Schmerzensgeldtabelle Verkehrssicherungspflicht
119 Urteile · Median 4.500 Euro · 250 bis 250.000 Euro
Wie hoch das Schmerzensgeld ausfällt, entscheidet immer das Gericht im Einzelfall. Einen Anhaltspunkt geben aber die Beträge, die deutsche Gerichte in vergleichbaren Fällen zugesprochen haben. Diese Tabelle listet 119 solcher Beträge. Jede Zeile stammt aus einer Entscheidung, die in dieser Datenbank im Volltext liegt, und ist mit ihr verlinkt. Aufgenommen wird nur, was das entscheidende Gericht selbst zugesprochen hat, nicht die Forderung der klagenden Seite.
Beträge nach Verletzung
| Betrag | Verletzung und Folgen | Entscheidung |
|---|---|---|
| 250.000 € | Bruch des 5. und 6. Brustwirbelkörpers mit Querschnittslähmung der Beine, Harnblase, Mastdarm und Impotenz | LG Bonn, 15.03.2006 – 1 O 552/04 |
| 100.000 € | Schwere Brandverletzungen (33% Körperoberfläche, 2./3. Grades) an Armen, Händen, Beinen, Bauch, Rücken; Lebensgefahr, künstliche Beatmung, Hauttransplantationen, Sehnenschnitt, Narbenbildung, starker Juckreiz, Einschränkungen der Arm- und Handfunktionen, zukünftige Hauttransplantationen. | LG Bochum, 09.07.2004 – 5 O 310/01 |
| 70.000 € | Schwere Verletzungen, 146 Tage stationär, Dauerschäden linkes Sprunggelenk (nicht belastbar, Versteifung), schwere Schmerzen, Folgeschäden Rücken/Hüfte, epileptische Anfälle, Kopfverletzungen. | LG Arnsberg, 25.11.2004 – 4 O 481/03 |
| 60.000 € | Offenes Schädel-Hirn-Trauma 3. Grades, Hirnödem, Felsenbeinfraktur, Femurfraktur, Sepsis, Halbseitenlähmung links mit Spastik, Sprachstörung, Halbseitenblindheit, Schwerhörigkeit, hirnorganisches Psychosyndrom, Narben, Beinlängendifferenz, Entwicklungsstörung. | LG Itzehoe, 20.07.2006 – 7 O 88/04 |
| 45.000 € | Ausrissverletzung linker Oberarm mit Knochen-, Gefäß- und Nervendurchtrennung, Replantation, Schädelhirntrauma, Hirnödem, Gesichtsverletzungen, Bewegungseinschränkungen, Sensibilitätsstörungen, Narbenbildung, psychische Folgen. | LG Arnsberg, 19.10.2006 – 4 O 9/02 |
| 40.000 € | Multiple Frakturen (Schulter, Rippen, Lendenwirbel, Oberschenkelhals), Kopfplatzwunde, Prellungen, Schürfwunden, langwierige Behandlung mit erheblichen Dauerschäden | OLG Düsseldorf, 14.01.2005 – I-22 U 81/04 |
| 25.000 € | Erhebliche Schnittverletzungen an Unterschenkeln und Füßen, deutliche Narbenbildung, Taubheitsgefühl, Bewegungseinschränkungen, Hinken, Einschränkung sportlicher Aktivitäten, psychische Folgen. | OLG Köln, 08.03.2004 – 16 U 70/03 |
| 20.000 € | Tod des Sohnes, Schockschaden und psychische Beeinträchtigung der Angehörigen, Miterleben des Unfallgeschehens durch Kinder | LG Köln, 17.03.2005 – 8 O 264/04 |
| 20.000 € | Brüche beider Unterschenkel (komplizierter Wadenbeinbruch links), 2 Monate Rollstuhl, lange Genesung, eingeschränkte Beweglichkeit, chronische Schmerzen, Schwellungen, geplante Metallentfernungs-OP. | LG Münster, 18.11.2009 – 012 O 287/09 |
| 18.000 € | Verspannungen in den Schultern, Kopfschmerzen, Kraftverlust in den Händen, Beeinträchtigung bei Radtouren und Spielen | OLG Oldenburg, 27.03.2002 – 2 U 21/02 |
| 17.500 € | Offener Unterschenkelbruch links, 13 Operationen, Infektion, Knochenentnahmen, Beinverkürzung 1,5-2cm, Gehunfähigkeit ohne Spezialschuhwerk, Stock im Außenbereich, Spätfolgen wie Gelenkverschleiß. | OLG Köln, 13.01.2009 – 3 U 173/05 |
| 16.000 € | Verletzungen mit akuten Schmerzen, Krankenhausaufenthalte, Gipsverbände, langes Tragen eines Korsetts, drohende frühzeitige Arthrose des Sprunggelenks, Notwendigkeit weiterer Operationen | OLG Hamm, 23.12.2004 – 27 U 215/00 |
| 15.000 € | Bruch der linken Schulter, dauerhafte Bewegungsbeeinträchtigung des linken Arms, Unfähigkeit zum Heben und Tragen, Pflegebedürftigkeit | OLG Köln, 29.09.2006 – 19 U 193/05 |
| 13.000 € | BWK-Läsion mit 20%iger Minderung der Erwerbsfähigkeit, dauerhafte Beeinträchtigungen | KG, 08.09.2017 – 4 U 57/16 |
| 12.000 € | Gehirnerschütterung, Schädelfraktur, Subarachnoidalblutung, retrograde Amnesie, dauerhafter Verlust des Geruchssinnes (Anosmie), Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Steißbeinprellung. | LG Düsseldorf, 18.02.2009 – 2b O 213/06 |
| 12.000 € | Bimalleoläre Sprunggelenksluxationsfraktur rechts mit Tibiakantenfragment, 3 Operationen, Bewegungseinschränkung, posttraumatische Arthrose, Dauerschaden | LG Duisburg, 05.08.2013 – 4 O 346/11 |
| 10.000 € | Komplizierter Trümmerbruch des rechten Unterschenkels/oberen Sprunggelenks, Versteifung des Sprunggelenks, mehrere OPs, Reha, Lebensqualitätseinschränkung | LG Essen, 05.05.2004 – 11 O 10/02 |
| 10.000 € | Längere depressive Reaktion nach Tod des Sohnes, tiefe Resignation, Hoffnungslosigkeit, Konzentrationsstörung, verlangsamtes Denken | LG Dortmund, 24.06.2005 – 3 O 170/04 |
| 10.000 € | Fersenbeinbruch, Brustbeinbruch, Gehirnerschütterung, Platzwunden, 6 Wochen Rollstuhl, 2 Monate arbeitsunfähig | OLG Saarbrücken, 09.05.2006 – 4 U 175/05 - 114 |
| 10.000 € | Schwere Verletzungen nach Sturz unter einer Tribüne, erforderte eine Serie von operativen Eingriffen und stationäre Behandlung. | OLG Saarbrücken, 16.05.2006 – 4 UH 711/04 - 196 |
| 10.000 € | Amputation des rechten Fußes, erfolglose Hauttransplantation, orthopädische Schuhe, Stolpern, Gleichgewichtsstörungen, stationärer Aufenthalt, erhebliche Lebensbeeinträchtigung. | LG Bielefeld, 13.12.2006 – 8 O 179/06 |
| 10.000 € | Bimalleoläre OSG-Luxationsfraktur des linken Knöchels mit Weichteilschaden 3. Grades, Operation, langwierige Wundheilung mit Ödem und Vereiterung, monatelange Gehbehinderung, Arthrose als Folgeschaden | OLG Karlsruhe, 30.12.2008 – 14 U 107/07 |
| 10.000 € | Halswirbelkörperfraktur C5/C6, Bänderabriss C4/C5, zwei Operationen, lange Heilbehandlung, psychische Ängste, geringe Dauerfolgen | OLG Köln, 30.03.2009 – 16 U 71/08 |
| 10.000 € | Verletzungen und Beschwerden nach Sturz in einer Versammlungsstätte | OLG Hamm, 26.11.2010 – I-9 U 44/10 |
| 10.000 € | Oberschenkelhalsbruch, künstliches Hüftgelenk, hinkender Gang, Gehstock notwendig, Belastungs- und Bewegungsbeeinträchtigung, Schlafstörungen, Erwerbsminderung | LG Bochum, 02.01.2012 – I-8 O 49/11 |
| 10.000 € | Rückenverletzung durch Sturz, risikobehaftete Operation, 2 Wochen stationär, 3 Wochen Reha, anhaltende Schmerzen, 1 Jahr Schmerzmittel, erhebliche Alltagsbeeinträchtigungen, regelmäßige Röntgenkontrollen. | LG Konstanz, 16.01.2013 – 6 O 197/12 B |
| 10.000 € | Quetschung und offene Fraktur des rechten Unterschenkels, 6 Operationen, Nekrose, Knochenresektion, Beinverkürzung um 5,5 cm, Beinverlängerung, dauerhafte Belastungseinschränkung, Sportunfähigkeit. | LG Bonn, 18.07.2014 – 4 O 102/13 |
| 10.000 € | Schädel-Hirn-Trauma, Bruch Stirn- und Scheitelbein, epidurales Hämatom, Bruch Augenhöhle, starke Schmerzen, psychisches Trauma | OLG Karlsruhe, 28.09.2016 – 7 U 196/15 |
| 10.000 € | Armverletzungen, Streck- und Beugedefizit im linken Ellenbogen, Dauerschaden nach Sturz | OLG Frankfurt am Main, 14.01.2019 – 29 U 69/17 |
| 10.000 € | Schädel-Hirn-Trauma II. Grades, Hirnblutung, Contusio labyrinthi, 60% Minderung der Erwerbsfähigkeit, neurologische und psychische Folgen, Arbeitsunfähigkeit | LG Dessau-Roßlau, 17.02.2020 – 4 O 617/14 |
| 10.000 € | Humeruskopffraktur am rechten Oberarm, zwei Operationen, künstlicher Gelenkkopf, fortbestehende Funktionseinschränkungen, Pflegegrad 2, Physiotherapie | OLG Köln, 03.08.2023 – 7 U 173/22 |
| 9.000 € | Schwere Quetschungen am rechten Daumen mit Teilverlust des Endglieds, Hauttransplantation, Funktionseinschränkung, Tastsinnbeeinträchtigung und psychische Folgen. | LG Dortmund, 14.05.2004 – 3 O 101/03 |
| 8.000 € | Berstungsbruch eines Lendenwirbelkörpers nach Sturz | OLG Hamm, 24.09.2012 – I-6 U 16/12 |
| 8.000 € | Trümmerbruch am Oberarmknochenkopf, Operation, stationärer Aufenthalt, Schmerzmittel, Arbeitsunfähigkeit, Reha | LG München II, 22.04.2020 – 10 O 5592/16 |
| 8.000 € | Radiusfraktur linker Hand, knöcherner Ausriss Strecksehne D1 rechts, Hämatom Gesäß, Prellung linker Schulter und Becken, Bruch Daumenendglied rechts. Dauerhafte Einschränkung Greiffunktion rechter Daumen. | LG Köln, 23.01.2024 – 14 O 58/22 |
| 7.500 € | Erhebliche Verbrennungen zweiten Grades an Gesicht und Händen, lebenslängliche Narben an den Händen, mögliche weitere Operation. | LG Göttingen, 02.03.2011 – 2 O 218/09 |
| 7.500 € | Radiusköpfchenmehrfragmentfraktur des rechten Ellenbogens, mehrere Operationen, 14 Tage Krankenhaus, monatelange Arbeitsunfähigkeit, Beugefähigkeitseinschränkung des rechten Ellenbogens, Taubheitsgefühle und Bewegungseinschränkungen der Finger der rechten Hand, 20% Minderung der Erwerbsfähigkeit | OLG Saarbrücken, 18.10.2011 – 4 U 400/10 - 119 |
| 7.500 € | Offene Talushalsfraktur im rechten Sprunggelenk, operiert, stationäre Behandlung, Dienstunfähigkeit, Beeinträchtigung des Balletttanzes | LG Aachen, 30.06.2015 – 12 O 482/14 |
| 7.500 € | Trimalleoläre OSG-Luxationsfraktur (Sprunggelenk) links mit mehrfachen Brüchen, Operation, 9 Tage Krankenhaus, monatelange Gehbehinderung, bis heute leichte Bewegungseinschränkungen, Muskelschwund, Schwellneigung und Schmerzen. | LG Kiel, 28.06.2017 – 13 O 9/15 |
| 7.500 € | Unfallbedingte Verletzung mit Einschränkungen, die zu Haushaltsführungsschäden führten | OLG Schleswig, 03.04.2018 – 11 U 93/17 |
| 7.500 € | Sehnendurchtrennung linke Hand, Operation, mehrtägige stationäre und mehrmonatige ambulante Behandlung, dauerhaft geminderte Griffkraft und eingeschränktes Bewegungsausmaß des linken Daumens. | OLG Köln, 05.02.2025 – 11 U 132/23 |
| 7.000 € | Bruch des zweiten Lendenwirbelkörpers, aufwendige Operation, dauerhafte Teilversteifung der unteren Wirbelsäule, Postfusionssyndrom, Störung der Wirbelsäulenstatik, Einschränkungen im Alltag und Beruf | OLG Hamm, 18.12.2007 – 9 U 129/06 |
| 7.000 € | Tiefe Schnittwunde rechtes Handgelenk, Durchtrennung Nerv, verminderte Feinmotorik und Kraft, Schmerzen bei Bewegung, drei Narben. | OLG Karlsruhe, 03.04.2009 – 14 U 140/07 |
| 7.000 € | Tief 2.- bis 3.-gradige Verbrühungen am linken Unterschenkel und Sprunggelenk (4% KOF), 21 Tage stationär, 2 OPs, 3 Monate arbeitsunfähig, starke Narbenbildung, Juckreiz, Schmerzen, Schwellneigung, Muskelminderung. | LG Düsseldorf, 19.07.2013 – 22 O 128/12 |
| 7.000 € | Linke Femurschaftfraktur, zwei Operationen, zwei Narben, vorübergehende Bewegungseinschränkung, psychische Beeinträchtigungen, posttraumatische Belastungsstörung. | LG Hagen, 08.09.2015 – 3 O 126/14 |
| 7.000 € | Massive Schnitt- und Risswunden im Gesicht und Stirnbereich, Nasenspitzenrekonstruktion, bleibende Narben, Schock, Schlafprobleme | LG Kaiserslautern, 19.06.2020 – 3 O 639/19 |
| 7.000 € | Bimalleoläre Luxationsfraktur und traumatische Ruptur von Bändern am linken oberen Sprunggelenk, Wasseransammlungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Arthrosegefahr | OLG Hamm, 01.12.2023 – 11 U 32/22 |
| 6.817 € | Verletzungen durch Sturz von Sprungbrett im Rahmen eines Badeunfalls | OLG Köln, 15.04.2003 – 7 U 122/02 |
| 6.500 € | Schockschaden, schwere psychische Beeinträchtigung und stationäre Behandlung nach Tod des Ehemanns | OLG Köln, 18.12.2006 – 16 U 40/06 |
| 6.500 € | Maisonneuve-Fraktur des Sprunggelenks des rechten Fußes, Innenknöchelfraktur, Fraktur des hinteren Kantendreiecks, dauerhafte Minderung der Erwerbsfähigkeit um 10%, Schmerzen, Schwellungen, Einschränkungen bei Sport und Heben, Risiko einer posttraumatischen Sprunggelenksarthrose | OLG Düsseldorf, 25.08.2015 – I-21 U 8/14 |
| 6.500 € | Doppelte Luxationsfraktur des linken oberen Sprunggelenks, operiert, stationär, eingeschränkte Beweglichkeit, chronische Schmerzen, Instabilität, erhöhtes Arthrose-Risiko. | LG Bonn, 25.08.2016 – 13 O 91/16 |
| 6.400 € | Kohlenstoffmonoxid-Intoxikation, Atemnot, Schwindel, Trommelfellperforation, eingeschränkte körperliche und schulische Leistungsfähigkeit | LG Limburg a.d. Lahn, 28.06.2021 – 2 O 216/20 |
| 5.000 € | Oberarmbruch und Fraktur des rechten Handgelenks, stationäre Behandlung, Arbeitsunfähigkeit, verbleibende Bewegungseinschränkung | OLG Koblenz, 06.12.2004 – 12 U 1491/03 |
| 5.000 € | Schwere Skalpierungsverletzung der Kopfschwarte, Unfallschock, Schwindel, Kopfschmerzen, Parästhesien der Kopfhaut, Angstzustände, Gangunsicherheit, Erinnerungsstörungen | LG Rostock, 28.05.2008 – 4 O 3/08 |
| 5.000 € | Sprunggelenksluxationsfraktur links (Weber C), Innenknöchelfraktur, Fraktur des hinteren Volkmanndreiecks, OP, 5,5 Monate Minderung der Erwerbsfähigkeit | OLG Naumburg, 12.12.2013 – 2 U 25/13 |
| 5.000 € | Nasenbruch, Gehirnerschütterung, erhebliche Gesichtsverletzungen und Schwellungen, zwei Operationen, wochenlange Arbeitsunfähigkeit und Hilfsbedürftigkeit, Übelkeit, Erbrechen. | LG Bielefeld, 17.03.2014 – 5 O 8/13 |
| 5.000 € | Verletzungen durch Sturz auf feuchtem Untergrund, keine Dauerschäden festgestellt | OLG Saarbrücken, 22.12.2022 – 4 U 116/21 |
| 5.000 € | Berstungsfraktur BKW 6, Rippenfraktur, zwei Operationen, Bandscheibenproblematik, dauerhafte Leistungseinschränkung und Beschwerden. | OLG Hamm, 27.02.2026 – 7 U 47/25 |
| 4.500 € | Komplizierte Unterarmfraktur, 3 Operationen, 3,5 Wochen Krankenhausaufenthalt, sichtbare Narben, dauerhafte Bewegungsbeeinträchtigung des linken Arms (1/15). | OLG Köln, 23.02.2010 – 3 U 89/08 |
| 4.500 € | Abriss eines Außenbandes und Teilläsion eines weiteren Außenbandes des oberen Sprunggelenks, Prellung und Gewebeschädigung am Fuß, Dauerschaden, 6,5 Monate arbeitsunfähig. | OLG Hamm, 01.03.2023 – 11 U 73/22 |
| 4.000 € | Schussverletzung an Wange und Ohr, Verbrennungen 1.-2. Grades, langwierige Behandlung, dauerhafte Unebenheit der Gesichtshaut | LG Konstanz, 13.01.2004 – 5 O 358/00 |
| 4.000 € | Außenknöchelbruch (Weber C), mehrere stationäre Behandlungen, langwieriger Heilverlauf, 10% Minderung der Erwerbsfähigkeit | OLG Düsseldorf, 27.10.2004 – I-15 U 26/04 |
| 4.000 € | Oberschenkelhalsfraktur links, Bewegungseinschränkung der Hüfte, Muskelatrophie, beginnende Gelenkarthrose, psychische Probleme | OLG Hamm, 09.12.2005 – 9 U 170/04 |
| 4.000 € | Komplizierter Kieferbruch, Nasenbeinfraktur, Gesichtsverletzungen, Knieprellungen, Lendenwirbelbeschwerden, Sensibilitäts- und Okklusionsstörungen im Kieferbereich | OLG Hamm, 03.02.2009 – 9 U 101/07 |
| 4.000 € | Sprunggelenksverrenkungsfraktur links (Weber B/C), mehrfache Operationen, Schraubenbruch, Bewegungseinschränkung, Schwellneigung, Gelenkspalterweiterung, Arthrosegefahr, Narbenbeschwerden, Sportunfähigkeit. | OLG Stuttgart, 06.05.2009 – 3 U 239/07 |
| 4.000 € | Dislozierter Oberarmknochenbruch, Schädigung des Radialisnervs, Fallhand, dauerhafte Funktionseinschränkung der rechten Hand | OLG Hamm, 23.06.2009 – 9 U 192/08 |
| 4.000 € | Prellung linker Daumen, Abriss Bizepssehne links, Operation mit künstlicher Sehne, 8-10 cm Narbe, Schmerzen, Taubheitsgefühl | LG Wuppertal, 26.03.2013 – 4 O 341/12 |
| 4.000 € | Bruch des linken Oberarms, 2 Operationen, Krankenhausaufenthalt von 5 Tagen, mehrmonatige Reha | LG Frankfurt am Main, 08.11.2013 – 2-24 O 33/13 |
| 4.000 € | Verletzungen durch Sturz auf Glatteis, erforderliche Operation und verletzungsbedingte Lebensbeeinträchtigung | OLG Frankfurt am Main, 20.01.2014 – 1 U 245/12 |
| 3.500 € | Mehrere Schnittwunden an Wange, Hals, Oberschenkel, Daumen, Handballen und Unterarm; Narbenbildung im Gesicht und an der linken Hand mit Spannungsgefühl; sechswöchige Arbeitsunfähigkeit. | LG Kaiserslautern, 31.10.2005 – 3 O 1/01 |
| 3.500 € | Dislozierter handgelenksnaher Speichenbruch rechts, operiert, wochenlange Schiene, dauerhafte Bewegungseinschränkung, Schwellung, Narbe, Schmerzen bei Belastung. | LG Bielefeld, 26.10.2016 – 6 O 385/15 |
| 3.300 € | Schnittverletzung mit Durchtrennung der Daumenstrecksehne, Narbenbildung, geminderte Kraft und teilweise Versteifung der linken Hand, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Versteifungsrisiko | LG Aachen, 13.10.2023 – 1 O 186/21 |
| 3.000 € | Gesichtsverletzung mit Narbenbildung, Ziehen und Jucken im Narbenbereich, mögliche zukünftige Narbenkorrektur | OLG Hamm, 25.11.2002 – 6 U 105/02 |
| 3.000 € | Wadenbeinbruch, Bänderriss und Trümmerbruch des linken Sprunggelenks, Operationen, Gehbehinderung, Schwellungen und Schmerzen bei Belastung | LG Bochum, 02.04.2004 – 5 O 66/03 |
| 3.000 € | Distale Unterarmfraktur links, mehrere Wochen Gips, Massage, dauerhafte Einschränkung der Faustfunktion und Greiffähigkeit. | OLG Celle, 25.01.2007 – 8 U 161/06 |
| 3.000 € | Nasenbeinfraktur ohne grobe Dislokation, Hautabschürfung Handgelenk, Schürfwunde Knie, vorübergehende Bewegungseinschränkungen, 2 Monate Nachbetreuung | LG Bonn, 04.04.2012 – 1 O 424/11 |
| 3.000 € | Bruch des Speichenknochens des rechten Armes (distale Radiusextensionsfraktur), operative Versorgung, Gips, Schmerzen, Narbe am Handgelenk | LG Münster, 02.05.2012 – 08 O 519/11 |
| 3.000 € | Fraktur des Grundgliedes des linken Kleinfingers, Ausrenkung des linken Zeigefingers, Schädelprellung, multiple Schürfwunden und Prellungen, dauerhafte Beugekontraktur der Mittelgelenke beider Finger | LG Aachen, 18.12.2014 – 12 O 293/14 |
| 3.000 € | Hautverletzungen durch Henna-Tätowierung (PPD), Ekzeme, Narbenangst, Schlafstörungen, lebenslange PPD-Sensibilisierung | LG Frankfurt am Main, 12.07.2018 – 2-24 O 238/16 |
| 3.000 € | Schwere Brandverletzungen 2. Grades (4% KOF) an Gesicht, Ohr, Hals, Schulter, Schlüsselbein, Dekolleté; Hautreizungen, Haarausfall, Narben, psychische und neurologische Beeinträchtigungen. | LG Lübeck, 23.08.2023 – 6 O 161/22 |
| 2.625 € | Knöcherner Abriss linkes Handgelenk, Druck- und Belastungsschmerzen linke Körperhälfte, Bewegungseinschränkungen, Prellmarke Hinterkopf, Beeinträchtigungen Hals- und Lendenwirbelsäule und Hüfte, 4 Monate Arbeitsunfähigkeit, leichte dauerhafte Bewegungseinschränkung linkes Handgelenk. | AG Charlottenburg, 31.10.2012 – 215 C 116/10 |
| 2.500 € | Zahlreiche Schürfungen, Prellungen, Blutergüsse, Sensibilitätsstörung, oberflächliche Vernarbungen, Arbeitsunfähigkeit. | OLG Düsseldorf, 08.11.2004 – I-18 U 101/02 |
| 2.500 € | Dreifache Sprunggelenkfraktur links mit Nekrosen und Spätschäden | OLG Hamm, 14.01.2005 – 9 U 116/03 |
| 2.500 € | Platzwunde am Kinn, komplizierter Bruch des rechten kleinen Fingers mit dauerhafter Funktionsbeeinträchtigung und Fehlstellung, Verlust der Fähigkeit, Querflöte und Klavier zu spielen. | OLG Düsseldorf, 08.12.2005 – I-2 U 9/05 |
| 2.500 € | Stumpfes Bauchtrauma mit mehrfacher Milzruptur, starke Abschürfungen im Gesicht, 127 Tage Sportunfähigkeit | LG Detmold, 12.06.2009 – 12 O 227/08 |
| 2.500 € | Unterschenkelbruch, 8 Tage stationärer Aufenthalt, erhebliche Schmerzen, große Operationsnarbe am Schienbein | AG Ludwigshafen am Rhein, 30.08.2012 – 2k C 39/12 |
| 2.500 € | Außenbandruptur am linken Fuß, stark geschwollener Fuß, wochenlange Schienenversorgung, Bewegungseinschränkung | LG Köln, 14.06.2018 – 15 O 307/17 |
| 2.000 € | Bruch des linken Oberarmes, multiple Prellungen, schwieriger Heilungsverlauf, 8 Wochen nicht selbstversorgungsfähig | LG Braunschweig, 29.10.2004 – 4 O 2318/04 |
| 2.000 € | Subkapitale Humeruskopfluxationsfraktur der rechten Schulter, Riss der Supraspinatussehne, vorzeitige Arthrose, dauerhafte Bewegungseinschränkung der Schulter | OLG Saarbrücken, 10.11.2010 – 5 U 501/08 - 80 |
| 2.000 € | Distale Fibulafraktur Typ Weber A am rechten Fuß, 3 Monate erhebliche Einschränkung, Krücken, Arztbesuche, Krankengymnastik, gelegentliche Schwellung. | LG Kiel, 01.11.2013 – 13 O 99/12 |
| 2.000 € | Schürfwunde und schmerzhafte Kniescheibenschleimbeutelentzündung am linken Knie, Narbenbildung | LG Münster, 14.09.2016 – 010 O 43/15 |
| 2.000 € | Nicht dislozierte Radiusfraktur rechts, Prellungen, Hämatome, starke Schmerzen und Schwellung der Hand, eingeschränkte Beweglichkeit, Alltagseinschränkung. | LG Lübeck, 21.02.2024 – 6 O 157/22 |
| 1.800 € | Verbrühungen zweiten Grades an der rechten Hand, vier Wochen Arbeitsunfähigkeit, erhebliche Einschränkung der Lebensführung, Schmerzen. | OLG Celle, 17.06.2010 – 8 U 25/10 |
| 1.500 € | Bruch der 5. und 6. Rippe rechts, Bewegungseinschränkung, Schmerzen, ausgeheilt nach ca. 4 Monaten. | AG Köln, 05.07.2005 – 135 C 497/03 |
| 1.500 € | Prellungen an Schulter, Schädel und Thorax, Schmerzen in der Schulter über eine Woche | LG Duisburg, 23.04.2009 – 5 S 140/08 |
| 1.250 € | Prellung von Becken, rechter Schulter und Rippen, Hämatom im Ischiasverlauf, chronisches HWS-LWS Schmerzsyndrom, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen für 6 Monate. | LG Trier, 04.07.2023 – 11 O 33/22 |
| 1.200 € | Brustprellung, knöcherner Muskelabriss am Sitzbeinhöcker, Knieprellung, Arbeitsunfähigkeit für ca. 3 Wochen | AG Hameln, 07.02.2003 – 23 C 287/02 |
| 1.000 € | Wirbelsäulenprellung, Kreuz- und Steißbeinprellung, chronische Coccygodynie als Dauerschaden mit Schmerzmittelbedarf und Nutzung weicher Sitzgelegenheiten. | LG Kaiserslautern, 23.07.2002 – 1 S 11/01 |
| 1.000 € | Bruch von zwei Zehen des linken Fußes, starke Schmerzen, Geheinschränkung, Gips, Verband | AG Duisburg, 05.10.2005 – 53 C 3719/03 |
| 1.000 € | Erhebliche Gesichtsverletzungen durch gespanntes Seil, deutliche Entstellung, geringfügige Spuren noch sichtbar | LG Dortmund, 10.06.2011 – 21 O 17/10 |
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Haushaltsführungsschaden neben dem Schmerzensgeld
Das Schmerzensgeld nach § 253 Absatz 2 BGB gleicht die immateriellen Folgen aus, also Schmerzen und Beeinträchtigung der Lebensführung. Wer den eigenen Haushalt wegen der Verletzung nicht mehr führen kann, hat daneben einen eigenen Anspruch auf Ersatz des Haushaltsführungsschadens. Der wird materiell berechnet, meist über die Stunden, die im Haushalt ausfallen, und einen Stundensatz für eine Ersatzkraft. Beide Posten stehen nebeneinander und werden getrennt beziffert. In 118 Urteilen dieser Tabelle geht das Gericht auf beide Posten ein: diese Urteile ansehen.
Woher die Zahlen kommen
Grundlage sind die 608.757 Entscheidungen dieser Datenbank. Ausgewertet wurden alle Entscheidungen ab 2002, in denen ein Schmerzensgeldbetrag in Euro genannt ist. Für jede Entscheidung wurde geprüft, ob das entscheidende Gericht den Betrag selbst zugesprochen hat; nur dann steht die Zeile in der Tabelle. Beträge, die nur gefordert, von einer anderen Instanz zugesprochen, aufgehoben oder aus fremden Entscheidungen zitiert wurden, bleiben außen vor. Jede Zeile ist zusätzlich gegen den Wortlaut der Entscheidung geprüft. Stand: 27.07.2026.
Quellen der ausgewerteten Entscheidungen: rechtsprechung-im-internet.de (Bundesgerichte), eigene Websites der Gerichte sowie Open Legal Data (Instanzgerichte, ODbL v1.0). Die Tabelle selbst steht unter derselben Lizenz.
Die Tabelle ersetzt keine rechtliche Beratung. Gerichte bemessen das Schmerzensgeld nach dem Einzelfall; frühere Beträge binden sie nicht. Bei Entscheidungen mit mehreren Verletzten ist der Betrag der hauptbetroffenen Person angegeben.