009 – 6 O 207/08 |
| 750 € | HWS-Distorsion, multiple Prellungen, Schmerzen im Nacken und Kopf, Kribbeln und Kraftminderung in den Händen | AG Essen, 23.08.2005 – 24 C 436/04 |
| 700 € | Sinterungsfrakturen am 7. und 9. Brustwirbelkörper mit erheblichen Schmerzen, Angstgefühlen und Drehschwindel | AG Lichtenberg, 29.02.2012 – 103 C 147/11 |
| 600 € | Stridor und Luftnot nach Schilddrüsenoperation, verzögerte Diagnose einer Stimmbandlähmung | LG Dortmund, 03.05.2012 – 4 O 195/09 |
| 600 € | Leichtgradige HWS-Distorsion mit Kopfschmerzen, Schwindel und Steifheitsgefühl im Hals, zeitnah vollständig ausgeheilt. | OLG Frankfurt am Main, 20.02.2017 – 10 U 79/15 |
| 600 € | HWS-Distorsion, 3 Tage 100% Erwerbsunfähigkeit, Behandlung mit Tape, Medikamenten, Extensionen und Physiotherapie über ca. 1,5 Monate. | AG Augsburg, 09.09.2022 – 25 C 4980/19 |
| 500 € | HWS-Schleudertrauma, Schmerzen im Rücken- und Schultergürtelbereich, Druckschmerzhaftigkeit Nacken/Halswirbelsäule, 4 Tage Arbeitsunfähigkeit | OLG Saarbrücken, 16.12.2003 – 3 U 144/03 |
| 500 € | Degenerative Wirbelsäulenerkrankung, LWS-Schmerzen, Bandscheibenverschleiß, perforierter Bandscheibenvorfall L4/5, Schulterbeschwerden, Bewegungseinschränkung nach neurochirurgischem Eingriff. | LG Dortmund, 17.08.2023 – 12 O 416/20 |
| 450 € | Leichtes HWS-Schleudertrauma, Arbeitsunfähigkeit für mehrere Wochen | OLG Koblenz, 14.04.2014 – 12 U 865/13 |
| 400 € | Halswirbelschleudertrauma, HWS-Schmerzsymptomatik, wenige Tage starke Schmerzen, Besserung nach 3-4 Wochen | LG Fulda, 16.06.2015 – 3 O 670/14 |
| 400 € | Brustbein- und Rippenprellung, Rückenschmerzen über Wochen, Schmerzen beim Sitzen, Behandlung mit Ibuprofen | OLG Celle, 05.08.2020 – 14 U 37/20 |
| 360 € | Halswirbeldistorsion Grad II, Arbeitsunfähigkeit, Schmerzen, physiotherapeutische und medikamentöse Behandlung. | OLG Düsseldorf, 21.11.2017 – I-1 U 44/17 |
| 300 € | HWS-Distorsion mit Nackenschmerzen, Verspannungen, Bewegungseinschränkung des Kopfes, 2 Wochen arbeitsunfähig. | OLG Oldenburg, 01.03.2007 – 8 U 246/06 |
| 280 € | leichtes HWS-Schleudertrauma sowie Prellungen | LG GieBen, 28.01.2016 – 5 O 212/15 |
| 260 € | HWS-Distorsion ersten Grades, eine Woche behindert, keine Dauerschäden | AG Erkelenz, 08.05.2002 – 16 C 5/01 |
| 250 € | Schleudertrauma der Halswirbelsäule, Beschwerden für zwei bis drei Wochen, Arbeitsunfähigkeit | AG Montabaur, 26.01.2010 – 5 C 142/09 |
| 250 € | Distorsion der Halswirbelsäule (HWS-Schleudertrauma) mit geringer Intensität | AG Kassel, 22.01.2013 – 435 C 4494/12 |
| 250 € | Übelkeit, Schwindel, Nackenschmerzen, Halskrause, nach 4,5 Wochen beschwerdefrei | KG, 31.01.2019 – 22 U 211/16 |
| 200 € | Schulterstauchung, Arbeitsunfähigkeit, Schmerzen und Mobilitätseinschränkungen vorübergehender Natur | LG Kaiserslautern, 22.09.2004 – 2 O 822/02 |
| 150 € | Halswirbelsäulen-Distorsion Grad I, 10 Tage 50% erwerbsunfähig | KG, 02.09.2019 – 25 U 163/17 |
| 120 € | HWS-Distorsion (Schleudertrauma), Kopf- und Muskelschmerzen, ca. 1 Woche arbeitsunfähig | OLG Saarbrücken, 03.02.2009 – 4 U 402/08 - 124 |
Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 118 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 608.272 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 27.07.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.