Entscheidungen zu § 1 HGB
297 Entscheidungen
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BGH, 13.07.2006 – VII ZR 51/05
Urteil
Leitsatz Verkündet am: 13. Juli 2006 Seelinger-Schardt, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGB §§ 307 Abs. 1 Satz 1 Ce, 399; HGB § 354a a) In Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist sowohl die Vereinbarung eine…
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BGH, 05.04.2006 – VIII ZR 384/04
Urteil
Leitsatz HGB § 87 Abs. 1 Satz 1 Zur Auslegung einer Provisionsvereinbarung in einem Handelsvertretervertrag, durch den dem Handelsvertreter ein bestimmter Bezirk oder ein bestimmter Kundenkreis zugewiesen ist, für den Fall, dass …
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BGH, 24.01.2006 – XI ZR 384/03
Urteil
Leitsatz GG Art. 5 Abs. 1; BGB §§ 280, 311, 328, 823 Abs. 1 und 2 Ai, Bf, 824; ZPO § 256; KWG §§ 55a, 55b; UWG §§ 17, 19; AGB-Banken 1993 Nr. 2 Abs. 1 a) Bei reinen Vermögensschäden hängt bereits die Zulässigkeit einer Feststel- …
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BGH, 09.06.2005 – III ZR 436/04
Urteil
Leitsatz BGB §§ 307 Abs. 1 und 2 Bd, Ci, 627 Abs. 1; AGBG § 9 Bd Ci Ein auf wirtschaftliche Betreuung eines Bauvorhabens ("finanzwirtschaftliche Baubetreuung") gerichteter Dienstvertrag mit dem Bauherrn verpflichtet den Dienstver…
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BGH, 26.04.2004 – II ZR 120/02
Urteil
Leitsatz §§ 105, 123 Abs. 2 HGB a.F. Eine offene Handelsgesellschaft wird gemäß § 123 Abs. 2 HGB bereits vor der Eintragung in das Handelsregister dann wirksam, wenn die Gesellschafter ei- nem Dritten gegenüber eine den vereinbar…
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BGH, 22.01.2004 – IX ZR 65/01
Urteil
Leitsatz BGB § 705; HGB § 28 Schließt sich ein Rechtsanwalt mit einem bisher als Einzelanwalt tätigen anderen Rechtsanwalt zur gemeinsamen Berufsausübung in einer Sozietät in der Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts zusamm…
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BGH, 24.02.2003 – II ZR 385/99
Urteil
Leitsatz BGB §§ 31, 705; HGB § 128 a) Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts muß sich zu Schadensersatz ver- pflichtendes Handeln ihrer (geschäftsführenden) Gesellschafter entspre- chend § 31 BGB zurechnen lassen. b) Die Gesellscha…
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BGH, 29.01.2001 – II ZR 331/00
Urteil
Leitsatz ZPO § 50 Abs. 1; BGB §§ 14 Abs. 2, 705; HGB § 128 a) Die (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts besitzt Rechtsfähigkeit, so- weit sie durch Teilnahme am Rechtsverkehr eigene Rechte und Pflichten begründet. b) In diesem…
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BGH, 14.12.2000 – I ZB 39/98
Beschluss
Leitsatz BAUMEISTER-HAUS MarkenG § 3 Abs. 1, § 8 Abs. 2 Nr. 2 a) Zum Warenbegriff des Markengesetzes. b) Eine Berufsbezeichnung, zu deren Führung es nach gesetzlichen Vorschrif- ten besonderer Voraussetzungen bedarf, unterfällt, …
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BFH, 31.01.2024 – V R 24/21
Urteil
Leitsatz Eine Umsatzsteuerfestsetzung kann nach § 27 Abs. 19 Satz 1 UStG gegenüber dem leistenden Unternehmer nur dann geändert werden, wenn ihm ein abtretbarer Anspruch auf Zahlung der gesetzlich entstandenen Umsatzsteuer gegen …
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BSG, 22.02.2023 – B 3 KR 7/21 R
Urteil
Leitsatz Bei den Festlegungen zur Abrechnungsfähigkeit des Verwurfs von Arzneimittelzubereitungen in der Hilfstaxe handelt es sich um vertragliche Vergütungsbestimmungen, die schon nach den allgemeinen Grundsätzen dem gerichtlich…
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BAG, 24.02.2021 – 10 AZR 8/19
Urteil
Leitsatz Die dreimonatige Frist für die Verjährung von Ansprüchen wegen einer Verletzung des Wettbewerbsverbots nach § 60 Abs. 1 HGB beginnt über den Wortlaut des § 61 Abs. 2 HGB hinaus auch mit der Kenntnis oder grob fahrlässige…
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BFH, 27.07.2020 – V B 78/18
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Das FG verstößt gegen den Grundsatz der Berücksichtigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens, wenn es von der Abtretbarkeit einer Forderung ausgeht, obwohl sich aus den vorliegenden Akten ein vertragliches Abtret…
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BFH, 24.10.2017 – II R 44/15
Urteil
Leitsatz Wohnungen, die eine Wohnungsvermietungsgesellschaft an Dritte zur Nutzung überlässt, gehören nur zum begünstigten Vermögen i.S. des § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Satz 2 Buchst. d ErbStG 2009, wenn die Gesellschaft neben der …
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BFH, 05.10.2017 – VIII R 13/14
Beschluss
Leitsatz 1. NV: Bei der Entscheidung, ob einer der in § 20 EStG aufgeführten Tatbestände erfüllt ist, kommt es entscheidend darauf an, wie sich das jeweilige Rechtsgeschäft aus der Sicht des Kapitalanlegers als Leistungsempfänger…
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BFH, 05.11.2015 – III R 12/13
Urteil
Leitsatz Die Regelung in § 18 Abs. 2 UmwStG 2002, wonach ein Übernahmegewinn oder -verlust gewerbesteuerlich nicht zu erfassen ist, ist mit dem GG vereinbar.
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BFH, 05.11.2015 – III R 13/13
Urteil
Leitsatz 1. Befindet sich die Beteiligung an der übertragenden GmbH im Betriebsvermögen des übernehmenden Alleingesellschafters, der als Einzelgewerbetreibender seinen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt, ist es nicht möglich, …
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BFH, 16.12.2014 – X R 42/13
Urteil
Leitsatz 1. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung verpflichten Einzelhändler wie z.B. Apotheker, im Rahmen der Zumutbarkeit sämtliche Geschäftsvorfälle einschließlich der über die Kasse bar vereinnahmten Umsätze einzeln aufz…
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BFH, 11.06.2013 – II R 4/12
Urteil
Leitsatz Ein Erblasser oder Schenker war nur dann i.S. des § 13a Abs. 4 Nr. 3 ErbStG a.F. unmittelbar am Nennkapital einer Kapitalgesellschaft beteiligt, wenn er zivilrechtlich deren Gesellschafter war .
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BFH, 11.10.2012 – I R 66/11
Urteil
Leitsatz 1. Eine Rückstellung für die Verpflichtung zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen kann Finanzierungskosten (Zinsen) für die zur Aufbewahrung genutzten Räume auch dann enthalten, wenn die Anschaffung/Herstellung der Räu…
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BVerwG, 14.12.2011 – 8 B 38/11
Beschluss
Leitsatz Es ist mit Art. 3 Abs. 1 GG vereinbar, dass § 3 Abs. 3 Satz 3 IHK-Gesetz die Freistellung vom Kammerbeitrag wegen geringen Ertrages oder Gewinnes denjenigen Kammermitgliedern vorbehält, die nicht in das Handelsregister e…
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BFH, 23.03.2011 – X R 45/09
Urteil
Leitsatz Die für die Annahme einer Betriebsaufspaltung erforderliche personelle Verflechtung ist auch im Verhältnis zwischen einer Aktiengesellschaft und ihrem Mehrheitsaktionär grundsätzlich zu bejahen (Anschluss an das BFH-Urte…
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BFH, 04.02.2009 – II R 41/07
Urteil
Leitsatz Eine in Gründung befindliche GmbH & Co. KG, an der eine natürliche Person beteiligt ist und die kein Handelsgewerbe betreibt, kann bei der Anwendung des § 13a ErbStG nicht vor ihrer Eintragung in das Handelsregister als …
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BFH, 28.10.2008 – IX R 22/08
Urteil
Leitsatz Auf einem Datenträger verkörperte Standardsoftware ist "Ware" i. S. des § 2a Abs. 2 EStG.
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BFH, 28.10.2008 – VIII R 36/04
Urteil
Leitsatz 1. Stellt ein Kapitalanleger einem Unternehmer unter Gewährung einer Erfolgsbeteiligung von 30 % Geldbeträge zur Verfügung, die der Unternehmer an Brokerfirmen für Börsentermingeschäfte oder an Fonds weiterleiten soll, s…
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BFH, 07.05.2008 – X R 49/04
Urteil
Leitsatz Die Errichtung und Veräußerung eines Einkaufsmarktes kann einem Maklerbetrieb zugeordnet werden, wenn der Erwerb des Grundstücks und die Errichtung des Einkaufsmarktes nicht zuletzt mit Hilfe der Kenntnisse aus der Makle…
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BFH, 10.05.2007 – IV R 2/05
Urteil
Leitsatz Der Inhaber eines gewerblichen bzw. land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ist regelmäßig schon allein wegen seiner unbeschränkten Außenhaftung und des ihm allein möglichen Auftretens im Rechtsverkehr (Mit-) Unternehme…
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BFH, 30.08.2005 – IV B 102/03
Beschluss
Leitsatz Die Frage, ob ein Kursmakler oder Kursmaklerstellvertreter Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit erzielt, betrifft ausgelaufenes Recht und ist daher nicht mehr klärungsbedürftig. Die Ermittlung des Börsenpreises gemäß …
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BAG, 01.12.2004 – 5 AZR 597/03
Urteil
Leitsatz Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist im Arbeitsgerichtsverfahren aktiv und passiv parteifähig.
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BFH, 30.10.2001 – VIII R 15/01
Urteil
Leitsatz Der Zufluss von (Kapital-) Einnahmen i. S. von § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG durch bloße Gutschrift in den Büchern des Schuldners oder durch sog. Novation kann nur dann angenommen werden, wenn der Gläubiger (Steuerpflichtige) …
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BFH, 10.07.2001 – VIII R 45/98
Urteil
Leitsatz Verluste des nicht nach außen auftretenden Gesellschafters einer BGB-Innengesellschaft, die zu einem negativen Kapitalkonto geführt haben, sind nicht ausgleichsfähig, sondern nur nach § 15a EStG verrechenbar. Das gilt au…
- BSG, 08.12.1999 – B 12 KR 10/98 R Urteil
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BFH, 18.01.1995 – I R 44/94
Urteil
Leitsatz 1. Erhebt ein Versorgungsunternehmen der öffentlichen Hand (Betrieb gewerblicher Art) von seinen Kunden Abschlagszahlungen, so ist es zur Erstellung seiner Jahresabrechnung für das abgelaufene Jahr verpflichtet (vgl. Ver…
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BFH, 15.12.1983 – V R 169/75
Urteil
Leitsatz 1. Das den § 15 UStG beherrschende Prinzip der wirtschaftlichen Zuordnung der (mit Umsatzsteuer belasteten) Leistungsbezüge zu den damit ausgeführten Umsätzen ist auch dann anzuwenden, wenn der Unternehmer den für den Vo…
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BFH, 21.06.1983 – VIII R 237/80
Urteil
Leitsatz 1. Zur Abgrenzung der stillen Gesellschaft gegenüber dem partiarischen Darlehen.
- OLG Brandenburg, 14.01.2026 – 3 W 123/25 Beschluss
- OLG Oldenburg, 20.11.2025 – 8 U 256/21 Urteil
- AG Düsseldorf, 20.09.2025 – 513 IK 77/25 Beschluss
- KG, 01.07.2025 – 2 U 37/22 Beschluss
- LG München II, 20.05.2025 – 13 HK O 7553/22 Endurteil
- LSG Berlin-Brandenburg, 13.05.2025 – L 4 BA 99/19 Urteil
- OLG Düsseldorf, 02.04.2025 – U (Kart) 2/24 Urteil
- OLG Brandenburg, 23.01.2025 – 3 W 113/24 Beschluss
- FG Nürnberg, 22.01.2025 – 3 K 760/22 Urteil
- LSG NRW, 22.11.2024 – L 13 EG 3/22 Urteil
- LG Weiden, 20.11.2024 – 15 O 506/24 Endurteil
- ArbG Kassel, 18.11.2024 – 8 Ca 214/24 Beschluss
- OLG Düsseldorf, 08.11.2024 – 3 SA 1/24 Beschluss
- LG Bochum, 25.10.2024 – 13 KLs 2/23 Urteil
- FG Münster, 10.10.2024 – 3 K 751/22 F Urteil
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