Gesetze / Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022)
SGB XII§ 93 Übergang von Ansprüchen
Stand: 10.01.2020
Wird zitiert von 176
Nach Gewicht
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.03.2017 – L 23 SO 288/14
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.05.2016 – L 23 SO 109/14Zitiert von 4
- VG Trier, 25.08.2015 – 1 K 661/15.TRZitiert von 1
- OLG Koblenz, 12.08.2020 – 9 UF 119/20
- LSG Hessen, 30.04.2025 – L 4 SO 80/24Zitiert von 2
- LSG Hamburg, 17.10.2024 – L 4 SO 61/23 D
Zuletzt entschieden
- BGH, 14.07.2026 – X ZR 71/25
- LSG Baden-Württemberg, 14.04.2026 – L 2 SO 617/26 ER-B
- OVG NRW, 29.12.2025 – 12 A 1067/24
176 Entscheidungen zu § 93 SGB XII →
„Nach Gewicht“: wie oft die Entscheidung § 93 SGB XII zitiert. „Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%2012/93#abs-1 (1) Hat eine leistungsberechtigte Person oder haben bei Gewährung von Hilfen nach dem Fünften bis Neunten Kapitel auch ihre Eltern, ihr nicht getrennt lebender Ehegatte oder ihr Lebenspartner für die Zeit, für die Leistungen erbracht werden, einen Anspruch gegen einen anderen, der kein Leistungsträger im Sinne des § 12 des Ersten Buches ist, kann der Träger der Sozialhilfe durch schriftliche Anzeige an den anderen bewirken, dass dieser Anspruch bis zur Höhe seiner Aufwendungen auf ihn übergeht. Er kann den Übergang dieses Anspruchs auch wegen seiner Aufwendungen für diejenigen Leistungen des Dritten und Vierten Kapitels bewirken, die er gleichzeitig mit den Leistungen für die in Satz 1 genannte leistungsberechtigte Person, deren nicht getrennt lebenden Ehegatten oder Lebenspartner und deren minderjährigen unverheirateten Kindern erbringt. Der Übergang des Anspruchs darf nur insoweit bewirkt werden, als bei rechtzeitiger Leistung des anderen entweder die Leistung nicht erbracht worden wäre oder in den Fällen des § 19 Abs. 5 Aufwendungsersatz oder ein Kostenbeitrag zu leisten wäre. Der Übergang ist nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Anspruch nicht übertragen, verpfändet oder gepfändet werden kann.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%2012/93#abs-2 (2) Die schriftliche Anzeige bewirkt den Übergang des Anspruchs für die Zeit, für die der leistungsberechtigten Person die Leistung ohne Unterbrechung erbracht wird. Als Unterbrechung gilt ein Zeitraum von mehr als zwei Monaten.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%2012/93#abs-3 (3) Widerspruch und Anfechtungsklage gegen den Verwaltungsakt, der den Übergang des Anspruchs bewirkt, haben keine aufschiebende Wirkung.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%2012/93#abs-4 (4) Die §§ 115 und 116 des Zehnten Buches gehen der Regelung des Absatzes 1 vor.