Rechtsprechung / OVG NRW / 2009

OVG NRW Beschluss vom 13.10.2009 – 6 A 4642/06

ECLI:DE:OVGNRW:2009:1013.6A4642.06.00

VerwaltungsrechtNordrhein-WestfalenVerwaltungsrecht Nordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

Der Antrag wird abgelehnt.

Der Kläger trägt die Kosten des Zulassungsverfahrens.

Der Streitwert wird für das Zulassungsverfahren auf die Wertstufe bis zu 35.000,- EUR festgesetzt.

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G r ü n d e :

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Der Antrag hat keinen Erfolg.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2009-10-13/6-a-4642-06#rd_1

Aus den im Zulassungsantrag dargelegten Gründen, die der Senat allein zu prüfen hat, ergeben sich keine ernstlichen Zweifel an der Richtigkeit des angefochtenen Urteils (Zulassungsgrund gemäß § 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO).

4Permalink zu Rn. 4recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2009-10-13/6-a-4642-06#rd_2

Das Verwaltungsgericht hat die Verneinung des geltend gemachten Schadensersatzanspruchs unter anderem selbständig tragend damit begründet, die adäquate Kausalität zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten des Dienstherrn und dem geltend gemachten Schaden könne nur dann bejaht werden, wenn feststehe, dass der Dienstherr in rechtmäßiger Weise nur den Kläger hätte befördern können. Dies sei jedoch nicht der Fall, weil schon nicht feststehe, dass eine erneute Beurteilung unter Einhaltung der Verfahrensvorschriften zu einem für den Kläger günstigeren Ergebnis geführt hätte.

5Permalink zu Rn. 5recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2009-10-13/6-a-4642-06#rd_3

Diese Erwägung des Verwaltungsgerichts hat der Kläger mit seinem Zulassungsvorbringen, mit dem er geltend macht, er sei, wenn er die gleiche Note wie sein Mitbewerber erhalten hätte, diesem vorzuziehen gewesen, nicht in Frage gestellt.

6Permalink zu Rn. 6recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2009-10-13/6-a-4642-06#rd_4

Ist die angegriffene Entscheidung - wie hier - auf mehrere voneinander unabhängige und damit den Urteilsausspruch selbständig tragende Erwägungen gestützt, kann der Antrag auf Zulassung der Berufung nur dann Erfolg haben, wenn hinsichtlich jeder dieser Erwägungen die Zulassung gerechtfertigt ist. Liegt auch nur für eine der alternativen Erwägungen kein Zulassungsgrund vor, so scheitert die Zulassung daran, dass die übrigen Erwägungen hinweggedacht werden können, ohne dass sich am Ausgang des Zulassungsverfahrens etwas ändern würde.

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Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO.

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Die Streitwertfestsetzung beruht auf den §§ 40, 47 Abs. 1 und 3, 52 Abs. 5 Satz 2 GKG.

9Permalink zu Rn. 9recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2009-10-13/6-a-4642-06#rd_5

Der Beschluss ist unanfechtbar (§ 152 Abs. 1 VwGO). Mit der Ablehnung des Zulassungsantrags wird das angefochtene Urteil rechtskräftig (§ 124a Abs. 5 Satz 4 VwGO).