Gesetze / Apothekenbetriebsordnung
ApBetrO§ 14 Kennzeichnung
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-1 (1) Rezepturarzneimittel müssen auf den Behältnissen und, soweit verwendet, den äußeren Umhüllungen, mindestens folgende Angaben aufweisen:
Die Angaben müssen in gut lesbarer Schrift und auf dauerhafte Weise angebracht und mit Ausnahme der Nummer 5 in deutscher Sprache verfasst sein. Soweit für das Rezepturarzneimittel ein Fertigarzneimittel als Ausgangsstoff eingesetzt wird, genügt anstelle der Angabe nach Satz 1 Nummer 5 die Angabe der Bezeichnung des Fertigarzneimittels; soweit es sich um eine patientenindividuell hergestellte parenterale Zubereitung handelt, sind zusätzlich zu der Angabe nach Satz 1 Nummer 5 die Bezeichnung des Fertigarzneimittels, die Chargenbezeichnung sowie der Name des pharmazeutischen Unternehmers anzugeben. Die Angaben nach Nummer 8 können auch in einem Begleitdokument gemacht werden.
Permalink zu Abs. 1arecht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-1a (1a) Soweit es sich bei den Arzneimitteln um aus Fertigarzneimitteln entnommene Teilmengen handelt, sind neben der vom Arzneimittelgesetz geforderten Kennzeichnung Name und Anschrift der Apotheke anzugeben.
Permalink zu Abs. 1brecht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-1b (1b) Für die Kennzeichnung von Arzneimitteln, die in den Anwendungsbereich der Verordnung (EU) Nr. 536/2014 fallen, sind die Artikel 66 und 67 in Verbindung mit Anhang VI der Verordnung (EU) Nr. 536/2014 in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. Für die Kennzeichnung sonstiger Arzneimittel, die zur klinischen Prüfung am Menschen bestimmt sind, ist § 5 der GCP-Verordnung vom 9. August 2004 (BGBl. I S. 2081), die durch Artikel 13 Absatz 4 des Vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vom 20. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3048) aufgehoben worden ist, in der am Tag vor ihrem Außerkrafttreten geltenden Fassung anzuwenden.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-2 (2) Auf Defekturarzneimittel, die als Fertigarzneimittel in einer zur Abgabe an den Verbraucher bestimmten Packung vorrätig gehalten werden und
ist § 10 des Arzneimittelgesetzes anzuwenden. Soweit für sie eine Zulassung nach § 21 Absatz 2 Nummer 1 oder eine Registrierung nach § 38 Absatz 1 Satz 3 des Arzneimittelgesetzes nicht erforderlich ist, entfällt die Angabe der Zulassungs- oder Registrierungsnummer. Von den Angaben nach § 10 Absatz 1b des Arzneimittelgesetzes kann abgesehen werden.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-3 (3) In der Apotheke hergestellte Arzneimittel, die keine Fertigarzneimittel und zur Anwendung bei Tieren, die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, bestimmt sind, dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die Behältnisse und, soweit verwendet, die äußeren Umhüllungen mit den Angaben entsprechend den §§ 10 und 11 des Arzneimittelgesetzes versehen sind.
Permalink zu Abs. 5recht.nulegal.eu/gesetze/ApoBetrO%201987/14?asof=2022-06-01#abs-5 (5) (weggefallen)
Änderungsverlauf
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12.04.2022 Ausfertigung
§ 14 geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 12. April 2022 (BGBl. I 681)
BGBl. 2022 I S. 681
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21.10.2020 Ausfertigung
§ 14 geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 21. Oktober 2020 (BGBl. I 2260)
BGBl. 2020 I S. 2260
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09.10.2019 Ausfertigung
§ 14 eingefügt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 9. Oktober 2019 (BGBl. I 1450)
BGBl. 2019 I S. 1450
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09.08.2019 Ausfertigung
§ 14 eingefügt durch Artikel 19 des Gesetzes vom 9. August 2019 (BGBl. I 1202)
BGBl. 2019 I S. 1202
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20.12.2016 Ausfertigung
§ 14 geändert durch Artikel 7 und 8 des Gesetzes vom 20. Dezember 2016 (BGBl. I 3048)
BGBl. 2016 I S. 3048
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05.06.2012 Ausfertigung
§ 14 geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 5. Juni 2012 (BGBl. I 1254)
BGBl. 2012 I S. 1254
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26.03.2007 Ausfertigung
§ 14 neu gefasst durch Artikel 35 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I 378)
BGBl. 2007 I S. 378
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14.11.2003 Ausfertigung
§ 14 neu gefasst durch Artikel 21 des Gesetzes vom 14. November 2003 (BGBl. I 2190)
BGBl. 2003 I S. 2190
Quelle öffnet die Stelle im Gesetzblatt, an der die Änderung angeordnet wurde; wo sich nur der ändernde Artikel sicher bestimmen lässt, öffnet der Knopf diesen Artikel. Gesetzgebungsmaterialien öffnet die amtliche Begründung zu genau dieser Regelungseinheit. Steht statt eines Knopfes nur die Fundstelle, liegt uns der Text dieser Ausgabe nicht vor.
Die Zuordnung einer Textänderung zum ändernden Gesetz ist abgeleitet — aus der Standangabe des Gesetzes und dem beobachteten Änderungsdatum — und keine amtliche Angabe. Maßgeblich ist allein das Gesetzblatt.