Schmerzensgeldtabelle Beine und Füße
162 Urteile · Median 7.500 Euro · 150 bis 200.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 162 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 200.000 € | Offene Unterschenkelfraktur, Bandausriss am Wadenbein, Sprunggelenksruptur, Gehirnblutung, über 500 Tage Krankenhausaufenthalt, zahlreiche Operationen, Unterschenkelamputation. | OLG Frankfurt am Main, 04.06.2020 – 22 U 244/19 |
| 100.000 € | Pfeilerfraktur, Hemiquerfraktur des OS acebulus, Beckenringfraktur, posttraumatische Belastungsstörung, erhebliche Dauerschäden, Geh- und Bewegungseinschränkungen | OLG Frankfurt am Main, 17.06.2021 – 22 U 181/20 |
| 85.000 € | Nichterkennung eines Kompartment-Syndroms mit Schmerzen, Missempfindungen in den Beinen, Geh- und Steheinschränkungen sowie möglichen Gelenkfolgeschäden | LG Köln, 11.06.2008 – 25 O 410/06 |
| 80.000 € | Oberschenkelamputation nach Verletzung durch Gartenfräse, Lendenwirbelsäulenschmerzen, Phantomschmerzen, Prothesenunverträglichkeit und psychische Folgen | LG Dortmund, 19.03.2004 – 6 O 218/01 |
| 80.000 € | Femurfraktur nach Hüft-TEP-Implantation, zahlreiche Folgeoperationen, Infektionen, Gehunfähigkeit und Rollstuhlpflichtigkeit | OLG Köln, 10.01.2018 – 5 U 104/15 |
| 75.000 € | Kompartment-Syndrom nach Nieren-OP, Schmerzen bei Belastung im Bein und Fußgelenk, Bewegungseinschränkungen, Notwendigkeit weiterer Operationen und dauerhafter Physiotherapie | LG Köln, 19.03.2008 – 25 O 180/05 |
| 75.000 € | Offene Unterschenkelfraktur III. Grades mit Muskel- und Hauttransplantation, Knochenstreckung, Fixateur, Kopf- und Nasenplatzwunde, mehrfachen OP, Rehamaßnahmen und Dauerschäden | OLG Stuttgart, 21.10.2010 – 7 U 88/09 |
| 75.000 € | Iatrogene Läsion des Nervus ischiadicus nach Injektion, dauerhafte Nervenschädigung mit Gehbeeinträchtigungen, Fußheberparese, neuropathischen Schmerzen und kognitiven Folgen | OLG Köln, 20.04.2026 – 5 U 122/25 |
| 55.000 € | Luxationsfraktur des Talus links mit Gewebenekrose, Arthrose des Sprunggelenks, quasi versteiftem Sprunggelenk und hohem Schmerzniveau | OLG Brandenburg, 18.05.2026 – 2 U 53/25 |
| 50.000 € | Schwere Knie- und Unterschenkelverletzungen mit Kompartmentsyndrom, mehrere Operationen, Bypässe, dauernde Arbeitsunfähigkeit, latente Amputationsgefahr | LG Dortmund, 24.10.2011 – 12 O 415/10 |
| 50.000 € | Kniegelenksempyem, lokale Nekrose, dauerhaft entstelltes Bein, schmerzhafte Beweglichkeitsfehleinschränkung, Erwerbsminderung | OLG Düsseldorf, 23.02.2012 – I-8 U 170/10 |
| 50.000 € | Verspätet behandelter Gefäßverschluss, mehrere Folgeoperationen, Amputation des rechten Oberschenkels bei akuter Lebensgefahr | OLG Naumburg, 13.02.2014 – 1 U 14/12 |
| 50.000 € | Quadrizepsparese und Hüftbeugerparese beidseits nach fehlerhaft überlanger Operation mit Geh- und Stehunfähigkeit sowie persistierenden Schmerzen und Parästhesien | OLG Frankfurt am Main, 03.05.2016 – 8 U 224/12 |
| 50.000 € | Schwere Verletzungen nach Motorradunfall, mehrere Operationen, Dauerschäden mit Beinverkürzung links | OLG Brandenburg, 02.03.2017 – 12 U 18/16 |
| 50.000 € | Prothesenlockerung nach fehlerhafter Verspannung, dauerhafte Schmerzen, erhebliche Einschränkung der Gehfähigkeit und Beweglichkeit des Hüftgelenks | OLG Köln, 23.05.2018 – 5 U 148/16 |
| 50.000 € | Fußheberparese links, Steppergang, Muskelschwund im linken Unterschenkel/Fuß, erhebliche Sensibilitätsstörung im linken Bein, Notwendigkeit einer Orthese, GdB 50, Pflegegrad I | LG Köln, 15.08.2023 – 3 O 182/19 |
| 45.000 € | Verbozierte Gefäßchirurgie mit anschließender Oberschenkelamputation rechts nach Wundinfektion | LG Duisburg, 01.09.2016 – 8 O 212/11 |
| 45.000 € | Komplizierte Tibiakopf- und Fibulafraktur mit Kompartmentsyndrom, multiple Operationen, Hauttransplantation, verbleibender Dauerschaden und Berufsaufgabe | LG Bochum, 10.01.2018 – I-2 O 176/15 |
| 40.000 € | Messerstich in Oberschenkel, Durchtrennung von Nervus ischiadikus und Muskel, Infektionen, Gefühllosigkeit im Bein, spätere Unterschenkelamputation | LG Wiesbaden, 15.04.2010 – 9 O 189/09 |
| 40.000 € | Verspätet operierte Epiphyseolysis capitis femoris rechts mit Verkürzungsosteotomie, Hüftkopfnekrose, Arthrosegefahr und dauernden Einschränkungen | LG Köln, 17.04.2012 – 3 O 467/09 |
| 40.000 € | MRSA-Infektion nach fehlerhafter Behandlung, Sepsis, Phlebitis am Arm, Lendenwirbelsäulenabszess, Arbeitsunfähigkeit | OLG Hamm, 08.11.2013 – 26 U 62/12 |
| 40.000 € | Durchtrennung des Nervus saphenus am Knie mit dauerhaften neuropathischen Schmerzen, Missempfindungen und Taubheitsgefühl am Unterschenkel | OLG Köln, 26.07.2017 – 5 U 152/15 |
| 35.000 € | Immobiisierung eines Kleinkindes für ca. 5 1/2 Monate im Beckengips mit verbleibendem gering erhöhten Arthroserisiko | OLG Hamm, 17.06.2002 – 3 U 238/00 |
| 30.000 € | Komplette Parese des Nervus peronaeus, Instabilität des Knies, Fußheberschwäche, erhebliches Dauerleiden mit Unmöglichkeit von normalem Stehen und Gehen | OLG Köln, 25.08.2008 – 5 U 28/08 |
| 30.000 € | Teillähmung des rechten Beines nach Nervenschädigung (Nervus femoralis) infolge fehlerhafter Hüftgelenks-Operation | LG Bochum, 18.02.2010 – 6 O 368/07 |
| 30.000 € | Nicht rechtzeitig behandelte bakterielle Coxitis, Hüftnekrose mit dauerhafter Schädigung des Hüftgelenks sowie erheblicher Einschränkung der Beweglichkeit | OLG Düsseldorf, 12.05.2011 – I-8 U 104/10 |
| 30.000 € | Schwere Fußinfektion nach Injektion, Mehrfachoperationen, Verkürzungen und Verklebungen im Sprunggelenk, Großzehenheberschwäche, Dauerschmerz und Gehbeeinträchtigung | OLG Hamm, 12.11.2013 – 26 U 107/11 |
| 30.000 € | Verzögerte Diagnose/Behandlung eines malignen Nervenscheidentumors mit Entstehung eines Rezidivs, Folgeoperationen und psychischen Belastungen | LG Mönchengladbach, 25.03.2015 – 6 O 129/12 |
| 30.000 € | Verzögerte Krebsdiagnose (Mammakarzinom) infolge fehlerhafter Befundung im Mammographie-Screening, verspätete Chemotherapie und Mastektomie (Ablatio der linken Brust) | LG Düsseldorf, 03.09.2015 – 3 O 400/11 |
| 30.000 € | Erheblich dislozierte, erstgradig offene bimalleoläre Sprunggelenksluxationsfraktur mit tibiofibularer Instabilität rechts, Operationen, Gelenkhautentzündung, Dauerschäden | OLG Hamm, 05.03.2021 – 9 U 221/19 |
| 30.000 € | Medial erstgradig offener mehrfragmentärer Fersenbeinbruch mit Gelenkbeteiligung, stationäre Behandlungen, Operationen, Arthrose und drohende Versteifung mit Dauerbeeinträchtigungen | LG Karlsruhe, 19.04.2023 – 6 O 175/21 |
| 30.000 € | Offene distale Unterschenkelfraktur rechts, dauerhafte Bewegungsbeeinträchtigung des Sprunggelenkes, posttraumatische Arthrose, Schmerzen, längere Erwerbsunfähigkeit | OLG Brandenburg, 17.07.2025 – 12 U 33/24 |
| 30.000 € | Fußheberparese, Hypästhesie des Fußes, Muskelschwund im linken Bein, Geheinschränkung, Notwendigkeit einer Orthese | OLG Köln, 20.04.2026 – 5 U 105/23 |
| 25.000 € | Erhebliche Verletzungen an beiden Unterschenkeln und Füßen durch Glasbruch, verbleibende Bewegungseinschränkungen, Taubheitsgefühl, sichtbare Narben, Angst vor Glasflächen | OLG Köln, 08.03.2004 – 16 U 70/03 |
| 25.000 € | Wundinfektion am Vorfuß, knöcherner Substanzdefekt, chronische Knochenentzündung, Sklerose, Pseudoarthrose, MdE 10 % | OLG Oldenburg, 15.11.2006 – 5 U 68/05 |
| 25.000 € | Läsion des Nervus femoralis links mit dauerhaften Sensibilitätsausfällen, Bewegungseinschränkungen in Hüfte und Knie sowie Instabilität | OLG Köln, 28.04.2008 – 5 U 192/07 |
| 25.000 € | Schädigung des Nervus femoralis mit Quadrizepslähmung, Einschränkung der Mobilität, Notwendigkeit eines Schaftwechsels und starke psychische Belastung | LG Münster, 22.07.2015 – 108 O 166/13 |
| 25.000 € | Verzögerte Diagnose und Behandlung einer Hüftgelenksluxation/-dysplasie, dadurch erforderliche Operationen und dauerhafte Einschränkungen | OLG Hamm, 31.10.2016 – 3 U 173/15 |
| 25.000 € | Fehlerhafte Hüft-Totalendoprothese mit Knochenfraß am Oberschenkelknochen, Entzündungsreaktion, erheblichen Schmerzen und Revisionsoperation | LG Freiburg, 24.02.2017 – 6 O 359/10 |
| 25.000 € | Folgen einer fehlerhaften Hüftprothese mit Osteolyse, Notwendigkeit einer Revisionsoperation und Ungewissheit über den Krankheitsverlauf | LG Freiburg, 15.10.2018 – 1 O 26/17 |
| 23.000 € | Fehlerhaft nicht erkannte Hüftfraktur, daraus entstandene Hüftkopfnekrose und erforderliche Implantation einer Hüfttotalendoprothese mit künftig voraussichtlicher Wechseloperation | OLG Hamm, 21.06.2006 – 3 U 226/05 |
| 22.500 € | Schwerwiegende Dauerfolgen, unter anderem Beinverkürzung und Meniskusverletzung am unverletzten Bein | OLG Köln, 23.07.2009 – 7 U 207/08 |
| 20.000 € | Fehlbehandlung eines Säuglings nach Oberschenkelhämatom/Beinschwellung, Notwendigkeit weiterer stationärer Aufenthalte | LG Osnabrück, 06.11.2002 – 2 O 2740/00 |
| 20.000 € | Infektion nach Injektion ins Kniegelenk, mehrfache Operationen, fortgeschrittene postinfektiöse Arthrose, Implantation einer Kniegelenksoberflächenprothese, dauerhafte Einschränkungen | OLG Hamm, 09.04.2008 – 3 U 181/07 |
| 20.000 € | Brüche an beiden Unterschenkeln, u.a. komplizierter Wadenbeinbruch, zweimonatige Rollstuhlpflicht, langwieriger Genesungsprozess, bevorstehende Metallentfernung | LG Münster, 18.11.2009 – 012 O 287/09 |
| 20.000 € | Refraktur des Oberschenkels, Fehlbehandlung, Nachoperation, Wundinfektion mit Bluttransfusion, Narbenbildung, Beinmuskelveränderung | OLG Thüringen, 26.07.2011 – 4 U 13/11 |
| 20.000 € | Gesundheitsschaden nach rechtswidriger Hüft-TEP-Implantation wegen fehlerhafter Aufklärung, Re-Operation (Pfannenwechsel), Mobilitätseinschränkungen | OLG Hamm, 20.12.2022 – 26 U 46/21 |
| 18.104 € | Offene Weber-B-Fraktur des Außenknöchels rechts sowie traumatische Ruptur von Bändern in Höhe des oberen Sprunggelenks und des Fußes rechts mit Nervenschädigung | OLG Köln, 06.12.2018 – 3 U 49/18 |
| 17.500 € | Erstgradig offener Unterschenkelbruch links, 13 Operationen (darunter Knochentransplantationen), Infektion, Dauerfolge: Beinverkürzung um 1,5 bis 2 cm, Gehbehinderung | OLG Köln, 13.01.2009 – 3 U 173/05 |
| 16.000 € | Verletzungen am rechten Knöchel und Knie, stationäre Behandlungen, diverse Schmerzbereiche und funktionelle Einschränkungen | LG Tübingen, 25.03.2025 – 5 O 9/24 |
| 15.000 € | Verzögerte Diagnose und Behandlung einer Sprunggelenksfraktur nach Fehldiagnose, ausgeprägte Gehbehinderungen | OLG Köln, 05.06.2002 – 5 U 226/01 |
| 15.000 € | Amputation von vier Zehen am rechten Fuß durch Rasenmähtrecker mit lebenslanger Notwendigkeit von Orthopädischen Schuhen | OLG Hamm, 29.10.2007 – 6 U 34/07 |
| 15.000 € | Schaftbruch einer Hüft-Totalendoprothese, verfrühter und komplikationsbeladener Prothesenwechsel sowie Revisionsoperation | OLG Frankfurt am Main, 20.04.2010 – 8 U 187/08 |
| 15.000 € | Übersehene Fersenbeinfraktur, fehlerhafte Belastung, unindizierte Operation mit Komplikationen, Wundheilungsstörungen und Folgeoperationen inklusive Hauttransplantation | OLG Frankfurt am Main, 28.06.2012 – 22 U 91/09 |
| 15.000 € | Verzögerte Diagnose und Behandlung eines Synovialsarkoms am Unterschenkel, Fuß- und Großzehenheberschwäche mit dauerhaften Bewegungseinschränkungen | OLG Hamm, 18.02.2015 – 3 U 166/13 |
| 15.000 € | Vordere Beckenringfraktur rechts, Hämatome, Urindranginkontinenz, Pflegebedürftigkeit und verbliebene Schmerzbelastung | LG Flensburg, 13.07.2025 – 5 O 5/22 |
| 14.700 € | Fehlerhafte Oberschenkel-Frakturreposition, Notwendigkeit einer Revisionsoperation mit Behandlungsverzögerung sowie Fersendekubitus | OLG Hamm, 20.11.2015 – 26 U 27/15 |
| 14.000 € | Schwere Verletzungen am linken Bein, Knieverrenkungsbruch, Trümmerbruch des Schienbeinkopfes, Kniegelenksprothese, chronischer Schmerzpatient | OLG Schleswig, 09.01.2014 – 7 U 83/13 |
| 13.333 € | Tibiakopffraktur mit fehlgeschlagener Erstheilung und erneuter Operation, verbliebene deutlich sichtbare Narben am linken Bein sowie Umschulung erforderlich | OLG Hamm, 12.07.2013 – 9 U 17/13 |
| 13.000 € | Rechtswidrige Operation zur Beinverlängerung (mangelhafte Aufklärung) und erforderliche Nachoperation wegen Achsfehlstellung | OLG Brandenburg, 26.11.2015 – 12 U 182/14 |
| 12.000 € | Unterschenkelfraktur links, Risswunde an der Ferse mit posttraumatischer Wundnekrose, mehrmalige Operationen, Narbeninstabilität, Sensibilitätsausfall und Dauerschäden. | LG Kiel, 20.08.2008 – 17 O 171/07 |
| 12.000 € | Bimalleoläre Sprunggelenksluxationsfraktur rechts mit Absprengung eines hinteren Tibiakantenfragments, Operationen, Dauerschaden mit Bewegungseinschränkung und posttraumatischer Arthrose | LG Duisburg, 05.08.2013 – 4 O 346/11 |
| 12.000 € | Quetschverletzung und Navikulare-Fraktur des linken Fußes, Schraubenimplantation, Bewegungseinschränkungen, schmerzhafte Fußwurzelarthrose, Berufsunfähigkeit | LG Düsseldorf, 06.11.2013 – 18b O 54/11 |
| 12.000 € | Beeinträchtigungen und kosmetische Fehler nach fehlgeschlagener Brustverkleinerung und Bauchstraffung | LG Dortmund, 15.10.2015 – 4 O 247/11 |
| 11.000 € | Schmerzen und Einschränkungen im Abrollverhalten des Fußes nach fehlerhafter Großzehen-Arthrodese, Notwendigkeit zweier Folgeoperationen | LG Wiesbaden, 06.01.2022 – 2 O 217/18 |
| 10.000 € | Komplizierter Trümmerbruch des rechten Unterschenkels und oberen Sprunggelenks, mehrere Operationen, Versteifung des Sprunggelenks, 8 stationäre Aufenthalte | LG Essen, 05.05.2004 – 11 O 10/02 |
| 10.000 € | Schenkelhalsfraktur nicht erkannt, Behandlungsverzögerung, Schmerzen, Muskelverschmächtigung, posttraumatisches Belastungssyndrom, verminderte Bewegungs- und Belastungsmöglichkeit | OLG Hamm, 29.06.2005 – 3 U 294/04 |
| 10.000 € | Amputation am rechten Fuß nach Unfall mit Rasenmähertrecker, gescheiterte Hauttransplantation, Notwendigkeit orthopädischer Schuhe | LG Bielefeld, 13.12.2006 – 8 O 179/06 |
| 10.000 € | Bimalleoläre OSG-Luxationsfraktur mit geschlossenem Weichteilschaden 3. Grades, langwieriger Heilungsverlauf mit Ödem und Vereiterung, rund 8 Monate Gehbehinderung | OLG Karlsruhe, 30.12.2008 – 14 U 107/07 |
| 10.000 € | Oberschenkelhalsbruch rechts, operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, verbleibender hinkender Gang und Angewiesenheit auf einen Gehstock | LG Bochum, 02.01.2012 – I-8 O 49/11 |
| 10.000 € | Verzögerungsschaden und Nervenläsionen am Sprunggelenk durch Behandlungsfehler | OLG Köln, 23.04.2012 – 5 U 144/08 |
| 10.000 € | Offene Unterschenkelfraktur mit Quetschung, mehrere Operationen, Beinverkürzung um 5,5 cm mit nachfolgender operativer Beinverlängerung, dauerhafte Belastungseinschränkung | LG Bonn, 18.07.2014 – 4 O 102/13 |
| 10.000 € | Waden- und Schienbeinbruch, Beschädigung des Nervenbündels am linken Bein, mehrere Operationen, verbliebener Rest eines abgebrochenen Bolzens im Schienbein | LG Cottbus, 20.03.2015 – 6 O 258/11 |
| 10.000 € | Oberschenkelhalsfraktur (mediale Schenkelhalsfraktur) mit Implantation einer Hüft-Totalendprothese, gehbehindert (auf Gehstützen angewiesen) | OLG Frankfurt am Main, 17.11.2015 – 12 U 16/14 |
| 10.000 € | Bikondyläre Tibiakopffraktur mit Weichteilschaden, mehreren Operationen, Plattenbruch und dauerhaften Mobilitätseinschränkungen | LG Münster, 21.12.2015 – 010 O 180/15 |
| 10.000 € | Offene Weber-B-Fraktur des Außenknöchels rechts, traumatische Ruptur von Bändern in Höhe des oberen Sprunggelenks und des Fußes, mehrere Operationen | LG Köln, 06.03.2018 – 4 O 307/15 |
| 9.000 € | Tibiakopfbruch rechts, Einsatz einer Knie-Vollprothese, dauerhafte erhebliche Bewegungseinschränkung und Dienstunfähigkeit | LG Kiel, 24.02.2012 – 13 O 169/10 |
| 8.000 € | Tibiakopffraktur rechts, nicht dislozierte Wadenbeinfraktur links, Erguss im Knie, Arbeitsunfähigkeit, operative Verplattung | OLG Hamm, 27.11.2012 – I-9 U 132/12 |
| 8.000 € | Kreuzbandriss im linken Knie mit Beschädigung mehrerer Bänder, Operation, mehrmonatige Krankengymnastik | LG Darmstadt, 02.02.2017 – 27 O 297/16 |
| 7.500 € | Trümmerfraktur an der Ferse und an der Schienbeingelenkpfanne, erhebliche Spätfolgen, Berufsunfähigkeit im erlernten Beruf | OLG Rostock, 03.03.2009 – 5 U 113/08 |
| 7.500 € | Offene Talushalsfraktur im rechten Sprunggelenk, Operation, stationäre Behandlung, mehrmonatige Dienstunfähigkeit und Beeinträchtigung bei Freizeitaktivitäten | LG Aachen, 30.06.2015 – 12 O 482/14 |
| 7.500 € | Trimalleoläre OSG-Luxationsfraktur links, operative Versorgung, stationäre Behandlung, Bewegungseinschränkungen und Dauerschmerzen | LG Kiel, 28.06.2017 – 13 O 9/15 |
| 7.500 € | Zweitgradig offene Unterschenkelschaftfraktur distal rechts nach Foulspiel beim Fußball | OLG Schleswig, 19.11.2020 – 7 U 214/19 |
| 7.000 € | Verzögerung der Heilung einer Außenknöchelfraktur (Weber B-Fraktur) um mehrere Monate mit damit verbundenen Schmerzen | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 U. |
| 7.000 € | Verzögerung der Heilung einer Außenknöchelfraktur über mehrere Monate mit damit verbundenen Schmerzen | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 |
| 7.000 € | Verzögert diagnostizierte Oberschenkelhalsfraktur (einfacher Diagnosefehler) führt zu etwa 7 Wochen erheblichen Schmerzen und Entnahme von Knochenstücken aus dem Beckenkamm. | OLG Hamm, 17.11.2015 – 26 U 13/15 |
| 7.000 € | Rechtswidrige Kniescheibenentfernung bei Knieoperation wegen mangelnder Aufklärung, Folgeeingriffe | OLG Köln, 11.01.2017 – 5 U 46/16 |
| 7.000 € | Fersenbein- und Unterschenkelfraktur rechts, Fuß-/Zehenfehlstellung, Beinverkürzung, Berufsunfähigkeit als Bäcker | OLG Brandenburg, 28.05.2020 – 12 U 201/18 |
| 7.000 € | Verletzung am Knie / Schienbein (Tibiakopffraktur), Reoperationsrisiko, mehrwöchige Krankschreibung, Reha-Sport erforderlich | OLG Hamm, 07.03.2023 – 7 U 130/22 |
| 7.000 € | Bimalleoläre Luxationsfraktur und traumatische Bänderruptur im linken oberen Sprunggelenk, Wasseransammlungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen | OLG Hamm, 01.12.2023 – 11 U 32/22 |
| 6.500 € | Distorsion des linken Kniegelenkes mit kompletter Ruptur des vorderen Kreuzbandes, Anriss des Innenmeniskus, Außenmeniskusradiärriss und knorpelläsion, operative Behandlung | LG Bonn, 20.11.2007 – 2 O 367/06 |
| 6.500 € | Komplette Unterschenkelfraktur links (Tibiaschaft- und Fibulafraktur) mit Weichteilschaden, Operationen mit Verriegelungsnagel, Narbengewebeentfernung, verbliebene Missempfindungen | LG Hagen, 30.10.2014 – 9 O 522/13 |
| 6.500 € | Maisonneuve-Fraktur des Sprunggelenks (Wadenbeinfraktur, Innenknöchelfraktur, Volkmann'sches Dreieck), Operation, dauerhafte MdE von 10% | OLG Düsseldorf, 25.08.2015 – I-21 U 8/14 |
| 6.500 € | Doppelte Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks, operative Behandlung, 12 Tage stationär, Metallentfernung, dauerhafte Schwellungen, Schmerzen und Instabilität | LG Bonn, 25.08.2016 – 13 O 91/16 |
| 6.500 € | Multiple Frakturen und schwere Quetschung des rechten Fußes, Ausrenkung des 4. Zehengelenks, operative Behandlung mittels Kirschner-Drähten | LG Bielefeld, 15.11.2018 – 2 O 395/17 |
| 6.500 € | Tibiakopffraktur am rechten Bein, zwei Operationen, stationärer und ambulanter Krankenhausaufenthalt, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen | LG Köln, 05.08.2019 – 19 O 49/18 |
| 6.000 € | Vordere Kreuzbandruptur und Teilruptur des Innenbandes des linken Knies, Operation, Reha, Taubheitsgefühl, Sportunfähigkeit bzgl. American Football | LG Kiel, 04.02.2011 – 9 O 53/09 |
| 6.000 € | Schmerzen durch das Setzen einer Wundnaht von sieben Stichen ohne örtliche Betäubung | KG, 13.10.2014 – 20 U 224/12 |
| 6.000 € | Aufklärungsmangel vor Arthrodese am Sprunggelenk, Schmerzen und Pseudoarthrose mit Schraubenlockerung | OLG Hamm, 08.07.2016 – 26 U 203/15 |
| 6.000 € | Sprunggelenkfraktur links mit Syndesmosensprengung, Delta-Band-Ruptur, Kapselruptur, Hämatombildung und Ausriss der Peronealsehnenscheide | OLG Celle, 19.02.2020 – 14 U 69/19 |
Seite 1 von 2, nach Betrag absteigend sortiert.
Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 164 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 638.849 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 07.09.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.