Entscheidungen zu § 121 GVG
823 Entscheidungen
- BGH, 02.07.2026 – 4 StR 235/25 Beschluss
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BGH, 10.01.2019 – 5 StR 387/18
Beschluss
Leitsatz Das Verbot der Verschlechterung schließt die erstmalige Anordnung der Einziehung nach den §§ 73 ff. StGB in der Fassung des Gesetzes zur Reform der Vermögensabschöpfung vom 13. April 2017 (BGBl. I S. 872) auf lediglich v…
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BGH, 14.02.2017 – 4 StR 422/15
Beschluss
Leitsatz Der Tatrichter ist in Fällen, in denen die Fahrt mit dem Kraftfahrzeug nicht im zeitlichen Zusammenhang mit einem vorangegangenen Cannabiskonsum erfolgt, aus Rechtsgründen nicht gehindert, beim Fehlen gegenläufiger Bewei…
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BGH, 16.12.2015 – 4 StR 227/15
Beschluss
Leitsatz Wird über zwei Ordnungswidrigkeiten, die in Tatmehrheit stehen und jeweils mit einem Fahrverbot als Nebenfolge geahndet werden können, gleichzeitig entschieden, so ist nur ein einheitliches Fahrverbot zu verhängen.
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BGH, 11.03.2014 – 5 StR 630/13
Beschluss
Leitsatz Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit im Einzelfall mögliche Abwesenheitsverhandlung nach § 231 Abs. 2 StPO gegen einen inhaftierten Angeklagten.
- BGH, 21.05.2013 – 2 ARs 180/13 Beschluss
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BGH, 09.11.2010 – 5 StR 394/10, 5 StR 440/10, 5 StR 474/10
Beschluss
Leitsatz 1. Ergibt sich für die Maßregel der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung aus der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten in der Auslegung durch den Europäischen Gerichtshof für Men…
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BGH, 07.07.2010 – 1 StR 212/10
Beschluss
Leitsatz Auch bei der wirksamen Beschränkung der Berufung auf die Frage der Strafaussetzung zur Bewährung ist eine Gesamtstrafenbildung nach § 55 StGB durch das Berufungsgericht vorzunehmen, wenn der erstinstanzliche Richter eine…
- BGH, 07.09.2005 – 2 ARs 313/05 Beschluss
- BGH, 18.08.2000 – 3 StR 433/99 Beschluss
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BGH, 25.11.1997 – 5 StR 526/96
Beschluss
Leitsatz . Bestätigt ein von einer Partei eines Zivilprozesses dazu angestifteter Zeuge deren wahrheitswidrigen Tatsachenvortrag vor Gericht uneidlich, so besteht Tateinheit zwischen den von der Partei begangenen Delikten des (Pr…
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BGH, 18.01.1990 – 4 StR 292/89
Beschluss
Leitsatz StGB 1975 $S§ 316, 315 c Abs. 1 Nr. 1a Für den Führer eines (hier: mittels eines Abschleppseiles) abgeschleppten betriebsunfähigen Personenkraftwagens gilt der gleiche Beweisgrenzwert der alkoholbedingten absoluten Fahr…
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BGH, 31.01.1989 – 4 StR 304/88
Beschluss
Leitsatz EWG-Vertrag Art. 177; GVG § 121 Abs. 2; stvzo §§ 15 a, 57 a; EWG-VO Nr. 1463/69, 3821/85 will ein Oberlandesgericht bei der Auslegung des Rechts der Europäischen Gemeinschaft von der Entscheidung eines anderen Oberlande…
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BGH, 05.05.1988 – 1 StR 5/88
Beschluss
Leitsatz Die Fernziele von Straßenblockierern sind nicht bei der Prüfung der Rechtswidrigkeit der Nötigung, sondern ausschließlich bei der Strafzumessung zu berücksichtigen.
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BGH, 19.06.1986 – 4 StR 622/85
Beschluss
Leitsatz “ "De - OWiG 1975 88 5, 7; StGB 1975 § 9 FahrpersonalG §§ 7a, 70; AETR Art. 6, 7, 13; EWG-VO Nr. 543/69 Art. 7, 11; Ein im inländischen Betrieb veranlaßter Verstoß des Unternehmers gegen die Vorschriften des AETR über …
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BGH, 10.06.1986 – 1 StR 41/86
Beschluss
Leitsatz Ges. über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften (GjS) § 5 Abs. 2, § 6 Nr. 2 Das Merkmal des Anbietens pornographischer Schriften nach § 184 Abs. 1 Nr. 5 StGB, § 5 Abs. 2 i.V.m. 86 Nr. 2 GjS ist erfüllt, wenn das…
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BGH, 29.04.1982 – 4 StR 138/81
Beschluss
Leitsatz Wer fahrlässig einen Verkehrsunfall nicht wahrnimmt und deshalb nicht unverzüglich anhält, begeht keine Oränungswidrigkeit im Sinne von § 34 Abs. 1Nr. 1 StVO i. Verb. m. § 49 Abs. 1 Nr. 29 Stvo, § 24 StVG.
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BGH, 11.04.1979 – 2 StR 306/78
Beschluss
Leitsatz Hat der Tatrichter die Berufung des Angeklagten nach § 329 Abs. 1 Satz 1 StPO verworfen, so ist das Revisionsgericht an die tatsächlichen Feststellungen des Berufungsurteils gebunden. Es kann diese Feststellungen nicht i…
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BGH, 30.01.1979 – 1 StR 303/78
Beschluss
Leitsatz S0/A. BadWürttStraßenG §§ 15 Abs. 1, 18 Abs. 1 Satz 1, 56 Abs. 1 Nr. 1; GG Art. 5 Das Aufstellen eines Tisches auf öffentlicher Straße zur politischen Werbung stellt eine erlaubnispflichtige Sondernutzung dar, und zwar…
- BGH, 14.11.1978 – 4 StR 463/78 Beschluss
- BGH, 23.05.1977 – 2 StR 361/77 Beschluss
- BGH, 12.11.1974 – 5 StR 479/74 Beschluss
- BGH, 03.08.1971 – 2 StR 289/71 Beschluss
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BGH, 18.12.1959 – 1 StR 485/59
Beschluss
Leitsatz a) Die Vorlegungspflicht besteht auch dann, wenn das Oberlandesgericht von der Entscheidung eines Zivilsenats des Bundesgericntsnhofs abweichen will. b) will sich das Oberlandesgericht der Entscheidung eines Zi'"!jse- …
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BGH, 13.05.1959 – 4 StR 115/59
Beschluss
Leitsatz Bat dr Bundesgericht sho f eine Rechts- j frage entschieden und will anschließend ein Oberlandesgericht ' ebenso entscheiden, so ist es hieran nicht dadurch gehindert, daß ein anderes Oberlandesgericht nachträglich vom B…
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BGH, 21.01.1958 – 1 StR 236/57
Leitsatz Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs ist auch dann einzuholen, wenn ein Oberlandesgericht bei einem Beschluß nach § 346 Abs. 2 StPO von der Entscheidung eines anderen Revisionsgerichts im Sinne des § 121 Abs. 2 GVG ab…
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BGH, 07.02.1957 – 4 StR 453/56
Leitsatz Die Nichtvereidigung von Zeugen in Verfahren wegen libertretungen und in Privatklagesachen muß der Richter in aller Regel so begründen, daß die Verfahrensbeteiligten erkennen können, aus welchen Gründen er die Nichtverei…
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BGH, 17.05.1956 – 1 StR 444/55
Beschluss
Leitsatz Gegen einen Beschluß des Amtsgerichts, durch den der Antrag des Betroffenen auf gerichtliche Entscheidung (§ 54 OWiG) als unzulässig verworfen wurde, ist nicht die Rechtsbeschwerde nach N 56 OWiG, sondern die einfache Be…
- BGH, 08.05.1956 – 4 StR 521/56
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BGH, 27.05.1955 – 1 StR 45/55
Leitsatz Auf die Vorlage eines Oberlandesgerichts bedarf es, wenn der Bundesgerichtshof dieselbe Rechtsfrage inzwischen auf die Vorlage eines anderen Oberlandesgerichts hin bereits entschieden hat, keiner erneuten Entscheidung de…
- BGH, 26.03.1954 – 1 StR 161/53 Beschluss
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BGH, 23.10.1951 – 2 StR 284/51
Beschluss
Leitsatz Die "Abweichung", die § 121 Abs 2 GVG im Auge hat, kann sich nur auf eine Rechtsfrage, nicht auf eine Tatfrage beziehen.
- BayObLG, 02.12.2025 – 206 StRR 359/25 Beschluss
- OLG Saarbrücken, 10.04.2025 – 1 Ss (OWi) 112/24 Vorlagebeschluss
- Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg, 27.01.2025 – 1 VB 36/22 Urteil
- BayObLG, 24.05.2024 – 206 StRR 94/24 Urteil
- BayObLG, 27.10.2023 – 204 StRR 394/23 Beschluss
- OLG Hamburg, 05.09.2023 – 5 ORs 15/23 Beschluss
- OLG Stuttgart, 26.04.2023 – 1 Rb 36 Ss 574/21 Vorlagebeschluss
- Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz, 22.07.2022 – VGH B 30/21 Beschluss
- OLG Bremen, 03.04.2020 – 1 SsRs 50/19 Beschluss
- OLG Hamm, 07.09.2017 – 1 Vollz (Ws) 396/17 Beschluss
- OLG Rostock, 02.06.2017 – 20 Ws 94/17 Beschluss
- KG, 15.02.2016 – 3 Ws (B) 538/15, 3 Ws (B) 538/15 - 122 Ss 142/15 Beschluss
- OLG Celle, 21.07.2015 – 1 Ws 339/15 (StrVollz) Beschluss
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EGMR, 13.01.2015 – 10152/13
Entscheidung
Leitsatz Aus diesen Gründen erklärt der Gerichtshof die Individualbeschwerde einstimmig für unzulässig.
- OLG Hamm, 23.09.2014 – 1 Vollz (Ws) 352/14 Beschluss
- OLG Koblenz, 14.05.2014 – 2 Ws 137/14 (Vollz), 2 Ws 137/14 Vollz Beschluss
- OLG Bremen, 15.11.2012 – 2 SsBs 82/11 Beschluss
- OLG Karlsruhe, 13.10.2010 – 2 (6) SsBs 404/10 Beschluss
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