Schmerzensgeldtabelle Innere Organe
64 Urteile · Median 10.000 Euro · 150 bis 200.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 64 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 200.000 € | Verkennung einer Schrumpfniere bei 15-Jähriger, 53 Operationen, zwei erfolglose Nierentransplantationen, dauerhafte Dialysepflicht | OLG Hamm, 03.07.2015 – 26 U 104/14 |
| 200.000 € | Behandlungsfehler bei Herz-Operation mit Primär- und Sekundärschädigungen sowie schweren dauerhaften gesundheitlichen Folgen und Einschränkungen der Lebensführung | LG Bochum, 14.11.2018 – 6 O 383/16 |
| 100.000 € | Rechtswidrige Entfernung von Geschlechtsorganen, Leben im falschen Geschlecht, schwere psychische Krise, chronische Harnwegsinfekte und Blasenentleerungsstörungen | LG Köln, 12.08.2009 – 25 O 179/07 |
| 85.000 € | Funktionsverlust der Bauchspeicheldrüse, erhebliche Schädigung der transplantierten Niere mit chronischer Hämodialysepflichtigkeit und weiteren Folgebeschwerden | OLG Hamm, 23.11.2018 – 26 U 149/17 |
| 75.000 € | Schwerwiegende Revisionsoperation mit Entfernung fast des gesamten Dünndarms, Kurzdarmsymptomatik, schmerzhafte Mahlzeiten, permanente Durchfälle, 100% Erwerbsunfähigkeit | OLG Oldenburg, 16.05.2007 – 5 U 164/04 |
| 75.000 € | Fehlerhafte Behandlung eines Darmverschlusses, Dünndarmresektion, künstliche Darmausgänge, Narbenhernie und Folgeoperationen | LG Köln, 10.01.2017 – 3 O 272/10 |
| 75.000 € | Grobe Behandlungsfehler bei Neugeborenem, unnötige und verlängerte stationäre Intensivbehandlung, dauerhafte Magen-Darm-Beschwerden, Kontrolluntersuchungen | LG Bielefeld, 01.04.2022 – 4 O 172/18 |
| 75.000 € | Verzögert operiertes Cauda-Syndrom, Blasen- und Darmentleerungsstörungen mit Notwendigkeit der Selbstkatheterisierung, Sensibilitätsstörungen im Genitalbereich | OLG Hamm, 13.09.2024 – 26 U 183/23 |
| 70.000 € | Nichterkennung eines Prostatakarzinoms mit Fortschreiten der Krebserkrankung, Metastasenbildung und Notwendigkeit einer Chemotherapie | OLG Düsseldorf, 05.05.2011 – I-8 U 35/10 |
| 70.000 € | Langwieriger Krankheitsverlauf nach fehlerhafter Magenoperation, mehrere Folgeoperationen bis zur Magenteilresektion, langfristige stationäre Aufenthalte, dauerhafte abdominelle Schmerzen | OLG Hamm, 15.11.2016 – 26 U 37/14 |
| 45.000 € | Eigenmächtige Durchführung einer beidseitigen Fimbriektomie (Sterilisation) ohne Einwilligung der Patientin mit der Folge dauerhafter Unfruchtbarkeit | OLG Oldenburg, 02.08.2006 – 5 U 16/06 |
| 40.000 € | Unfruchtbarkeit und Asherman-Syndrom nach ärztlicher Behandlung mit psychischen Belastungen | OLG Köln, 25.04.2007 – 5 U 180/05 |
| 40.000 € | Darmperforation, vier Operationen, akute Lebensgefahr, künstliches Koma, vorübergehendes Stoma, Verlust der Milz, Bauchfellentzündung | OLG Frankfurt am Main, 30.03.2012 – 8 U 89/11 |
| 40.000 € | AV-Block 3. Grades nach Herzkatheterablation wegen fehlerhafter Aufklärung, Einsetzung eines Herzschrittmachers erforderlich | KG, 13.03.2017 – 20 U 238/15 |
| 36.000 € | Nadelstichverletzung mit nachfolgender Hepatitis-C-Infektion | OLG Hamm, 06.05.2004 – 6 U 179/01 |
| 30.000 € | Verzögerung der Diagnose einer Tumorerkrankung, Amputation der rechten Brust mit körperlichen und psychischen Belastungen | OLG Düsseldorf, 06.03.2003 – 8 U 22/02 |
| 30.000 € | Verzögerte Diagnose eines Mammakarzinoms mit Metastasenbildung, Operationen, Bewegungseinschränkung des Armes, psychovegetativem Erschöpfungssyndrom und Versterben | LG Bielefeld, 06.10.2017 – 4 O 272/12 |
| 25.000 € | Aufklärungsfehler vor Urologie-OP, dauerhafte retrograde Ejakulation und dadurch bedingte Zeugungsunfähigkeit, psychische Beeinträchtigungen | OLG Frankfurt am Main, 23.03.2010 – 8 U 238/08 |
| 25.000 € | Nicht indizierte Magenverkleinerung (Sleeve-Gastrektomie) bei psychiatrischer Erkrankung | LG Münster, 14.11.2024 – 111 O 6/23 |
| 25.000 € | Schussverletzung in den Brustkorb mit Lebensgefahr, Herz-OP, künstliche Aortenklappe, Notwendigkeit lebenslanger Blutverdünner und Arbeitsunfähigkeit | LG Bonn, 10.07.2025 – 66 KLs 1/25 |
| 22.500 € | Schussverletzung im Bauchbereich, vier Operationen, große dauerhafte Narben, Narbenschmerzen, Bauchbeschwerden mit Abführschwierigkeiten, Medikamenteneinnahme | LG Kiel, 12.06.2020 – 8 O 80/16 |
| 20.000 € | Nervenschädigung und Hodenverlust/Gefäßverletzung nach Leistenbruchoperation, Impotenz, Notwendigkeit einer Prothese | OLG Koblenz, 15.12.2005 – 5 U 676/05 |
| 20.000 € | Verspätete Diagnose eines Mammakarzinoms (Brustkrebs), dadurch zusätzliche Behandlungen (u. a. Chemotherapie, Lymphknotenentfernung) und verschlechterte Prognose | OLG Hamm, 12.08.2013 – 3 U 57/13 |
| 20.000 € | Schnittverletzung der Speiseröhre bei Wirbelsäulenoperation, Notfalloperation, mehrmonatige Sondenernährung, dauerhafte Schluckbeschwerden | OLG Hamm, 23.10.2015 – 26 U 182/13 |
| 15.000 € | Fehlerhafte Implantation eines Cava-Schirmfilters, dauerhafte Einnahme von Blutverdünnern, erhöhtes Thromboserisiko, Einschränkungen in Lebensführung und Beruf | OLG Hamm, 24.09.2003 – 3 U 80/02 |
| 15.000 € | Bauchschmerzen und Bauchdeckenabszess nach Zurücklassen eines Bauchtuchs im Körper bei einer Operation | LG Bochum, 23.11.2011 – 6 O 322/10 |
| 15.000 € | Verlust der Ejakulationsfähigkeit und persistierende Harninkontinenz dritten Grades nach rechtswidriger operativer Entfernung der Prostata und Samenbläschen | LG Berlin, 03.05.2013 – 36 O 158/11 |
| 15.000 € | Verzögerte Krebsdiagnose, dadurch unnötige Trachelektomie bei Gebärmutterhalskrebs, operative Eingriffe bei künftigen Schwangerschaften nötig | KG, 31.08.2015 – 20 U 314/12 |
| 10.000 € | Ureterwandverletzung nach Operation, 16-tägiger Krankenhausaufenthalt, Unterleibsschmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen, teilweise Inkontinenz | OLG Köln, 29.01.2007 – 5 U 85/06 |
| 10.000 € | Kontraindizierte TVT-Band-Einlage bei Dranginkontinenz, Verschlechterung der Beschwerden, Blasenentleerungsstörung, Zweitoperation zur Bandresektion | OLG Düsseldorf, 25.11.2010 – I-8 U 57/10 |
| 10.000 € | Schussverletzung des Oberkörpers, Notoperation mit Bauchchirurgie, Segmentresektion des Dünndarms, stationäre Behandlung | OLG Düsseldorf, 17.08.2011 – I-19 U 6/11 |
| 10.000 € | Schmerzhafte Schwellung des Hodens durch ein Hämatom sowie anschließende operative Entfernung des Hodens | OLG Hamm, 03.12.2013 – 9 U 69/13 |
| 10.000 € | Rechtswidrige Krebsoperation wegen unterlassener präoperativer Bestrahlung mit erhöhtem Vorversterbensrisiko | KG, 26.01.2017 – 20 U 18/16 |
| 8.000 € | Verätzungen/Vergiftungen durch elterliche Fremdeinwirkung bei unterlassener Diagnose/Verdachtsmeldung eines Münchhausen-by-Proxy-Syndroms | LG Kiel, 29.10.2019 – 8 O 254/16 |
| 7.500 € | Katheterfehler mit Harnwegsinfekt, schwerer Sepsis, lebensgefährlichem Zustand und intensiver Krankenhausbehandlung | OLG Köln, 30.01.2002 – 5 U 106/01 |
| 7.500 € | Verbleib abgebrochener Teile einer Kupferspirale in der Gebärmutter, operative Hysteroskopie mit Abrasio unter Vollnarkose, Schmerzen, Blutungen, erhebliche Ängste | LG Aachen, 29.06.2023 – 1 O 248/22 |
| 7.500 € | Bruch eines Intrauterinpessars bei Entfernung, Verbleib von Bruchstücken im Uterus, Notwendigkeit einer Hysteroskopie/Abrasio, psychische Belastungen | OLG Köln, 15.03.2024 – 19 U 85/23 |
| 7.000 € | Verbleib eines Gallensteins im Bauchraum nach Gallenblasenentfernung, zweijährige erhebliche Schmerzen, Revisionslaparotomie | LG Mönchengladbach, 14.06.2005 – 6 O 176/04 |
| 7.000 € | Übersehen eines Nierensteins, schwerer Sepsisanfall (Urosepsis), Notoperation, chronische Funktionsbeeinträchtigung der linken Niere | OLG Rostock, 21.12.2012 – 5 U 170/11 |
| 6.400 € | Kohlenstoffmonoxid-Intoxikation, Atemnot, Schwindel, Trommelfellperforation, erhebliche monatelange Beeinträchtigung der körperlichen Belastungsfähigkeit | LG Limburg a.d. Lahn, 28.06.2021 – 2 O 216/20 |
| 6.000 € | Rechtswidrige Brustoperation (Gewebeentnahme ohne wirksame Aufklärung bei misslungener Drahtmarkierung) und erforderliche Revisionsoperation | OLG Koblenz, 14.04.2005 – 5 U 667/03 |
| 6.000 € | Unbemerkte Harnblasenverletzung bei Hysterektomie mit nachfolgender Inkontinenz und Fistelbildung, Nachoperation erforderlich | LG Köln, 15.08.2007 – 25 O 177/04 |
| 5.000 € | Verweigerung eingehender Untersuchung und adäquater Schmerztherapie im Krankenhaus bei Analfissuren/schweren Analschmerzen wegen HIV-Infektion, Verzögerung der Behandlung | LG Stendal, 06.11.2013 – 21 O 240/12 |
| 5.000 € | Verletzung des Selbstbestimmungsrechts durch mangelnde Risikoaufklärung vor Katheterablation bei Herzrhythmusstörung, AV-Block, dauerhafte Notwendigkeit eines Herzschrittmachers | LG Köln, 26.11.2013 – 3 O 438/09 |
| 5.000 € | Rechtswidrige Schönheitsoperation (Brustrevisionsoperation) aufgrund mangelhafter Aufklärung | LG Köln, 21.06.2023 – 25 O 117/20 |
| 5.000 € | Verbleiben einer Einstichkanüle/Nadel im Körper nach ärztlicher Behandlung, dadurch erforderliche Folge-Operation mit Schmerzen und verlängertem Heilungsverlauf. | OLG Brandenburg, 10.10.2024 – 12 U 39/24 |
| 3.100 € | Blinddarmdurchbruch (Perforation der Appendix) wegen verzögerter Operation, vermeidbare Schmerzen mit Morphingabe, erhöhtes Risiko von Verwachsungen im Bauchraum | OLG Düsseldorf, 06.03.2003 – I-8 U 105/02 |
| 3.000 € | Verletzung des linken Brustkorbs, Rippenbrüche (5 und 6), Lungengewebeverletzung, Pneumothorax, Blockierungen im Bereich der Hals- und Brustwirbelsäule, Myogelosen | LG Köln, 23.10.2023 – 15 O 424/21 |
| 3.000 € | Bruch eines Intrauterinpessars (Spirale) in der Gebärmutter, Ängste/psychische Beeinträchtigungen, Hysteroskopie unter Vollnarkose zur Entfernung der Bruchteile | OLG Brandenburg, 12.03.2026 – 10 U 53/25 |
| 2.500 € | Stumpfes Bauchtrauma mit Milzruptur und Notoperation, Schürfwunden im Gesicht, Sportbefreiung für 127 Tage | LG Detmold, 12.06.2009 – 12 O 227/08 |
| 2.500 € | Pflegefehler im Altenheim mit der Folge einer Exsikkose bei vorbestehender Demenz | OLG Hamm, 25.06.2013 – 26 U 90/09 |
| 2.500 € | Verzögerte Krebsdiagnose (Mammakarzinom), dadurch seelische Belastung und Verkürzung der Behandlungszeit bis zum Tod | LG Dortmund, 17.03.2016 – 4 O 210/11 |
| 2.000 € | Gesundheitsbeeinträchtigung durch nicht indizierte Gebärmutterausschabung infolge grober Befunderhebungsfehler, Entzündung, Sepsis und akute Unterleibsschmerzen. | LG Mönchengladbach, 10.01.2006 – 6 O 13/04 |
| 2.000 € | Nächtliche Leidenszeit wegen Pflege- und Versorgungsfehlern bei der Flüssigkeitsversorgung | OLG Hamm, 27.10.2009 – 26 U 44/08 |
| 2.000 € | Rechtswidrige Intervention (Mukosaduplikatur) bei fehlender Aufklärung, dreitägiger Krankenhausaufenthalt und übliche Beschwerden ohne nachgewiesene Dauerschäden | LG Münster, 05.06.2014 – 111 O 170/11 |
| 2.000 € | Verlust eines Ärmchens eines eingesetzten Intrauterinpessars im Körper der Patientin mit der Notwendigkeit zweier Eingriffe, davon einer unter Vollnarkose | LG Hamburg, 14.11.2022 – 322 O 63/22 |
| 2.000 € | Grober Befunderhebungsfehler bei Magenkarzinom, Magenperforation mit ca. 8 Stunden anhaltenden stärksten Schmerzen vor dem Tod | LG Köln, 17.04.2024 – 25 O 156/21 |
| 1.500 € | Allergische, anaphylaktische Reaktion mit erheblicher Atemnot durch Einatmen der Ausdünstungen von Erfrischungstüchern auf einem Flug | OLG Frankfurt am Main, 16.04.2014 – 16 U 170/13 |
| 1.500 € | Erhöhte Leberwerte und Ausbleiben nötiger Behandlung nach Krankenhausuntersuchung | LG Wuppertal, 05.05.2015 – 5 O 11/14 |
| 1.000 € | Akute Gastroenteritis (Magen-Darm-Erkrankung) mit Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen während einer Urlaubsreise. | LG Köln, 24.08.2015 – 2 O 56/15 |
| 600 € | Verzögerte Abklärung einer Stimmbandlähmung mit Atemnot/Stridor nach Schilddrüsenoperation um vier Tage | LG Dortmund, 03.05.2012 – 4 O 195/09 |
| 500 € | Nachoperativ versehentlich im Körper belassene Klammer bei einem medizinischen Klammerapparat, Risiko von Entzündungen und Schmerzreaktionen | AG Gummersbach, 08.06.2009 – 10 C 238/08 |
| 500 € | Nierenhämatom durch zu früh nach Absetzen von Blutverdünnern durchgeführte ESWL-Therapie mit Schmerzen über ein bis zwei Tage | LG Köln, 29.02.2012 – 25 O 288/08 |
| 150 € | Brustbeinprellung, Behandlung mit Schmerzmitteln (Novalgin) | OLG Celle, 20.12.2005 – 14 U 54/05 |
Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 164 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 611.769 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 07.09.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.