Rechtsprechung / VG Karlsruhe / 2008

VG Karlsruhe Urteil vom 12.03.2008 – 1 K 1636/06

VerwaltungsrechtBaden-WürttembergVerwaltungsrecht Baden-WürttembergVolltext

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Tenor§

Die Änderungs- und Rückforderungsbescheide des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis vom 28.04.2005 in der Gestalt der Widerspruchsbescheide des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 31.05.2006 werden aufgehoben.

Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im Vorverfahren wird für notwendig erklärt.

Tatbestand§

1

Der Kläger, ein Landwirt, wendet sich gegen die Rückforderung von Ausgleichszahlungen.

2

Am 26.03.2001 beantragte er für das Antragsjahr 2001, am 25.02.2002 für das Antragsjahr 2002 Leistungen im Rahmen des Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleichs (MEKA II).

3

Mit Bescheid vom 15.03.2002 bewilligte ihm das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für das Antragsjahr 2001 eine Ausgleichsleistung in Höhe von 3861,70 EUR, mit Bescheid vom 30.09.2002 für das Antragsjahr 2002 eine Ausgleichsleistung in Höhe von 3558,40 EUR. Auf den Widerspruch des Klägers erhöhte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mit Bescheid vom 28.04.2003 die Ausgleichsleistung im Bescheid vom 30.09.2002 auf 3953,90 EUR.

4

Mit Änderungs- und Rückforderungsbescheid vom 28.04.2005 hob das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis seinen Bescheid vom 15.03.2002 teilweise rückwirkend auf, setzte die Ausgleichsleistung um 1014,00 EUR herab und forderte diesen Betrag zurück. Mit weiteren Änderungs- und Rückforderungsbescheid vom 28.04.2005 wurde der Bescheid vom 28.04.2003 teilweise rückwirkend aufgehoben, die Ausgleichsleistung um 1059,40 EUR herabgesetzt und dieser Betrag zurückgefordert.

5

Gegen diese Änderungs- und Rückforderungsbescheide legte der Kläger Widerspruch ein, zu dessen Begründung er vortrug, er habe keine unrichtigen oder unvollständigen Angaben gemacht. Er habe auf die Richtigkeit der Bescheide vertraut, zumal die zuständige Sachbearbeiterin in ihrem Prüfungsvermerk bestätigt habe, die erforderlichen Angaben seien vollständig und plausibel.

6

Mit Bescheiden vom 31.05.2006 wies das Regierungspräsidium Karlsruhe die Widersprüche zurück. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, Rechtsgrundlage für die Gewährung von Ausgleichsleistungen nach dem Programm MEKA II sei die Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000. Unter Ziffer 3 der MEKA II-Richtlinie sei die vom Kläger beantragte Maßnahme D 2 "Ökologischer Landbau für Grünlandflächen" näher beschrieben. Grundsätzlich könne eine Ausgleichsleistung von 13 Punkten je ha (dies wären 130 EUR je ha) gewährt werden. Dies gelte jedoch nicht uneingeschränkt für alle beantragten Flächen. U.a. für Rauhfutterflächen für Pferde, soweit sie nicht der Stutenmilcherzeugung dienten, sowie für Grünland in Unternehmen mit einem Viehbesatz unter 0,3 RGV (rauhfutterfressende Großvieheinheiten) pro ha HFF (Hauptfutterfläche) werde keine Ausgleichsleistung gewährt. Der Betrieb des Klägers erfülle zwar die grundsätzliche Voraussetzung, an die eine Ausgleichsleistung nach D 2 geknüpft sei. Die Pferde, die der Kläger in seinem Betrieb halte, dienten nicht der Stutenmilcherzeugung. Deshalb sei das Grünland, das für ihre Ernährung verwendet werde, nicht förderfähig. Für das verbleibende Grünland sei der Mindest-RGV-Besatz von 0,3 RGV/ha unterschritten, so dass die Gewährung einer Ausgleichszahlung nicht möglich sei. Der Kläger sei nach dem maßgeblichen Gemeinschaftsrecht zur Rückzahlung verpflichtet. Daher habe das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für das Antragsjahr 2001 einen Betrag in Höhe von 1014,00 EUR und für das Antragsjahr 2002 einen Betrag in Höhe von 990,60 EUR zurückfordern müssen.

7

Am 30.06.2006 hat der Kläger Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe erhoben. Zu deren Begründung trägt er im Wesentlichen vor, nach Art. 73 Abs. 4 VO (EG) Nr. 796/2004 bestehe keine Rückzahlungsverpflichtung, da er, wie er im Einzelnen darlegt, den Irrtum bei der Bewilligung billigerweise nicht habe erkennen können.

8

Er beantragt,

9

die Änderungs- und Rückforderungsbescheide des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis vom 28.04.2005 in der Gestalt der Widerspruchsbescheide des Regierungspräsidiums Karlsruhe vom 31.05.2006 aufzuheben und die Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im Vorverfahren für notwendig zu erklären.

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Der Beklagte beantragt,

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die Klage abzuweisen.

12

Zur Begründung führt er aus, Ermächtigungsgrundlage für die teilweise Rücknahme sei § 48 Abs. 1 LVwVfG. Dem stehe das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23.04.2003 - 3 C 25/02 - nicht entgegen, da vor Überprüfung der Bewilligungsbescheide der Jahre 2001 und 2002 durch das angerufene Gericht für die Verwaltung kein Anlass bestanden habe, an einer landesweit richtlinienkonformen Praxis zu zweifeln. Das Land werde auch bei den weiteren Betrieben, denen zu Unrecht Ausgleichsleistungen gewährt worden seien, Rückforderungsverfahren einleiten und damit nachträglich eine richtlinienkonforme Verwaltungspraxis sicherstellen.

13

Dem Gericht lagen die einschlägigen Akten des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis (drei Bände), des Regierungspräsidiums Karlsruhe (ein Band), die Gerichtsakte 10 K 4206/02 sowie die Bewilligungsbescheide der Landratsämter des Beklagten für die Jahre 2001 und 2002, soweit sie Betriebe mit Pferdebesatz betreffen, (11 Ordner) vor. Wegen der weiteren Einzelheiten des Sachverhalts und des Vorbringens der Beteiligten wird auf den Inhalt dieser Akten sowie auf den Inhalt der zwischen den Beteiligten gewechselten Schriftsätze Bezug genommen.

Entscheidungsgründe§

14

Die zulässigen Klagen sind begründet, da die angegriffenen Bescheide in der Gestalt der Widerspruchsbescheide rechtswidrig sind und daher den Klägern seinen Rechten verletzen (§ 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO).

I.

15

Die angegriffenen Bescheide sind zunächst insoweit rechtswidrig als die Bewilligung von Ausgleichsleistungen für die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“ aufgehoben und die ausbezahlten Beträge zurückgefordert wurden.

16

Als Ermächtigungsgrundlage für die Aufhebung der Bewilligungsbescheide kommen nur §§ 48 ff. LVwVfG in Betracht. Die Ausgleichsleistungen wurden zwar auf der Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 des Rates vom 17.05.1999 über die Förderung des ländlichen Raums durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) und zur Änderung bzw. Aufhebung bestimmter Verordnungen und der Verordnung (EG) Nr. 1057/1999 der Kommission vom 23.07.1999 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 gewährt. Das Gemeinschaftsrecht enthält jedoch im gegenwärtigen Stand der Entwicklung keine Rechtsvorschriften, die die Befugnis der Behörde gegenüber dem Beihilfeempfänger regeln, Bewilligungsbescheide über in Durchführung des Gemeinschaftsrechts gewährte Prämien und Beihilfen zurückzunehmen oder zu widerrufen (vgl.: BVerwG, Urteil vom 10.12.2003 - 3 C 22/02 - NVwZ-RR 2004, 413 = Buchholz 316 § 49 VwVfG Nr. 44 m.w. Nw.). Die in den Widerspruchsbescheiden aufgeführten Vorschriften über die Rückzahlungspflicht regeln nur diese, ermächtigen jedoch nicht zur Aufhebung von Bewilligungsbescheiden (vgl.: BVerwG, a.a.O.).

17

Entgegen der Auffassung des Beklagten kommt § 48 Abs. 1 Satz 1 LVwVfG als Ermächtigungsgrundlage für die teilweise Rücknahme der Zuwendungsbescheide nicht in Betracht. Nach dieser Bestimmung kann ein rechtswidriger Verwaltungsakt ganz oder teilweise mit Wirkung für die Zukunft oder für die Vergangenheit zurückgenommen werden. Im vorliegenden Rechtsstreit fehlt es an dem Merkmal der Rechtswidrigkeit der zu Gunsten des Klägers ergangenen Bewilligungsbescheide. Rechtswidrig ist ein Verwaltungsakt, wenn er gegen Rechtsnormen verstößt. Die MEKA II-Richtlinie ist eine Verwaltungsvorschrift, keine Rechtsnorm, der Verstoß gegen Subventionsrichtlinien allein macht daher die Bewilligungsbescheide nicht rechtswidrig (vgl. BVerwG, Urteil vom 23.04.2003 - 3 C 25/02 - NVwZ 2003, 1384 = Buchholz 451.55 Subventionsrecht Nr. 104).

18

Die zu Gunsten des Klägers ergangenen Zuwendungsbescheide verstoßen auch nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG und sind unter diesem Gesichtspunkt nicht rechtswidrig. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.: Urteil vom 23.04.2003, a.a.O.), der das Gericht folgt, kann das Gleichbehandlungsgebot auch zu Lasten von Subventionsbewerbern Bedeutung erlangen. Versagt eine Behörde in Anwendung der einschlägigen Richtlinien unter bestimmten Voraussetzungen regelmäßig die Gewährung einer Zuwendung, so verletzt sie das Gleichbehandlungsgebot in seiner objektiv-rechtlichen Funktion, wenn sie sich im Einzelfall über diese Praxis hinwegsetzt und trotz Fehlens der ansonsten geforderten Voraussetzungen die Leistung gewährt. In einem solchen Fall ist die Entscheidung wegen Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG rechtswidrig. Diese Überlegungen können aber nur dann Platz greifen, wenn wirklich ein Verstoß gegen den Gleichheitssatz vorliegt. Das setzt im Regelfall die Feststellung einer ansonsten abweichenden Praxis voraus. Eine solche abweichende Praxis kann jedoch nicht festgestellt werden. Vielmehr ergibt eine Auswertung der Bewilligungsbescheide für die Antragsjahre 2001 und 2002, dass das beklagte Land in der überwiegenden Zahl der Fälle die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“ bezüglich Grünflächen bei Betrieben mit ausschließlichem oder teilweisem Pferdebesatz unter Verstoß gegen die Richtlinien gefördert hat. Denn insoweit wurde nicht beachtet, dass nach ihnen für Rauhfutterflächen für Pferde, soweit sie nicht der Stutenmilcherzeugung dienen, und für Grünland in Unternehmen mit einem Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha Hauptfutterfläche keine Ausgleichszahlung gewährt wird.

19

Maßgebliche Vergleichsgruppe für die Prüfung eines Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG sind, da der Kläger in seinem Betrieb neben Pferden auch andere rauhfutterfressende Großvieheinheiten, nämlich Mutterschafe, in den Antragsjahren gehalten hat, Unternehmen mit Pferden und mit einem Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha Hauptfutterfläche.

20

Insoweit ergab eine Durchsicht der vom beklagten Land vorgelegten Bescheide, dass im Antragsjahr 2001 bei 23 Betrieben, die MEKA II-Mittel erhalten haben, neben Pferden ein Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha vorlag, so dass nach den Verwaltungsvorschriften an diese Betriebe keine Ausgleichsleistungen für Grünflächen im Rahmen des ökologischen Landbaus hätten bewilligt werden dürfen. Dennoch sind bei der erstmaligen Bescheidung des Antrags an 18 dieser Betriebe solche Mittel bewilligt worden. Dabei handelt es sich neben dem Betreib des Klägers um folgende Betriebe:

21

Betrieb ... in Leutkirch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,79 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,16/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

22

Betrieb ... in Tettnang: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 3,98 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,21/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

23

Betrieb ... in Eigeltingen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 29,13 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

24

Betrieb ... in Grünkraut: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,03 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,21/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

25

Betrieb ... in Hüffenhardt: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,01 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

26

Betrieb ... in Waldbronn: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 17,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,15/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

27

Betrieb ... in Epfendorf: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 24,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

28

Betrieb ... in Reichenbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 42,87 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,1/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

29

Betrieb ... in Vogtsburg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 3,44 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,06/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

30

Betrieb ... in Bad Wurzbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 11,43 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,098/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

31

Betrieb ... in Ibach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 23,98 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

32

Betrieb ... in Stödtlen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 93,17 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,004/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

33

Betrieb ... in Tettnang: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 13,04 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

34

Betrieb ... in Malsburg-Marzell: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 6,09 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

35

Betrieb ... in Allensbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,29 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,14/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

36

Betrieb ... in Pfalzgrafenweiler: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 63,89 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

37

Betrieb ... in Heigerloch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 13,51 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

38

Im Antragsjahr 2002 lag bei 31 Betrieben, die MEKA II-Mittel erhalten haben, neben Pferden ein Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha vorlag, so dass nach den Verwaltungsvorschriften an diese Betriebe keine Ausgleichsleistungen für Grünflächen im Rahmen des ökologischen Landbaus hätten bewilligt werden dürfen. Dennoch sind bei der erstmaligen Bescheidung des Antrags an 25 dieser Betriebe solche Mittel bewilligt worden. Dabei handelt es sich neben dem Betrieb des Klägers um folgende Betriebe:

39

Betrieb ... in Leutkirch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,61 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

40

Betrieb ... in Beilstein: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,38 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,08/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

41

Betrieb ... in Schramberg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 4,94 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

42

Betrieb ... in Waldbronn: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 17,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,18/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

43

Betrieb ... in Epfendorf: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 24,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,27/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

44

Betrieb ... in Reichenbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 41,21 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,07/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

45

Betrieb ... in Guggenhausen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 2,41 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,14/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

46

Betrieb ... in Stödtlen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 96,03 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,004b/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

47

Betrieb ... in Malsburg-Marzell: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 6,09 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

48

Betrieb ... in Biederbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,12 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

49

Betrieb ... in Gundelfingen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,24 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

50

Betrieb ... in Baden-Baden: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 55,71 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,27/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

51

Betrieb ... in Grafenhausen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 33,15 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,08/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

52

Betrieb ... in Allensbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,32 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

53

Betrieb ... in Pfalzgrafenweiler: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 63,94 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

54

Betrieb ... in Schömberg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 25,69 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,29/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

55

Betrieb ... in Weissach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 4,39 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

56

Betrieb ... in Dunningen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,91 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

57

Betrieb ... in Haigerloch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 15,16 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,22/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

58

Weiterhin erhielten fünf Betriebe, nämlich die Betriebe ... in Hockenheim, ... in Marxzell, ... in Waldstetten, ... in Waldbronn und ... in Tettnang unter Verstoß gegen die Richtlinien Ausgleichszahlungen für die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“, obwohl der RGV-Besatz unter 0,3/ha lag. Die Bewilligungsbescheide wurden durch Bescheide vom 04.11.2005, 28.04.2005, 29.03.2004, 26.06.2007 und 27.05.2005, also zu Zeitpunkten, in denen die Anträge für 2002 beschieden waren, insoweit teilweise aufgehoben.

59

Diesen Feststellungen für die Jahre 2001 und 2002, die ihm mit gerichtlicher Verfügung vom 23.01.2008 mitgeteilt worden sind, hat das beklagte Land nicht widersprochen. Zudem ist das Ministerium Ländlicher Raum der ihm über das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis übermittelten gerichtlichen Aufforderung vom 28.02.2008, bis zur mündlichen Verhandlung zu erklären, ob sich diese Feststellungen mit den dortigen decken, nicht nachgekommen.

60

Ob die nicht erfolgte Bewilligung bei den fünf Betrieben im Jahr 2001 und bei den sechs Betrieben im Jahr 2002, die ebenfalls neben Pferden einen RGV-Besatz unter 0,3 RGV/ha hatten, auf der Umsetzung der MEKA II-Richtlinie beruhte oder es hier an einem entsprechenden Antrag fehlte, lässt sich für das Gericht nicht beurteilen, da ihm nur die (zeitlich letzten) Bewilligungsbescheide, nicht aber auch die Anträge vorlagen. Dies bedarf jedoch keiner weiteren Aufklärung, da bereits aufgrund der Zahl der Betriebe, an die entgegen den Richtlinien Leistungen gewährt wurden, festzustellen ist, dass sich keine den Verwaltungsvorschriften entsprechende Praxis entwickelt hat. Mangels einer solchen Praxis stellt die nicht richtlinienkonforme Gewährung von Ausgleichzahlungen an den Kläger keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar; die an ihn ergangenen Bescheide sind vielmehr rechtmäßig, so dass § 48 Abs. 1 LVwVfG als Ermächtigungsgrundlage für eine teilweise Rücknahme nicht in Betracht kommt.

61

Ergänzend bemerkt das Gericht, dass sich auch bei Betrieben, die nur Pferde halten (sog. reine Pferdebetriebe), keine der MEKA II-Richtlinie entsprechende ständige Verwaltungspraxis entwickelt hat. Vielmehr wurden auch hier in den Jahren 2001 und 2002 in einer Vielzahl von Fällen Ausgleichsleistungen nach D 2 „Ökologischer Landbau“ für Rauhfutterflächen für Pferde gewährt, obwohl diese nicht der Erzeugung von Stutenmilch dienten.

62

Soweit das beklagte Land vorträgt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23.04.2003 (a.a.O.) sei im vorliegenden Rechtstreit nicht einschlägig, weil das Land durch die teilweise Rücknahme der Bescheide, in denen unter Verstoß gegen die Richtlinie eine Ausgleichleistung bewilligt worden sei, eine richtlinienkonforme Verwaltungspraxis nachträglich herstellen wolle, kann dem nicht gefolgt werden. Denn der Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG setzt das Vorhandensein einer bestehenden - und nicht künftigen - richtlinienkonformen Praxis voraus, wie sich aus den Darlegungen des Bundesverwaltungsgerichts unter 3.1. der Entscheidungsgründe (s.o. Seite 5) unzweideutig ergibt.

63

Auch unter dem Gesichtspunkt des Willkürverbots sind die an den Kläger ergangenen Bescheide nicht rechtswidrig. Da der Gleichheitssatz auch das Willkürverbot beinhaltet, könnte die Frage naheliegen, ob ein Rechtsverstoß sich auch ohne Feststellung einer entgegenstehenden Praxis aus der Verletzung einer absolut eindeutigen und unmissverständlichen Richtlinienbestimmung ergeben kann, die für unterschiedliche Interpretationen keinen Raum lässt (vgl: BVerwG, Urteil vom 23.04.2003, a.a.O.). Dem braucht jedoch nicht weiter nachgegangen zu werden, da diese Voraussetzung hier erkennbar nicht vorliegt. Die Frage, ob ein Betrieb mit einem Besatz von Pferden und anderen rauhfutterfressenden Großvieheinheiten eine Förderung im hier streitgegenständlichen Bereich erhält, setzt eine Berechnung mit mehreren Rechenschritten voraus. Zur Berechnung ist die Kenntnis auch anderer Bestimmungen der Richtlinie, insbesondere der Anlage 1, aber auch der nicht veröffentlichten Vorgaben des Ministeriums, in welchem Umfang für Futterflächen für Pferde, soweit sie nicht der Stutenmilcherzeugung dienen, Abzüge von der Hauptfutterfläche vorzunehmen sind, erforderlich. Mit dem deckt sich die Antwort der zuständigen Sachbearbeiterin des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf die Frage des Gerichts in der mündlichen Verhandlung vom 11.07.2007, weshalb sie den Kläger nicht aufgrund seiner Angaben im Antrag, er habe Pferde, darauf hingewiesen habe, dass eine Förderung nicht in Betracht komme. Hierauf antwortete sie nämlich, allein aus der Angabe, Pferde zu haben, könne nicht geschlossen werden, dass eine Förderung nicht in Betracht komme, dies bedürfe näherer Klärung, die im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung des Antrags nicht zu leisten sei.

64

Die Voraussetzungen des § 49 Abs. 2 und 3 LVwVfG für einen Widerruf liegen ersichtlich und unbestrittener Maßen nicht vor.

II.

65

Auch soweit für das Antragsjahr 2002 die Bewilligung von Ausgleichsleistungen für die Pflege von Landschaftselementen teilweise aufgehoben wurde und ein Betrag in Höhe von 68,80 EUR zurückgefordert wurde, ist der angegriffene Bescheid rechtswidrig. Dabei kann das Gericht offen lassen, ob für die teilweise Aufhebung, die nach den Angaben des Beklagten in der mündlichen Verhandlung vom 11.07.2007 deswegen erfolgte, weil seitens des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis falsche Bescheinigungen ausgestellt wurden, die Voraussetzungen des § 48 Abs. 1 oder § 49 Abs. 2 oder 3 LVwVfG überhaupt vorlagen. Da sich weder Aufhebungs- noch Widerspruchsbescheid zur Aufhebung in diesem Punkt verhalten, fehlt es in jedem Fall an der erforderlichen Ermessensausübung. Schon daher ist der angegriffene Bescheid in diesem Punkt rechtswidrig.

III.

66

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 1, § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO.

Beschluss§

Der Streitwert wird gemäß § 52 Abs. 3 GKG auf EUR  2073,40 festgesetzt.

Hinsichtlich der Beschwerdemöglichkeit gegen die Streitwertfestsetzung wird auf § 68 Abs. 1 Satz 1 und 3 GKG verwiesen.

Gründe§

14Permalink zu Rn. 14recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_1

Die zulässigen Klagen sind begründet, da die angegriffenen Bescheide in der Gestalt der Widerspruchsbescheide rechtswidrig sind und daher den Klägern seinen Rechten verletzen (§ 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO).

I.

15Permalink zu Rn. 15recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_2

Die angegriffenen Bescheide sind zunächst insoweit rechtswidrig als die Bewilligung von Ausgleichsleistungen für die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“ aufgehoben und die ausbezahlten Beträge zurückgefordert wurden.

16Permalink zu Rn. 16recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_3

Als Ermächtigungsgrundlage für die Aufhebung der Bewilligungsbescheide kommen nur §§ 48 ff. LVwVfG in Betracht. Die Ausgleichsleistungen wurden zwar auf der Grundlage der Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 des Rates vom 17.05.1999 über die Förderung des ländlichen Raums durch den Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) und zur Änderung bzw. Aufhebung bestimmter Verordnungen und der Verordnung (EG) Nr. 1057/1999 der Kommission vom 23.07.1999 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 gewährt. Das Gemeinschaftsrecht enthält jedoch im gegenwärtigen Stand der Entwicklung keine Rechtsvorschriften, die die Befugnis der Behörde gegenüber dem Beihilfeempfänger regeln, Bewilligungsbescheide über in Durchführung des Gemeinschaftsrechts gewährte Prämien und Beihilfen zurückzunehmen oder zu widerrufen (vgl.: BVerwG, Urteil vom 10.12.2003 - 3 C 22/02 - NVwZ-RR 2004, 413 = Buchholz 316 § 49 VwVfG Nr. 44 m.w. Nw.). Die in den Widerspruchsbescheiden aufgeführten Vorschriften über die Rückzahlungspflicht regeln nur diese, ermächtigen jedoch nicht zur Aufhebung von Bewilligungsbescheiden (vgl.: BVerwG, a.a.O.).

17Permalink zu Rn. 17recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_4

Entgegen der Auffassung des Beklagten kommt § 48 Abs. 1 Satz 1 LVwVfG als Ermächtigungsgrundlage für die teilweise Rücknahme der Zuwendungsbescheide nicht in Betracht. Nach dieser Bestimmung kann ein rechtswidriger Verwaltungsakt ganz oder teilweise mit Wirkung für die Zukunft oder für die Vergangenheit zurückgenommen werden. Im vorliegenden Rechtsstreit fehlt es an dem Merkmal der Rechtswidrigkeit der zu Gunsten des Klägers ergangenen Bewilligungsbescheide. Rechtswidrig ist ein Verwaltungsakt, wenn er gegen Rechtsnormen verstößt. Die MEKA II-Richtlinie ist eine Verwaltungsvorschrift, keine Rechtsnorm, der Verstoß gegen Subventionsrichtlinien allein macht daher die Bewilligungsbescheide nicht rechtswidrig (vgl. BVerwG, Urteil vom 23.04.2003 - 3 C 25/02 - NVwZ 2003, 1384 = Buchholz 451.55 Subventionsrecht Nr. 104).

18Permalink zu Rn. 18recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_5

Die zu Gunsten des Klägers ergangenen Zuwendungsbescheide verstoßen auch nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG und sind unter diesem Gesichtspunkt nicht rechtswidrig. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.: Urteil vom 23.04.2003, a.a.O.), der das Gericht folgt, kann das Gleichbehandlungsgebot auch zu Lasten von Subventionsbewerbern Bedeutung erlangen. Versagt eine Behörde in Anwendung der einschlägigen Richtlinien unter bestimmten Voraussetzungen regelmäßig die Gewährung einer Zuwendung, so verletzt sie das Gleichbehandlungsgebot in seiner objektiv-rechtlichen Funktion, wenn sie sich im Einzelfall über diese Praxis hinwegsetzt und trotz Fehlens der ansonsten geforderten Voraussetzungen die Leistung gewährt. In einem solchen Fall ist die Entscheidung wegen Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG rechtswidrig. Diese Überlegungen können aber nur dann Platz greifen, wenn wirklich ein Verstoß gegen den Gleichheitssatz vorliegt. Das setzt im Regelfall die Feststellung einer ansonsten abweichenden Praxis voraus. Eine solche abweichende Praxis kann jedoch nicht festgestellt werden. Vielmehr ergibt eine Auswertung der Bewilligungsbescheide für die Antragsjahre 2001 und 2002, dass das beklagte Land in der überwiegenden Zahl der Fälle die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“ bezüglich Grünflächen bei Betrieben mit ausschließlichem oder teilweisem Pferdebesatz unter Verstoß gegen die Richtlinien gefördert hat. Denn insoweit wurde nicht beachtet, dass nach ihnen für Rauhfutterflächen für Pferde, soweit sie nicht der Stutenmilcherzeugung dienen, und für Grünland in Unternehmen mit einem Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha Hauptfutterfläche keine Ausgleichszahlung gewährt wird.

19Permalink zu Rn. 19recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_6

Maßgebliche Vergleichsgruppe für die Prüfung eines Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 1 GG sind, da der Kläger in seinem Betrieb neben Pferden auch andere rauhfutterfressende Großvieheinheiten, nämlich Mutterschafe, in den Antragsjahren gehalten hat, Unternehmen mit Pferden und mit einem Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha Hauptfutterfläche.

20Permalink zu Rn. 20recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_7

Insoweit ergab eine Durchsicht der vom beklagten Land vorgelegten Bescheide, dass im Antragsjahr 2001 bei 23 Betrieben, die MEKA II-Mittel erhalten haben, neben Pferden ein Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha vorlag, so dass nach den Verwaltungsvorschriften an diese Betriebe keine Ausgleichsleistungen für Grünflächen im Rahmen des ökologischen Landbaus hätten bewilligt werden dürfen. Dennoch sind bei der erstmaligen Bescheidung des Antrags an 18 dieser Betriebe solche Mittel bewilligt worden. Dabei handelt es sich neben dem Betreib des Klägers um folgende Betriebe:

21Permalink zu Rn. 21recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_8

Betrieb ... in Leutkirch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,79 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,16/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

22Permalink zu Rn. 22recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_9

Betrieb ... in Tettnang: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 3,98 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,21/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

23Permalink zu Rn. 23recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_10

Betrieb ... in Eigeltingen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 29,13 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

24Permalink zu Rn. 24recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_11

Betrieb ... in Grünkraut: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,03 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,21/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

25Permalink zu Rn. 25recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_12

Betrieb ... in Hüffenhardt: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,01 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

26Permalink zu Rn. 26recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_13

Betrieb ... in Waldbronn: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 17,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,15/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

27Permalink zu Rn. 27recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_14

Betrieb ... in Epfendorf: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 24,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

28Permalink zu Rn. 28recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_15

Betrieb ... in Reichenbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 42,87 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,1/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

29Permalink zu Rn. 29recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_16

Betrieb ... in Vogtsburg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 3,44 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,06/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

30Permalink zu Rn. 30recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_17

Betrieb ... in Bad Wurzbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 11,43 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,098/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

31Permalink zu Rn. 31recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_18

Betrieb ... in Ibach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 23,98 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

32Permalink zu Rn. 32recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_19

Betrieb ... in Stödtlen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 93,17 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,004/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

33Permalink zu Rn. 33recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_20

Betrieb ... in Tettnang: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 13,04 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

34Permalink zu Rn. 34recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_21

Betrieb ... in Malsburg-Marzell: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 6,09 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

35Permalink zu Rn. 35recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_22

Betrieb ... in Allensbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,29 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,14/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

36Permalink zu Rn. 36recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_23

Betrieb ... in Pfalzgrafenweiler: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 63,89 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

37Permalink zu Rn. 37recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_24

Betrieb ... in Heigerloch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 13,51 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

38Permalink zu Rn. 38recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_25

Im Antragsjahr 2002 lag bei 31 Betrieben, die MEKA II-Mittel erhalten haben, neben Pferden ein Viehbesatz unter 0,3 RGV/ha vorlag, so dass nach den Verwaltungsvorschriften an diese Betriebe keine Ausgleichsleistungen für Grünflächen im Rahmen des ökologischen Landbaus hätten bewilligt werden dürfen. Dennoch sind bei der erstmaligen Bescheidung des Antrags an 25 dieser Betriebe solche Mittel bewilligt worden. Dabei handelt es sich neben dem Betrieb des Klägers um folgende Betriebe:

39Permalink zu Rn. 39recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_26

Betrieb ... in Leutkirch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,61 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

40Permalink zu Rn. 40recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_27

Betrieb ... in Beilstein: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,38 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,08/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

41Permalink zu Rn. 41recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_28

Betrieb ... in Schramberg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 4,94 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,2/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

42Permalink zu Rn. 42recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_29

Betrieb ... in Waldbronn: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 17,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,18/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

43Permalink zu Rn. 43recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_30

Betrieb ... in Epfendorf: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 24,28 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,27/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

44Permalink zu Rn. 44recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_31

Betrieb ... in Reichenbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 41,21 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,07/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

45Permalink zu Rn. 45recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_32

Betrieb ... in Guggenhausen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 2,41 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,14/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

46Permalink zu Rn. 46recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_33

Betrieb ... in Stödtlen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 96,03 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,004b/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

47Permalink zu Rn. 47recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_34

Betrieb ... in Malsburg-Marzell: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 6,09 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

48Permalink zu Rn. 48recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_35

Betrieb ... in Biederbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 7,12 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

49Permalink zu Rn. 49recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_36

Betrieb ... in Gundelfingen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,24 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,26/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

50Permalink zu Rn. 50recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_37

Betrieb ... in Baden-Baden: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 55,71 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,27/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

51Permalink zu Rn. 51recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_38

Betrieb ... in Grafenhausen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 33,15 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,08/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

52Permalink zu Rn. 52recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_39

Betrieb ... in Allensbach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 10,32 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

53Permalink zu Rn. 53recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_40

Betrieb ... in Pfalzgrafenweiler: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 63,94 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,17/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

54Permalink zu Rn. 54recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_41

Betrieb ... in Schömberg: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 25,69 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,29/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

55Permalink zu Rn. 55recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_42

Betrieb ... in Weissach: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 4,39 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,28/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

56Permalink zu Rn. 56recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_43

Betrieb ... in Dunningen: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 9,91 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,23/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

57Permalink zu Rn. 57recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_44

Betrieb ... in Haigerloch: Bei Zugrundelegung der in den Widerspruchsbescheiden verwandten Berechnungsmethode war zunächst von der Hauptfutterfläche von 15,16 ha die Futterfläche für Pferde abziehen, die nach den Widerspruchsbescheiden und der ergänzenden Auskunft des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis für Pferde über 6 Monate mit 0,3 ha und für Pferde bis 6 Monate mit 0,225 ha anzusetzen ist. Für die verbleibende Hauptfutterfläche errechnet sich unter Zugrundelegung der Anlage 1 zur Richtlinie des Ministeriums Ländlicher Raum zur Förderung der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und von Erzeugungspraktiken, die der Marktentlastung dienen, vom 12.09.2000 ein RGV-Besatz von 0,22/ha, also unterhalb der Fördergrenze von 0,3 RGV/ha.

58Permalink zu Rn. 58recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_45

Weiterhin erhielten fünf Betriebe, nämlich die Betriebe ... in Hockenheim, ... in Marxzell, ... in Waldstetten, ... in Waldbronn und ... in Tettnang unter Verstoß gegen die Richtlinien Ausgleichszahlungen für die Maßnahme D 2 „Ökologischer Landbau“, obwohl der RGV-Besatz unter 0,3/ha lag. Die Bewilligungsbescheide wurden durch Bescheide vom 04.11.2005, 28.04.2005, 29.03.2004, 26.06.2007 und 27.05.2005, also zu Zeitpunkten, in denen die Anträge für 2002 beschieden waren, insoweit teilweise aufgehoben.

59Permalink zu Rn. 59recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_46

Diesen Feststellungen für die Jahre 2001 und 2002, die ihm mit gerichtlicher Verfügung vom 23.01.2008 mitgeteilt worden sind, hat das beklagte Land nicht widersprochen. Zudem ist das Ministerium Ländlicher Raum der ihm über das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis übermittelten gerichtlichen Aufforderung vom 28.02.2008, bis zur mündlichen Verhandlung zu erklären, ob sich diese Feststellungen mit den dortigen decken, nicht nachgekommen.

60Permalink zu Rn. 60recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_47

Ob die nicht erfolgte Bewilligung bei den fünf Betrieben im Jahr 2001 und bei den sechs Betrieben im Jahr 2002, die ebenfalls neben Pferden einen RGV-Besatz unter 0,3 RGV/ha hatten, auf der Umsetzung der MEKA II-Richtlinie beruhte oder es hier an einem entsprechenden Antrag fehlte, lässt sich für das Gericht nicht beurteilen, da ihm nur die (zeitlich letzten) Bewilligungsbescheide, nicht aber auch die Anträge vorlagen. Dies bedarf jedoch keiner weiteren Aufklärung, da bereits aufgrund der Zahl der Betriebe, an die entgegen den Richtlinien Leistungen gewährt wurden, festzustellen ist, dass sich keine den Verwaltungsvorschriften entsprechende Praxis entwickelt hat. Mangels einer solchen Praxis stellt die nicht richtlinienkonforme Gewährung von Ausgleichzahlungen an den Kläger keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar; die an ihn ergangenen Bescheide sind vielmehr rechtmäßig, so dass § 48 Abs. 1 LVwVfG als Ermächtigungsgrundlage für eine teilweise Rücknahme nicht in Betracht kommt.

61Permalink zu Rn. 61recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_48

Ergänzend bemerkt das Gericht, dass sich auch bei Betrieben, die nur Pferde halten (sog. reine Pferdebetriebe), keine der MEKA II-Richtlinie entsprechende ständige Verwaltungspraxis entwickelt hat. Vielmehr wurden auch hier in den Jahren 2001 und 2002 in einer Vielzahl von Fällen Ausgleichsleistungen nach D 2 „Ökologischer Landbau“ für Rauhfutterflächen für Pferde gewährt, obwohl diese nicht der Erzeugung von Stutenmilch dienten.

62Permalink zu Rn. 62recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_49

Soweit das beklagte Land vorträgt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23.04.2003 (a.a.O.) sei im vorliegenden Rechtstreit nicht einschlägig, weil das Land durch die teilweise Rücknahme der Bescheide, in denen unter Verstoß gegen die Richtlinie eine Ausgleichleistung bewilligt worden sei, eine richtlinienkonforme Verwaltungspraxis nachträglich herstellen wolle, kann dem nicht gefolgt werden. Denn der Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG setzt das Vorhandensein einer bestehenden - und nicht künftigen - richtlinienkonformen Praxis voraus, wie sich aus den Darlegungen des Bundesverwaltungsgerichts unter 3.1. der Entscheidungsgründe (s.o. Seite 5) unzweideutig ergibt.

63Permalink zu Rn. 63recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_50

Auch unter dem Gesichtspunkt des Willkürverbots sind die an den Kläger ergangenen Bescheide nicht rechtswidrig. Da der Gleichheitssatz auch das Willkürverbot beinhaltet, könnte die Frage naheliegen, ob ein Rechtsverstoß sich auch ohne Feststellung einer entgegenstehenden Praxis aus der Verletzung einer absolut eindeutigen und unmissverständlichen Richtlinienbestimmung ergeben kann, die für unterschiedliche Interpretationen keinen Raum lässt (vgl: BVerwG, Urteil vom 23.04.2003, a.a.O.). Dem braucht jedoch nicht weiter nachgegangen zu werden, da diese Voraussetzung hier erkennbar nicht vorliegt. Die Frage, ob ein Betrieb mit einem Besatz von Pferden und anderen rauhfutterfressenden Großvieheinheiten eine Förderung im hier streitgegenständlichen Bereich erhält, setzt eine Berechnung mit mehreren Rechenschritten voraus. Zur Berechnung ist die Kenntnis auch anderer Bestimmungen der Richtlinie, insbesondere der Anlage 1, aber auch der nicht veröffentlichten Vorgaben des Ministeriums, in welchem Umfang für Futterflächen für Pferde, soweit sie nicht der Stutenmilcherzeugung dienen, Abzüge von der Hauptfutterfläche vorzunehmen sind, erforderlich. Mit dem deckt sich die Antwort der zuständigen Sachbearbeiterin des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis auf die Frage des Gerichts in der mündlichen Verhandlung vom 11.07.2007, weshalb sie den Kläger nicht aufgrund seiner Angaben im Antrag, er habe Pferde, darauf hingewiesen habe, dass eine Förderung nicht in Betracht komme. Hierauf antwortete sie nämlich, allein aus der Angabe, Pferde zu haben, könne nicht geschlossen werden, dass eine Förderung nicht in Betracht komme, dies bedürfe näherer Klärung, die im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung des Antrags nicht zu leisten sei.

64

Die Voraussetzungen des § 49 Abs. 2 und 3 LVwVfG für einen Widerruf liegen ersichtlich und unbestrittener Maßen nicht vor.

II.

65Permalink zu Rn. 65recht.nulegal.eu/rechtsprechung/vg-karlsruhe/2008-03-12/1-k-1636-06#rd_51

Auch soweit für das Antragsjahr 2002 die Bewilligung von Ausgleichsleistungen für die Pflege von Landschaftselementen teilweise aufgehoben wurde und ein Betrag in Höhe von 68,80 EUR zurückgefordert wurde, ist der angegriffene Bescheid rechtswidrig. Dabei kann das Gericht offen lassen, ob für die teilweise Aufhebung, die nach den Angaben des Beklagten in der mündlichen Verhandlung vom 11.07.2007 deswegen erfolgte, weil seitens des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis falsche Bescheinigungen ausgestellt wurden, die Voraussetzungen des § 48 Abs. 1 oder § 49 Abs. 2 oder 3 LVwVfG überhaupt vorlagen. Da sich weder Aufhebungs- noch Widerspruchsbescheid zur Aufhebung in diesem Punkt verhalten, fehlt es in jedem Fall an der erforderlichen Ermessensausübung. Schon daher ist der angegriffene Bescheid in diesem Punkt rechtswidrig.

III.

66

Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 1, § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO.

Beschluss§

Der Streitwert wird gemäß § 52 Abs. 3 GKG auf EUR  2073,40 festgesetzt.

Hinsichtlich der Beschwerdemöglichkeit gegen die Streitwertfestsetzung wird auf § 68 Abs. 1 Satz 1 und 3 GKG verwiesen.