Rechtsprechung / BGH / 13. Zivilsenat / 2021

BGH Beschluss vom 26.01.2021 – XIII ZA 2/19

13. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2021:260121BXIIIZA2.19.0

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BUNDESGERICHTSHOF

BESCHLUSS§

vom

26. Januar 2021

in der Abschiebungshaftsache

ECLI:DE:BGH:2021:260121BXIIIZA2.19.0

Der XIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 26. Januar 2021 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Meier-Beck, die Richterin Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, den Richter Prof. Dr. Kirchhoff, die Richterin Dr. Roloff und den Richter Dr. Tolkmitt

beschlossen:

Der Antrag auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe wird zurückgewiesen, weil die beabsichtigte Rechtsverfolgung des Betroffenen keine Aussicht auf Erfolg bietet. Die Rechtsbeschwerde wäre als unzulässig zu verwerfen. Denn nach § 70 Abs. 4 FamFG findet die Rechtsbeschwerde nicht statt gegen einen Beschluss im Verfahren über eine vorläufige Freiheitsentziehung im Wege einer einstweiligen Anordnung nach § 427 FamFG, wie sie gegen den Betroffenen ergangen ist. Dies gilt auch für auf § 62 FamFG gestützte Feststellungsanträge (st. Rspr., vgl. nur BGH, Beschluss vom 22. August 2019 - V ZB 209/17, juris Rn. 5 mwN).

Meier-Beck Schmidt-Räntsch Kirchhoff

Roloff Tolkmitt

Vorinstanzen: AG Hannover, Entscheidung vom 10.03.2019 - 43 XIV 34/19 B - LG Hannover, Entscheidung vom 16.07.2019 - 8 T 20/19 -