Schmerzensgeldtabelle Verkehrssicherungspflicht
123 Urteile · Median 5.000 Euro · 250 bis 250.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 123 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 250.000 € | Bruch des 5. und 6. Brustwirbelkörpers mit entsprechender Querschnittslähmung der Beine, der Harnblase, des Mastdarms einschließlich Impotenz | LG Bonn, 15.03.2006 – 1 O 552/04 |
| 100.000 € | Schwere Brandverletzungen 2. und 3. Grades an ca. 33 % der Körperoberfläche, Lebensgefahr, künstliche Beatmung, mehrere Hauttransplantationen, Bewegungseinschränkungen | LG Bochum, 09.07.2004 – 5 O 310/01 |
| 70.000 € | Schwere Verletzungen, 146 Tage stationäre Behandlung, dauerhaft eingeschränkte Belastbarkeit des linken Sprunggelenks mit drohender Versteifung, starke Kopfverletzungen | LG Arnsberg, 25.11.2004 – 4 O 481/03 |
| 60.000 € | Schädel-Hirn-Trauma 3. Grades, Felsenbeinfraktur, Oberschenkelfraktur, Sepsis, Halbseitenlähmung links, Seh-/Hörbehinderung, Sprachstörung, Narben, hirnorganisches Psychosyndrom | LG Itzehoe, 20.07.2006 – 7 O 88/04 |
| 55.000 € | Luxationsfraktur des Talus links mit Gewebenekrose, Arthrose des Sprunggelenks, quasi versteiftem Sprunggelenk und hohem Schmerzniveau | OLG Brandenburg, 18.05.2026 – 2 U 53/25 |
| 40.000 € | Schulterfraktur, Rippenserienfraktur, Kopfplatzwunde, Lendenwirbelfraktur, Oberschenkelhalskopffraktur mit Nekrose, multiple Prellungen und Schürfwunden | OLG Düsseldorf, 14.01.2005 – I-22 U 81/04 |
| 40.000 € | Mittelgesichtsfraktur, Unterkiefertrümmerfraktur, Verlust von 12 Zähnen, Schädel-Hirn-Trauma, Riss- und Quetschwunden sowie verbleibende Gesichtsnarben | OLG Karlsruhe, 01.02.2010 – 1 U 137/09 |
| 30.000 € | Erhebliche Verletzungen des rechten Auges mit dauerhafter Beeinträchtigung der Sehfähigkeit | OLG Celle, 14.07.2005 – 14 U 17/05 |
| 30.000 € | Komplizierter LWK-1-Berstungsbruch mit mehrmaligen Operationen, Wirbelsäulenversteifung, Sprunggelenk- und Fußwurzelbruch, leichtes Schädel-Hirn-Trauma, Anpassungsstörung | OLG Brandenburg, 06.12.2022 – 3 U 134/21 |
| 25.000 € | Erhebliche Verletzungen an beiden Unterschenkeln und Füßen durch Glasbruch, verbleibende Bewegungseinschränkungen, Taubheitsgefühl, sichtbare Narben, Angst vor Glasflächen | OLG Köln, 08.03.2004 – 16 U 70/03 |
| 25.000 € | Erhebliche und äußerlich sichtbare Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit nach Unfall | LG Bonn, 30.07.2004 – 1 O 119/03 |
| 25.000 € | Subdurales Hämatom mit Lebensgefahr, distale Radiusfraktur, Operationen, langanhaltende stationäre Behandlung und Rehabilitation | LG Detmold, 14.12.2009 – 12 O 221/08 |
| 20.000 € | Brüche an beiden Unterschenkeln, u.a. komplizierter Wadenbeinbruch, zweimonatige Rollstuhlpflicht, langwieriger Genesungsprozess, bevorstehende Metallentfernung | LG Münster, 18.11.2009 – 012 O 287/09 |
| 20.000 € | Posttraumatische Belastungsstörung mit depressiver Episode, Schlafstörungen, Angstzuständen, sozialem Rückzug, Verlust der Lebensfreude und voller Erwerbsminderung | LG Wuppertal, 10.03.2011 – 16 O 151/07 |
| 18.000 € | Aufprallverletzungen nach Sturz, erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen mit Schulterverspannungen, Kopfschmerzen und Kraftverlust in den Händen | OLG Oldenburg, 27.03.2002 – 2 U 21/02 |
| 17.500 € | Erstgradig offener Unterschenkelbruch links, 13 Operationen (darunter Knochentransplantationen), Infektion, Dauerfolge: Beinverkürzung um 1,5 bis 2 cm, Gehbehinderung | OLG Köln, 13.01.2009 – 3 U 173/05 |
| 16.000 € | Schwere Verletzungen mit Krankenhausaufenthalten, Tragen eines Korsetts und drohender frühzeitiger Arthrose des Sprunggelenks sowie verbleibender Dauerfolge | OLG Hamm, 23.12.2004 – 27 U 215/00 |
| 15.000 € | Bruch der linken Schulter bei vorbestehend versteiftem rechten Arm, dauerhafte Bewegungsbeeinträchtigung, stationäre Behandlung, Pflegebedürftigkeit | OLG Köln, 29.09.2006 – 19 U 193/05 |
| 15.000 € | Rotatorenmanschettenruptur, langfristige Arbeitsunfähigkeit, mehrfache Operationen, Komplikationen im Heilungsverlauf, dauerhafte Einschränkung der Schulterbeweglichkeit | OLG Brandenburg, 19.12.2018 – 7 U 133/17 |
| 13.000 € | BWK-Läsion, Erwerbsminderung von 20 % über mehr als vier Jahre, verbleibende dauerhafte Beeinträchtigung | KG, 08.09.2017 – 4 U 57/16 |
| 12.000 € | Gehirnerschütterung mit Schädelfraktur, traumatische Subarachnoidalblutung, Amnesie, Verletzungen am Hinterkopf und Steißbein, dauerhafter Verlust des Geruchssinns (Anosmie) | LG Düsseldorf, 18.02.2009 – 2b O 213/06 |
| 12.000 € | Bimalleoläre Sprunggelenksluxationsfraktur rechts mit Absprengung eines hinteren Tibiakantenfragments, Operationen, Dauerschaden mit Bewegungseinschränkung und posttraumatischer Arthrose | LG Duisburg, 05.08.2013 – 4 O 346/11 |
| 12.000 € | Doppelseitige vordere und nicht dislozierte hintere Atlasbogenfraktur, Kopfplatzwunde, 10 Wochen Halskrause, dadurch erzwungene Immobilität und dauerhafte Rollstuhlpflicht | OLG Dresden, 21.07.2023 – 1 U 2377/22 |
| 10.000 € | Komplizierter Trümmerbruch des rechten Unterschenkels und oberen Sprunggelenks, mehrere Operationen, Versteifung des Sprunggelenks, 8 stationäre Aufenthalte | LG Essen, 05.05.2004 – 11 O 10/02 |
| 10.000 € | Schockschaden und depressive Reaktion nach dem Tod des eigenen Kindes im Freibad | LG Dortmund, 24.06.2005 – 3 O 170/04 |
| 10.000 € | Fersenbeinbruch, Brustbeinbruch, Gehirnerschütterung, Platzwunden am Hinterkopf und Ellenbogen, 5 Tage Hospitalisierung, 6 Wochen Rollstuhlpflicht | OLG Saarbrücken, 09.05.2006 – 4 U 175/05 - 114 |
| 10.000 € | Schwere Verletzungen nach Sturz an einer Sporttribüne, Notwendigkeit einer Serie von operativen Eingriffen und zweimonatige stationäre Behandlung | OLG Saarbrücken, 16.05.2006 – 4 UH 711/04 - 196 |
| 10.000 € | Bimalleoläre OSG-Luxationsfraktur mit geschlossenem Weichteilschaden 3. Grades, langwieriger Heilungsverlauf mit Ödem und Vereiterung, rund 8 Monate Gehbehinderung | OLG Karlsruhe, 30.12.2008 – 14 U 107/07 |
| 10.000 € | Halswirbelkörperfraktur C5 und C6 sowie Bänderabriss C4/C5, zwei Operationen, Ängste vor Querschnittslähmung | OLG Köln, 30.03.2009 – 16 U 71/08 |
| 10.000 € | Verletzung durch Sturz von Tribüne mit Dauereinschränkungen bei handschriftintensiven Tätigkeiten | OLG Hamm, 26.11.2010 – I-9 U 44/10 |
| 10.000 € | Oberschenkelhalsbruch rechts, operatives Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks, verbleibender hinkender Gang und Angewiesenheit auf einen Gehstock | LG Bochum, 02.01.2012 – I-8 O 49/11 |
| 10.000 € | Verletzungen durch Sturz mit Umstürzen von Glasbildern, risikobehaftete Operation, zweiwöchiger Klinikaufenthalt, Reha-Aufenthalt, anhaltende Schmerzen | LG Konstanz, 16.01.2013 – 6 O 197/12 B |
| 10.000 € | Verletzungen durch Sturz mit risikobehafteter Operation, 2-wöchigem Krankenhausaufenthalt, 3-wöchiger Reha und anhaltenden Schmerzen | LG Konstanz, 16.01.2013 – 6 O 197/12; 6 O 197/12 B |
| 10.000 € | Offene Unterschenkelfraktur mit Quetschung, mehrere Operationen, Beinverkürzung um 5,5 cm mit nachfolgender operativer Beinverlängerung, dauerhafte Belastungseinschränkung | LG Bonn, 18.07.2014 – 4 O 102/13 |
| 10.000 € | Schädel-Hirn-Trauma, Bruch des Stirn- und Scheitelbeins sowie der Augenhöhle, epidurales Hämatom, neurochirurgische Operation, temporäre psychische Beeinträchtigung | OLG Karlsruhe, 28.09.2016 – 7 U 196/15 |
| 10.000 € | Ellenbogentrümmerfraktur mit verbleibendem Streck- und Beugedefizit als Dauerschaden | OLG Frankfurt am Main, 14.01.2019 – 29 U 69/17 |
| 10.000 € | Schädel-Hirn-Trauma II. Grades, Kontusionsblutungen, Contusio labyrinthi, 60% Minderung der Erwerbsfähigkeit | LG Dessau-Roßlau, 17.02.2020 – 4 O 617/14 |
| 10.000 € | Humeruskopffraktur am rechten Oberarm, zwei Operationen, künstlicher Gelenkkopf, dauerhafte Funktionseinschränkungen des rechten Arms, Pflegegrad 2 | OLG Köln, 03.08.2023 – 7 U 173/22 |
| 9.000 € | Schwere Quetschungen am rechten Daumen, Teilverlust des Daumenendglieds, Hauttransplantation, Beeinträchtigung des Tastsinns und der Funktionsfähigkeit um 6/10 | LG Dortmund, 14.05.2004 – 3 O 101/03 |
| 8.000 € | Brüche im Bereich des linken Ellenbogens sowie Brüche beider Unterarme, mehrfache Operationen, Schmerzen und erhebliche Bewegungseinschränkungen | LG Neuruppin, 25.05.2012 – 1 O 321/11 |
| 8.000 € | Berstungsbruch eines Lendenwirbelkörpers nach Sturz von einer Treppe | OLG Hamm, 24.09.2012 – I-6 U 16/12 |
| 8.000 € | Trümmerbruch am Oberarmknochenkopf, Operation, Krankenhausaufenthalt, stufenweise Wiedereingliederung, Schmerzmitteleinnahme | LG München II, 22.04.2020 – 10 O 5592/16 |
| 8.000 € | Distale Radiusfraktur links, knöcherner Ausriss der Strecksehne D1 rechts, Prellungen, Hämatom, verbleibende Versteifung am rechten Daumen mit Greifeinschränkung | LG Köln, 23.01.2024 – 14 O 58/22 |
| 7.500 € | Ellenbogenbruch rechts, multiple Operationen, Beugeeinschränkung, Taubheitsgefühl und Bewegungseinschränkung der Finger, Minderung der Erwerbsfähigkeit um 20 % | OLG Saarbrücken, 18.10.2011 – 4 U 400/10 - 119 |
| 7.500 € | Offene Talushalsfraktur im rechten Sprunggelenk, Operation, stationäre Behandlung, mehrmonatige Dienstunfähigkeit und Beeinträchtigung bei Freizeitaktivitäten | LG Aachen, 30.06.2015 – 12 O 482/14 |
| 7.500 € | Trimalleoläre OSG-Luxationsfraktur links, operative Versorgung, stationäre Behandlung, Bewegungseinschränkungen und Dauerschmerzen | LG Kiel, 28.06.2017 – 13 O 9/15 |
| 7.500 € | Verletzung durch Sturz infolge der Verletzung von Streupflichten | OLG Schleswig, 03.04.2018 – 11 U 93/17 |
| 7.000 € | Bruch des zweiten Lendenwirbelkörpers, dauerhafte Teilversteifung der unteren Wirbelsäule, Postfusionssyndrom, Störung der Wirbelsäulenstatik mit Kyphorisierung | OLG Hamm, 18.12.2007 – 9 U 129/06 |
| 7.000 € | Femurschaftfraktur links (Oberschenkelbruch) bei 4-jährigem Kind, zwei Operationen, Narben, posttraumatische Belastungsstörung mit Schlafstörungen und Ängsten | LG Hagen, 08.09.2015 – 3 O 126/14 |
| 7.000 € | Schnitt- und Risswunden im Gesicht (Nase, Stirn) mit genähten Narben und Notwendigkeit einer Rekonstruktion der Nasenspitze nach Anstoßen an Treppenverblendung | LG Kaiserslautern, 19.06.2020 – 3 O 639/19 |
| 7.000 € | Bimalleoläre Luxationsfraktur und traumatische Bänderruptur im linken oberen Sprunggelenk, Wasseransammlungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen | OLG Hamm, 01.12.2023 – 11 U 32/22 |
| 6.817 € | Verletzungen durch Badeunfall (Sturz/Schubsen vom 5-m-Brett) | OLG Köln, 15.04.2003 – 7 U 122/02 |
| 6.500 € | Schockschaden mit schwerer seelischer Beeinträchtigung und mehrwöchiger stationärer Krankenhausbehandlung nach tödlichem Sturz des Ehemanns | OLG Köln, 18.12.2006 – 16 U 40/06 |
| 6.500 € | Maisonneuve-Fraktur des Sprunggelenks (Wadenbeinfraktur, Innenknöchelfraktur, Volkmann'sches Dreieck), Operation, dauerhafte MdE von 10% | OLG Düsseldorf, 25.08.2015 – I-21 U 8/14 |
| 6.500 € | Doppelte Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks, operative Behandlung, 12 Tage stationär, Metallentfernung, dauerhafte Schwellungen, Schmerzen und Instabilität | LG Bonn, 25.08.2016 – 13 O 91/16 |
| 6.400 € | Kohlenstoffmonoxid-Intoxikation, Atemnot, Schwindel, Trommelfellperforation, erhebliche monatelange Beeinträchtigung der körperlichen Belastungsfähigkeit | LG Limburg a.d. Lahn, 28.06.2021 – 2 O 216/20 |
| 6.000 € | Subkapitale Humerusfraktur mit Abriss des Tuberculum majus rechts, Prellungen, Abschürfungen, operative Versorgung, dauerhafte Bewegungseinschränkung des Arms, Mde 10 % | LG Kassel, 28.04.2021 – 6 O 111/21 |
| 5.000 € | Oberarmbruch und Fraktur des rechten Handgelenks, stationäre Krankenhausbehandlung, zeitweise Arbeitsunfähigkeit | OLG Koblenz, 06.12.2004 – 12 U 1491/03 |
| 5.000 € | Schwerwiegende Skalpierung der Kopfschwarte, Wundnaht, Unfallschock, abendliche Kopfschmerzen, Gangunsicherheit, Angstzustände, Schwindel, Parästhesien der Kopfhaut | LG Rostock, 28.05.2008 – 4 O 3/08 |
| 5.000 € | Handgelenks- und Ellenhakenfraktur links | OLG Karlsruhe, 28.03.2012 – 7 U 104/11 |
| 5.000 € | Sprunggelenksluxationsfraktur links Typ Weber C, Innenknöchelfraktur, Fraktur des hinteren Volkmanndreiecks, Operation, stationäre Behandlung, mehrmonatige Erwerbsunfähigkeit | OLG Naumburg, 12.12.2013 – 2 U 25/13 |
| 5.000 € | Nasenfraktur, erhebliche Gesichtsschwellungen und Hämatome, Gehirnerschütterung, zwei Operationen, längere Arbeitsunfähigkeit und Migräne mit Übelkeit | LG Bielefeld, 17.03.2014 – 5 O 8/13 |
| 5.000 € | Verletzungen durch Sturz wegen Ausrutschens auf feuchter Blindenleiteinrichtung | OLG Saarbrücken, 22.12.2022 – 4 U 116/21 |
| 5.000 € | Komplette Berstungsfraktur von BKW 6, nicht dislozierte Fraktur des Caput costae der 1. Rippe links, Operationen, dauerhafte Beschwerden | OLG Hamm, 27.02.2026 – 7 U 47/25 |
| 4.500 € | Komplizierte Unterarmfraktur, 3 ½ Wochen stationärer Aufenthalt mit 3 OPs, deutliche OP-Narben, dauerhafte Bewegungsbeeinträchtigung des Arms | OLG Köln, 23.02.2010 – 3 U 89/08 |
| 4.500 € | Abriss eines Außenbandes des oberen Sprunggelenks, Gewebeschädigung eines weiteren Außenbandes, Prellung im Bereich des Übergangs zum Fuß, über 6,5 Monate Arbeitsunfähigkeit, Dauerschaden | OLG Hamm, 01.03.2023 – 11 U 73/22 |
| 4.000 € | Schussverletzung im Gesicht durch Gaspistole mit Verbrennungen 1. bis 2. Grades und verbleibender Unebenheit der Gesichtshaut | LG Konstanz, 13.01.2004 – 5 O 358/00 |
| 4.000 € | Bruch des rechten Schulterblattes mit Operationsnotwendigkeit und Knieprellung | LG Köln, 10.02.2004 – 33 O 213/03 |
| 4.000 € | Außenknöchelbruch Typ Weber C, mehrere stationäre Aufenthalte, verbleibende Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10% | OLG Düsseldorf, 27.10.2004 – I-15 U 26/04 |
| 4.000 € | Mediale Oberschenkelhalsfraktur links mit Bewegungseinschränkung der linken Hüfte und beginnender Gelenkarthrose. | OLG Hamm, 09.12.2005 – 9 U 170/04 |
| 4.000 € | Komplizierter Kieferbruch, Nasenbeinfraktur, Gesichtsschnittwunden, Knieprellungen, Sensibilitäts- und Okklusionsstörungen im Kieferbereich | OLG Hamm, 03.02.2009 – 9 U 101/07 |
| 4.000 € | Sprunggelenksverrenkungsbruch links (Weber B/C) mit OPs, Plattenosteosynthese, Stellschraubenbruch, Metallentfernung, Reha, Arbeitsunfähigkeit und Dauerschäden | OLG Stuttgart, 06.05.2009 – 3 U 239/07 |
| 4.000 € | Dislozierter Bruch des Oberarmknochens mit Schädigung des Radialisnervs, dauerhafte Gebrauchseinschränkung der rechten Hand (Fallhand, Kraftverlust). | OLG Hamm, 23.06.2009 – 9 U 192/08 |
| 4.000 € | Zentrale subkapitale Humerusfraktur des linken Oberarms mit zwei operativen Eingriffen, fünf Tagen Krankenhausaufenthalt und mehrwöchiger Reha | LG Frankfurt am Main, 08.11.2013 – 2-24 O 33/13 |
| 4.000 € | Sturz als Fußgänger infolge Verletzung der Streupflicht mit Primärverletzung und erforderlicher Operation | OLG Frankfurt am Main, 20.01.2014 – 1 U 245/12 |
| 3.500 € | Verschobener Knochenbruch des linken Oberarms knapp über dem Ellenbogengelenk | OLG Hamm, 14.12.2004 – 9 U 32/04 |
| 3.500 € | Schnittwunden an Wange, Hals, Oberschenkel, Unterarm sowie an Daumen und Handballen, verbleibende entstellende Narben, 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit | LG Kaiserslautern, 31.10.2005 – 3 O 1/01 |
| 3.500 € | Dislozierte handgelenksnahe Speichenfraktur rechts, Operation, 1 Woche Krankenhaus, Bewegungseinschränkungen, dauerhafte Verdickung und Belastungsschmerzen | LG Bielefeld, 26.10.2016 – 6 O 385/15 |
| 3.000 € | Gesichtsverletzung durch umgestürzten Bauzaun, genähte Wunde, verbliebene sichtbare Narbe mit gelegentlichem Ziehen und Jucken | OLG Hamm, 25.11.2002 – 6 U 105/02 |
| 3.000 € | Wadenbeinbruch, Bänderriss und Trümmerbruch des linken Sprunggelenks mit mehrfachen Operationen | LG Bochum, 02.04.2004 – 5 O 66/03 |
| 3.000 € | Nasenbeinfraktur ohne grobe Dislokation, ca. 3 cm Hautabschürfung am Handgelenk, Schürfwunde am Knie, vorübergehende Bewegungseinschränkungen | LG Bonn, 04.04.2012 – 1 O 424/11 |
| 3.000 € | Distale Radiusextensionsfraktur des rechten Armes, zwei Operationen (mit Platten- und Schraubenfixierung), 14 Tage Unterarmgipsschiene, Schmerzen und verbleibende Narbe | LG Münster, 02.05.2012 – 08 O 519/11 |
| 3.000 € | Fraktur des Grundgliedes des linken Kleinfingers, Ausrenkung des linken Zeigefingers, Schädelprellung, Schürfwunden und Prellungen, Dauerfolgen an der linken Hand | LG Aachen, 18.12.2014 – 12 O 293/14 |
| 3.000 € | Hautreaktionen und Ekzeme nach Henna-Tätowierung mit PPD, Traumatisierung, Angst vor Narben sowie lebenslange Sensibilisierung für PPD. | LG Frankfurt am Main, 12.07.2018 – 2-24 O 238/16 |
| 3.000 € | Verbrennungen 2. Grades (Gesicht, Ohr, Hals, Schulter, Schlüsselbein, Dekolleté), Narben, psychische und neurologische Beeinträchtigungen nach Stromschlag | LG Lübeck, 23.08.2023 – 6 O 161/22 |
| 2.800 € | Schlüsselbeinbruch, Rippenbrüche (3-7), zwei Wochen Krankenhausaufenthalt, mehrwöchige Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen | OLG Köln, 08.11.2012 – 7 U 66/12 |
| 2.625 € | Knöcherner Abriss am Dreiecksbein des linken Handgelenks, Prellmarke am Hinterkopf, Beeinträchtigungen an HWS, LWS und Hüfte, Bewegungseinschränkung | AG Charlottenburg, 31.10.2012 – 215 C 116/10 |
| 2.500 € | Tibiakopffraktur, Fibulaköpfchenfraktur, Sprunggelenksdistorsion und Unterschenkel-Phlebothrombose mit mehrwöchiger stationärer Behandlung und verbleibender Bandlockerung im Knie | LG Kleve, 18.05.2004 – 3 O 60/02 |
| 2.500 € | Zahlreiche Schürfungen und Prellungen mit Blutergüssen, Punktionen, Sensibilitätsstörung, Narben und Arbeitsunfähigkeit | OLG Düsseldorf, 08.11.2004 – I-18 U 101/02 |
| 2.500 € | Trimelläre Sprunggelenkfraktur mit Nekrosen und Gefahr von Spätschäden | OLG Hamm, 14.01.2005 – 9 U 116/03 |
| 2.500 € | Platzwunde am Kinn, komplizierter Bruch des rechten kleinen Fingers mit verbleibendem Dauerschaden und Funktionseinschränkung | OLG Düsseldorf, 08.12.2005 – I-2 U 9/05 |
| 2.500 € | Stumpfes Bauchtrauma mit Milzruptur und Notoperation, Schürfwunden im Gesicht, Sportbefreiung für 127 Tage | LG Detmold, 12.06.2009 – 12 O 227/08 |
| 2.500 € | Unterschenkelbruch mit 8 Tagen stationärer Behandlung, OP mit Metallschiene, erhebliche Schmerzen und Verbleib einer großen Operationsnarbe | AG Ludwigshafen am Rhein, 30.08.2012 – 2k C 39/12 |
| 2.500 € | Außenbandruptur am linken Fuß mit starker Schwellung, mehrwöchige Schienenversorgung und Bewegungseinschränkung | LG Köln, 14.06.2018 – 15 O 307/17 |
| 2.400 € | Sprunggelenksfraktur (Weber-B) und Bänderriss im rechten Fuß nach Sturz, operative Versorgung, Gipsbehandlung, Reha und Physiotherapie | LG Essen, 26.01.2015 – 18 O 207/13 |
| 2.000 € | Bruch des linken Oberarmes mit schwierigem Heilungsverlauf, multiple Prellungen, Unfähigkeit der Selbstversorgung über 8 Wochen | LG Braunschweig, 29.10.2004 – 4 O 2318/04 |
| 2.000 € | Körperverletzungen durch Unfall bei Seifenkistenrennen | LG Offenburg, 23.12.2004 – 1 S 65/04 |
| 2.000 € | Schwere Gehirnerschütterung, HWS-Schleudertrauma, Prellung der linken Thoraxhälfte sowie Schürfwunden im Gesicht, 3 Tage stationäre Behandlung | OLG Saarbrücken, 03.11.2009 – 4 U 185/09 - 50 |
| 2.000 € | Subcapitale Humeruskopfluxationsfraktur der rechten Schulter, Riss der Supraspintussehne, Pully-Verlust, OP, 9 Tage stationär, dauerhafte mäßiggradige Bewegungseinschränkung | OLG Saarbrücken, 10.11.2010 – 5 U 501/08 - 80 |
| 2.000 € | Distale Fibulafraktur Typ Weber A am rechten Fuß, Gehfähigkeit über mehrere Monate nur mit Krücken, Krankengymnastik | LG Kiel, 01.11.2013 – 13 O 99/12 |
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Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 164 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 611.729 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 07.09.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.