Schmerzensgeldtabelle Beine und Füße
126 Urteile · Median 7.500 Euro · 150 bis 170.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 126 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 170.000 € | Heparin-induzierte Thrombozytopenie (HIT II), Amputation beider Unterschenkel, Fasziotomie, lebenslange körperliche und psychische Beeinträchtigungen | LG Hamburg, 19.05.2021 – 336 O 76/17 |
| 85.000 € | Kompartment-Syndrom mit Schmerzen, Missempfindungen und Dysaesthesien in beiden Beinen, Rollstuhlpflicht, Einschränkungen der Lebensführung, Albträume, Folgeschäden an Knie- und Hüftgelenken | LG Köln, 11.06.2008 – 25 O 410/06 |
| 80.000 € | Femurschrägfraktur mit Abriss des Trochanter majors rechts, Sinterung mit Lockerung der Schaftprothese, Gehunfähigkeit, zahlreiche Operationen | OLG Köln, 10.01.2018 – 5 U 104/15 |
| 75.000 € | Kompartment-Syndrom am rechten Bein nach OP, starke Schmerzen in Wade, Fußgelenk und Zeh, Geheinschränkungen, lebenslange Einschränkungen | LG Köln, 19.03.2008 – 25 O 180/05 |
| 75.000 € | Iatrogene Schädigung des Ischiasnervs rechts mit Lähmung, Taubheit, Gehbeeinträchtigung (Orthese), chronische Schmerzen, kognitive Einschränkungen, Depression. | OLG Köln, 20.04.2026 – 5 U 122/25 |
| 50.000 € | Schwere Knieverletzung (Kreuzbandrupturen, Knochenabsprengung), Kompartmentsyndrom, operative Revascularisation zur Rettung des Unterschenkels vor Amputation, dauernde Arbeitsunfähigkeit, latente Amputationsgefahr. | LG Dortmund, 24.10.2011 – 12 O 415/10 |
| 50.000 € | Kniegelenksempyem mit Hautdefekt und Nekrose nach Arthroskopie, vier Revisionsoperationen, dauerhafte Entstellung und schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Beins, 60% GdB, Erwerbsunfähigkeit. | OLG Düsseldorf, 23.02.2012 – I-8 U 170/10 |
| 50.000 € | Amputation des rechten Oberschenkels nach Gefäßverschluss und Behandlungsfehler bei Thromboseprophylaxe | OLG Naumburg, 13.02.2014 – 1 U 14/12 |
| 50.000 € | Fehlerhafte Hüftprothese, mehrfache Revisionsoperationen, Girdlestone-Situation, chronische Schmerzen und erhebliche Einschränkung der Gehfähigkeit. | OLG Köln, 23.05.2018 – 5 U 148/16 |
| 45.000 € | Oberschenkelamputation des rechten Beins nach Infektion und Lungenembolie infolge Behandlungsfehlers. | LG Duisburg, 01.09.2016 – 8 O 212/11 |
| 40.000 € | Stichverletzung linker Oberschenkel, Durchtrennung Ischiasnerv und Oberschenkelmuskel, später Unterschenkelamputation links | LG Wiesbaden, 15.04.2010 – 9 O 189/09 |
| 40.000 € | Fehlbehandlung der Hüfte (Epiphyseolysis capitis femoris) mit verzögerter Operation, Hüftkopfnekrose, Beinlängendifferenz, Gangstörung, Schmerzen, Hüftarthrose, mehrere Operationen. | LG Köln, 17.04.2012 – 3 O 467/09 |
| 40.000 € | Läsion und Neurom des Nervus saphenus, chronische neuropathische Schmerzen, Taubheit im Unterschenkel, Beeinträchtigung des Gehens | OLG Köln, 26.07.2017 – 5 U 152/15 |
| 35.000 € | Beckenbruch bei Kleinkind, 5,5 Monate Beckengips, gering erhöhtes Arthroserisiko, keine vollständige Genesung | OLG Hamm, 17.06.2002 – 3 U 238/00 |
| 32.500 € | C3-Fraktur Tibiakopf, distale Fibulafraktur, Kompartmentsyndrom, Hautabschürfungen rechtes Bein, komplizierte Brüche, Dauerschaden, GdB 50%, Berufsunfähigkeit | OLG Hamm, 29.01.2019 – 9 U 28/18 |
| 30.000 € | Komplette Parese des Nervus peronaeus, Instabilität des linken Knies, Fußheberschwäche, dauerhaft eingeschränktes Stehen und Gehen | OLG Köln, 25.08.2008 – 5 U 28/08 |
| 30.000 € | Teillähmung des rechten Beines (2/5 Parese Nervus femoralis) nach Hüft-OP, Bewegungseinschränkungen | LG Bochum, 18.02.2010 – 6 O 368/07 |
| 30.000 € | Hüftnekrose durch unbehandelte Infektion, dauerhafte Gelenkschädigung, erhebliche Bewegungseinschränkung, Unfähigkeit zu stehenden/gehenden Tätigkeiten und schwerem Heben. | OLG Düsseldorf, 12.05.2011 – I-8 U 104/10 |
| 30.000 € | Infektion der Ferse nach Injektion, Abszess, Wunddebridement, Verkürzungen und Verklebungen im Sprunggelenk, Großzehenheberschwäche, chronische Schmerzen beim Gehen, Rücken- und Knieprobleme, Gefahr der Amputation, mehrere Krankenhausaufenthalte | OLG Hamm, 12.11.2013 – 26 U 107/11 |
| 30.000 € | Maligner Nervenscheidentumor in der linken Kniekehle, Rezidiv, mehrere Operationen, Nervenlähmungen, Sensibilitätsstörungen, psychische Belastungen | LG Mönchengladbach, 25.03.2015 – 6 O 129/12 |
| 30.000 € | Fußheberparese links, Steppergang, Muskelschwund, Sensibilitätsstörungen linkes Bein, Orthese, Einschränkung Sport/Freizeit, GdB 50% | OLG Köln, 20.04.2026 – 5 U 105/23 |
| 25.000 € | Wundinfektion am rechten Vorfuß, knöcherner Substanzdefekt, chronische Knochenentzündung (lebenslang), Sklerose, Pseudoarthrose, MdE 10%. | OLG Oldenburg, 15.11.2006 – 5 U 68/05 |
| 25.000 € | 5 Wochen Krankenhaus, 8 Monate arbeitsunfähig, Bewegungseinschränkung und Einsteifung Sprunggelenke, Verformung Fersenbein, verändertes Gangbild, orthopädische Schuhe, 40% MDE, Dauerschäden. | OLG Karlsruhe, 14.02.2007 – 7 U 135/06 |
| 25.000 € | Läsion des linken Nervus femoralis mit Sensibilitätsausfällen, Einschränkungen der Hüft- und Kniestreckung, Knieinstabilität, intermittierenden Schmerzen und Gefahr degenerativer Gelenkveränderungen. | OLG Köln, 28.04.2008 – 5 U 192/07 |
| 25.000 € | Schädigung des Nervus femoralis, Quadrizepslähmung, eingeschränkte Mobilität, psychische Belastung nach Hüft-TEP-Operation | LG Münster, 22.07.2015 – 108 O 166/13 |
| 25.000 € | Fehlerhafte Hüft-Totalendoprothese rechts, Knochenfraß, Osteolysen, Revisionsoperation, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Infektionen, verzögerte Rehabilitation, Hinken, Kraftminderung | LG Freiburg, 24.02.2017 – 6 O 359/10 |
| 25.000 € | Fehlerhafte Hüftprothese (DUROM), Osteolyse, persistierende Schmerzen, Revisionsoperation, Dauerschmerzen, eingeschränkte Gehfähigkeit. | LG Freiburg, 15.10.2018 – 1 O 26/17 |
| 23.000 € | Subchondrale Fraktur und Knochenmarködem der Hüfte, Entwicklung einer Hüftkopfnekrose, Implantation einer Hüfttotalendoprothese, zukünftige Wechseloperationen. | OLG Hamm, 21.06.2006 – 3 U 226/05 |
| 20.000 € | Fehlerhafte Behandlung eines Säuglings, anfänglich Schwellung und Verfärbung des Beines, weitere stationäre Aufenthalte aufgrund ärztlichen Fehlverhaltens. | LG Osnabrück, 06.11.2002 – 2 O 2740/00 |
| 20.000 € | Brüche beider Unterschenkel (komplizierter Wadenbeinbruch links), 2 Monate Rollstuhl, lange Genesung, eingeschränkte Beweglichkeit, chronische Schmerzen, Schwellungen, geplante Metallentfernungs-OP. | LG Münster, 18.11.2009 – 012 O 287/09 |
| 20.000 € | Oberschenkelschaftfraktur rechts, Refraktur, Infektion, weitere Operationen, Bluttransfusion, entstellende Narbe, Formveränderung der Beinmuskulatur, psychische Belastung | OLG Thüringen, 26.07.2011 – 4 U 13/11 |
| 18.104 € | Offene Weber-B-Fraktur des rechten Außenknöchels, Bänderriss im oberen Sprunggelenk und Fuß, Nervenschädigung, Taubheit und Dauerschmerzen im Fuß, dauerhafte Arbeitsunfähigkeit | OLG Köln, 06.12.2018 – 3 U 49/18 |
| 17.500 € | Offener Unterschenkelbruch links, 13 Operationen, Infektion, Knochenentnahmen, Beinverkürzung 1,5-2cm, Gehunfähigkeit ohne Spezialschuhwerk, Stock im Außenbereich, Spätfolgen wie Gelenkverschleiß. | OLG Köln, 13.01.2009 – 3 U 173/05 |
| 16.968 € | Trümmerfraktur Schienbeinkopf, Plattenosteosynthese, Unterschenkelthrombose, Arthrose, X-Beinstellung linkes Bein, 30% MdE, Knie-Prothese wahrscheinlich | OLG Hamm, 06.08.2012 – I-6 U 14/12 |
| 16.000 € | Verletzungen mit akuten Schmerzen, Krankenhausaufenthalte, Gipsverbände, langes Tragen eines Korsetts, drohende frühzeitige Arthrose des Sprunggelenks, Notwendigkeit weiterer Operationen | OLG Hamm, 23.12.2004 – 27 U 215/00 |
| 16.000 € | Verletzungen am rechten Knöchel und Knie, diverse Schmerzbereiche, weitere medizinische Beeinträchtigungen | LG Tübingen, 25.03.2025 – 5 O 9/24 |
| 15.000 € | Fraktur des unteren Sprunggelenks, Fehldiagnose, ausgeprägte Gehbehinderung, eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Sprunggelenks | OLG Köln, 05.06.2002 – 5 U 226/01 |
| 15.000 € | Amputation von vier Zehen am rechten Fuß, dauerhafte Notwendigkeit orthopädischer Schuhe | OLG Hamm, 29.10.2007 – 6 U 34/07 |
| 15.000 € | Schaftbruch einer Hüftprothese, komplikationsreiche Wechseloperationen, Kreuz- und Muskelschmerzen, Übelkeit | OLG Frankfurt am Main, 20.04.2010 – 8 U 187/08 |
| 15.000 € | Nicht erkannte Fersenbeinfraktur, unnötige Operation mit Wundheilungsstörungen, Folgeoperationen, Hauttransplantation, erhöhte Schmerzen. | OLG Frankfurt am Main, 28.06.2012 – 22 U 91/09 |
| 15.000 € | Fehlerhafte Behandlung eines Synovialsarkoms am rechten Unterschenkel,導致 Fuß- und Großzehenheberschwäche und dauerhafte Bewegungseinschränkungen. | OLG Hamm, 18.02.2015 – 3 U 166/13 |
| 14.700 € | Oberschenkelspiralfraktur, fehlerhafte Reposition, Revisionsoperation, Dekubitus an der Ferse | OLG Hamm, 20.11.2015 – 26 U 27/15 |
| 14.000 € | Knieverrenkungsbruch, Schienbeinkopf-Trümmerbruch, Kniegelenksprothese, chronische Schmerzen, Berufsunfähigkeit | OLG Schleswig, 09.01.2014 – 7 U 83/13 |
| 13.333 € | Tibiakopffraktur, erneute Operation, deutlich sichtbare Narben am linken Bein, Umschulungsbedarf, Arthroserisiko | OLG Hamm, 12.07.2013 – 9 U 17/13 |
| 12.000 € | Fraktur linker Unterschenkel, Risswunde und Wundnekrose Ferse, Sensibilitätsausfall, eingeschränkte Sprunggelenkbeweglichkeit, Narbeninstabilität, dauerhafte Belastungseinschränkung, kein Laufsport | LG Kiel, 20.08.2008 – 17 O 171/07 |
| 12.000 € | Bimalleoläre Sprunggelenksluxationsfraktur rechts mit Tibiakantenfragment, 3 Operationen, Bewegungseinschränkung, posttraumatische Arthrose, Dauerschaden | LG Duisburg, 05.08.2013 – 4 O 346/11 |
| 12.000 € | Quetschverletzung und Fraktur des linken Fußes mit Navikulare Fraktur, knöchernen Absprengungen, Fußwurzelarthrose, Bewegungseinschränkung Sprunggelenk, chronische Schmerzen, Berufsunfähigkeit. | LG Düsseldorf, 06.11.2013 – 18b O 54/11 |
| 11.000 € | Fehlgeschlagene Fußoperation (Hallux valgus), anhaltende Schmerzen, Bewegungseinschränkung, zwei weitere Operationen, Beeinträchtigung der Lebensführung | LG Wiesbaden, 06.01.2022 – 2 O 217/18 |
| 10.000 € | Komplizierter Trümmerbruch des rechten Unterschenkels/oberen Sprunggelenks, Versteifung des Sprunggelenks, mehrere OPs, Reha, Lebensqualitätseinschränkung | LG Essen, 05.05.2004 – 11 O 10/02 |
| 10.000 € | Amputation des rechten Fußes, erfolglose Hauttransplantation, orthopädische Schuhe, Stolpern, Gleichgewichtsstörungen, stationärer Aufenthalt, erhebliche Lebensbeeinträchtigung. | LG Bielefeld, 13.12.2006 – 8 O 179/06 |
| 10.000 € | Bimalleoläre OSG-Luxationsfraktur des linken Knöchels mit Weichteilschaden 3. Grades, Operation, langwierige Wundheilung mit Ödem und Vereiterung, monatelange Gehbehinderung, Arthrose als Folgeschaden | OLG Karlsruhe, 30.12.2008 – 14 U 107/07 |
| 10.000 € | Oberschenkelhalsbruch, künstliches Hüftgelenk, hinkender Gang, Gehstock notwendig, Belastungs- und Bewegungsbeeinträchtigung, Schlafstörungen, Erwerbsminderung | LG Bochum, 02.01.2012 – I-8 O 49/11 |
| 10.000 € | Nervenverletzungen (Nervenläsionen) am Sprunggelenk nach fehlerhafter Behandlung und verzögerter Operation, mitursächlich für 30% GdB | OLG Köln, 23.04.2012 – 5 U 144/08 |
| 10.000 € | Quetschung und offene Fraktur des rechten Unterschenkels, 6 Operationen, Nekrose, Knochenresektion, Beinverkürzung um 5,5 cm, Beinverlängerung, dauerhafte Belastungseinschränkung, Sportunfähigkeit. | LG Bonn, 18.07.2014 – 4 O 102/13 |
| 10.000 € | Mediale Schenkelhalsfraktur rechts, Hüft-Totalendprothese, dauerhafte Gehbehinderung (Treppen nur im Nachstellschritt) | OLG Frankfurt am Main, 17.11.2015 – 12 U 16/14 |
| 10.000 € | Bikondyläre Tibiakopffraktur mit zweitgradigem Weichteilschaden, zwei Operationen, erneute Operation nach Plattenbruch, lange Rehabilitation, nachhaltige Beeinträchtigung der Lebensqualität und Lebensfreude | LG Münster, 21.12.2015 – 010 O 180/15 |
| 10.000 € | Offene Weber-B-Fraktur des rechten Außenknöchels, Bänderriss am oberen Sprunggelenk und Fuß rechts, mehrere Operationen, Nervenschaden, Taubheit, chronische Schmerzen, dauerhafte Arbeitsunfähigkeit. | LG Köln, 06.03.2018 – 4 O 307/15 |
| 10.000 € | Totale Zehenamputation II-V rechts, mehrfragmentäre Basisfraktur Endphalanx rechts, offene Verletzung Bursa präpatellaris rechts, verzögerte Wundheilung, Ulcus, Dauerschaden, dauerhaft orthopädische Schuhe | LG Ravensburg, 13.09.2023 – 6 O 234/20 |
| 9.000 € | Bruch des rechten Tibiakopfes, Knievollprothese, erhebliche Bewegungseinschränkung des Knies, Berufsunfähigkeit | LG Kiel, 24.02.2012 – 13 O 169/10 |
| 8.000 € | Messerstich in den Oberschenkel, Faszie und Muskel durchtrennt, Operation, stationärer Aufenthalt, lange Arbeitsunfähigkeit, Narbenbildung, posttraumatische Belastungsstörung. | LG Bonn, 19.10.2012 – 23 KLs 555 Js 199/12 P -23/12 |
| 8.000 € | Tibiakopffraktur rechts, Wadenbeinfraktur links, Knieerguss, Schürfwunden, OP, Gehhilfen, Reha, Schmerzen, Bewegungsbeeinträchtigungen, arbeitsunfähig. | OLG Hamm, 27.11.2012 – I-9 U 132/12 |
| 8.000 € | Kreuzbandriss und weitere Bänderschäden im linken Knie, Operation, lange Heilungsdauer, Restbeschwerden | LG Darmstadt, 02.02.2017 – 27 O 297/16 |
| 7.500 € | Trümmerfraktur Ferse und Schienbeingelenkpfanne, erhebliche Spätfolgen, Berufsunfähigkeit | OLG Rostock, 03.03.2009 – 5 U 113/08 |
| 7.500 € | Offene Talushalsfraktur im rechten Sprunggelenk, operiert, stationäre Behandlung, Dienstunfähigkeit, Beeinträchtigung des Balletttanzes | LG Aachen, 30.06.2015 – 12 O 482/14 |
| 7.500 € | Trimalleoläre OSG-Luxationsfraktur (Sprunggelenk) links mit mehrfachen Brüchen, Operation, 9 Tage Krankenhaus, monatelange Gehbehinderung, bis heute leichte Bewegungseinschränkungen, Muskelschwund, Schwellneigung und Schmerzen. | LG Kiel, 28.06.2017 – 13 O 9/15 |
| 7.500 € | Zweitgradig offene Unterschenkelschaftfraktur, mehrfache Operationen, Heilungsverzögerungen, Aufgabe des Fußballsports, möglicher Dauerschaden. | OLG Schleswig, 19.11.2020 – 7 U 214/19 |
| 7.000 € | Weber B-Fraktur linkes Sprunggelenk, operative Versorgung, erhebliche Heilungsverzögerung von ca. 7 Monaten mit Schmerzen. | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 |
| 7.000 € | Weber B-Fraktur des linken Sprunggelenks, operative Versorgung, erhebliche Heilungsverzögerung von mehreren Monaten | LG Düsseldorf, 23.05.2013 – 3 O 312/09 U. |
| 7.000 € | Linke Femurschaftfraktur, zwei Operationen, zwei Narben, vorübergehende Bewegungseinschränkung, psychische Beeinträchtigungen, posttraumatische Belastungsstörung. | LG Hagen, 08.09.2015 – 3 O 126/14 |
| 7.000 € | Immaterielle Beeinträchtigungen durch Knieoperation und Kniescheibenentfernung, die zu Sehnenriss und Instabilität führten | OLG Köln, 11.01.2017 – 5 U 46/16 |
| 7.000 € | Bimalleoläre Luxationsfraktur und traumatische Ruptur von Bändern am linken oberen Sprunggelenk, Wasseransammlungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Arthrosegefahr | OLG Hamm, 01.12.2023 – 11 U 32/22 |
| 6.500 € | Distorsion des linken Kniegelenkes, Kreuzbandruptur, Meniskusrisse, Knorpelläsion, Arthrosegefahr | LG Bonn, 20.11.2007 – 2 O 367/06 |
| 6.500 € | Maisonneuve-Fraktur des Sprunggelenks des rechten Fußes, Innenknöchelfraktur, Fraktur des hinteren Kantendreiecks, dauerhafte Minderung der Erwerbsfähigkeit um 10%, Schmerzen, Schwellungen, Einschränkungen bei Sport und Heben, Risiko einer posttraumatischen Sprunggelenksarthrose | OLG Düsseldorf, 25.08.2015 – I-21 U 8/14 |
| 6.500 € | Doppelte Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks, operiert, stationär, eingeschränkte Beweglichkeit, chronische Schmerzen, Instabilität, erhöhtes Arthrose-Risiko. | LG Bonn, 25.08.2016 – 13 O 91/16 |
| 6.500 € | Quetschung des rechten Fußes mit Ausrenkung des 4. Zehengelenks, Fraktur des 2., 3., 4. und 5. Mittelfußknochens, starke Druckschmerzhaftigkeit, nicht belastungsfähig, operative Behandlung mit Kirschner-Drähten | LG Bielefeld, 15.11.2018 – 2 O 395/17 |
| 6.500 € | Tibiakopffraktur am rechten Bein, zwei Operationen, lange Behandlungsdauer, erhebliche Bewegungseinschränkungen und Schmerzen, Risiko einer posttraumatischen Gonarthrose. | LG Köln, 05.08.2019 – 19 O 49/18 |
| 6.500 € | Kniescheibenfraktur und Riss der Haltebänder (Patellaluxation, MPFL-Ruptur) am linken Knie, zwei Operationen, dauerhafte Bewegungseinschränkung, Physiotherapie | LG Itzehoe, 10.02.2025 – 3 O 310/23 |
| 6.000 € | Vordere Kreuzbandruptur und Teilruptur des Innenbandes am linken Knie, Taubheitsgefühle, Sportunfähigkeit | LG Kiel, 04.02.2011 – 9 O 53/09 |
| 6.000 € | Schmerzen durch Wundnaht von 7 Stichen ohne örtliche Betäubung nach Wunddehiszenz am Fuß | KG, 13.10.2014 – 20 U 224/12 |
| 6.000 € | Pseudoarthrose und Schmerzen nach rechtswidriger operativer Maßnahme (Arthrodese) am Sprunggelenk | OLG Hamm, 08.07.2016 – 26 U 203/15 |
| 6.000 € | Sprunggelenkfraktur links mit Syndesmosensprengung, Bänderrisse, Kapselruptur, Hämatome, Hautabschürfungen, Risiko vorzeitiger Arthrose | OLG Celle, 19.02.2020 – 14 U 69/19 |
| 5.000 € | Ober- und Unterschenkelfraktur, offene Wunde, Behandlungsaufwand, Metallentfernung, Ungewissheit über Genesung, Bewegungseinschränkung. | AG Borken, 13.05.2004 – 12 C 56/04 |
| 5.000 € | Fersenbeintrümmerfraktur rechts, stationärer Aufenthalt, Operationen, Einbau einer Titanabstützplatte, Arbeitsunfähigkeit | OLG Hamm, 24.02.2006 – 9 U 48/05 |
| 5.000 € | Mediale Schenkelhalsfraktur mit Dislokation, zwei Operationen, Belastungs- und Bewegungseinschränkung | OLG Naumburg, 25.03.2013 – 1 U 114/12 |
| 5.000 € | Sprunggelenksluxationsfraktur links (Weber C), Innenknöchelfraktur, Fraktur des hinteren Volkmanndreiecks, OP, 5,5 Monate Minderung der Erwerbsfähigkeit | OLG Naumburg, 12.12.2013 – 2 U 25/13 |
| 4.800 € | Drittgradige offene Luxatio pedis subtalo, partieller Trümmerdefektbruch des Taluskopfes, tiefe Quetsch- und Risswunde Ferse, Dauerschaden mit Bewegungseinschränkungen und Arthrose im Sprunggelenk, humpelndes Gangbild | LG Hagen, 18.06.2013 – 4 O 267/10 |
| 4.500 € | Knöchel- und Wadenbeinbruch rechts, zwei Operationen, Gips, Physiotherapie, Bewegungseinschränkung, Schwellung, 4 Monate arbeitsunfähig. | LG Münster, 18.12.2002 – 10 O 586/02 |
| 4.500 € | Hundebisse in die Wade des rechten Beins | OLG Naumburg, 05.08.2010 – 2 U 39/10 |
| 4.500 € | Abriss eines Außenbandes und Teilläsion eines weiteren Außenbandes des oberen Sprunggelenks, Prellung und Gewebeschädigung am Fuß, Dauerschaden, 6,5 Monate arbeitsunfähig. | OLG Hamm, 01.03.2023 – 11 U 73/22 |
| 4.000 € | Außenknöchelbruch (Weber C), mehrere stationäre Behandlungen, langwieriger Heilverlauf, 10% Minderung der Erwerbsfähigkeit | OLG Düsseldorf, 27.10.2004 – I-15 U 26/04 |
| 4.000 € | Sprunggelenksverrenkungsfraktur links (Weber B/C), mehrfache Operationen, Schraubenbruch, Bewegungseinschränkung, Schwellneigung, Gelenkspalterweiterung, Arthrosegefahr, Narbenbeschwerden, Sportunfähigkeit. | OLG Stuttgart, 06.05.2009 – 3 U 239/07 |
| 4.000 € | Holzsplitter im Unterschenkel, verzögerte Heilung durch Behandlungsfehler, Entzündungen, erhebliche Schmerzen, zwei Operationen, Krankenhausaufenthalte. | OLG Köln, 13.06.2012 – 5 U 18/11 |
| 4.000 € | Innenbandanriss am linken Knie (2.-3. Grades), wochenlange Arbeitsunfähigkeit, Gehhilfen und Knieschiene, erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkung über mehrere Monate | LG Koblenz, 20.01.2022 – 3 O 325/20 |
| 4.000 € | Schwere Unterschenkeltrümmerfraktur (Schien- und Wadenbein) rechts, zwei Operationen, dauerhafte Schmerzen, Bewegungseinschränkung Knie, Schwellneigung Sprunggelenk/Fuß, Narbe. | OLG Frankfurt am Main, 17.05.2023 – 17 U 167/22 |
| 4.000 € | Syndesmosenruptur links, Kahnbeinbruch, zwei Operationen, starke Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, erhöhtes Arthroserisiko | LG Köln, 25.04.2024 – 30 O 150/21 |
| 3.300 € | Knieverletzungen, drei Operationen, Arthroskopie, Knieinstabilität, beginnende Arthrose, langwierige Behandlung | OLG Saarbrücken, 15.11.2011 – 4 U 593/10 - 184 |
| 3.000 € | Wadenbeinbruch, Bänderriss und Trümmerbruch des linken Sprunggelenks, Operationen, Gehbehinderung, Schwellungen und Schmerzen bei Belastung | LG Bochum, 02.04.2004 – 5 O 66/03 |
| 3.000 € | Talusfraktur links, Prellungen an rechter und linker Hand, Arbeitsunfähigkeit, Schmerzen, Nachoperation, mögliche Spätfolgen wie Gelenkverschleiß und Funktionsbeeinträchtigungen | OLG Frankfurt am Main, 08.02.2011 – 22 U 162/08 |
| 3.000 € | Tibiakopffraktur und Fibulaköpfchenfraktur links, stationäre Behandlung, Reha, dauerhafte Beeinträchtigung, mögliche Knieoperation (Knieteilendoprothese) | OLG Hamm, 06.06.2014 – 26 U 60/13 |
| 2.500 € | Dreifache Sprunggelenkfraktur links mit Nekrosen und Spätschäden | OLG Hamm, 14.01.2005 – 9 U 116/03 |
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Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 118 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 608.757 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 27.07.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.