Gesetze / Rindfleischetikettierungsgesetz
RiFlEtikettG§ 3a Verarbeitung von Daten
Stand: 10.08.2021
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/RiFlEtikettG/3a#abs-1 (1) Soweit es für die Etikettierung von Rindfleisch und Rindfleischerzeugnissen sowie für die Verkehrsbezeichnung und Kennzeichnung von Fleisch von weniger als zwölf Monate alten Rindern und die damit im Zusammenhang stehende Rückverfolgung der Herkunft eines Rindes erforderlich ist, ist jeder Marktbeteiligte, ausgenommen Endverbraucher im Sinne des Artikels 3 Nummer 18 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit (ABl. L 31 vom 1.2.2002, S. 1), die zuletzt durch die Verordnung (EU) 2019/1381 (ABl. L 231 vom 6.9.2019, S. 1) geändert worden ist, berechtigt, Daten
zu verarbeiten.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/RiFlEtikettG/3a#abs-2 (2) Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung kann im Rahmen ihrer Überwachungsaufgaben verlangen, dass die zuständigen Landesstellen ihr Daten zu den in Satz 2 genannten Zwecken übermitteln. Die Verpflichtung zur Übermittlung von Daten besteht, soweit diese
erforderlich sind.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/RiFlEtikettG/3a#abs-3 (3) Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Bundesministerium) wird ermächtigt, im Einvernehmen mit den Bundesministerien des Innern, für Bau und Heimat und für Wirtschaft und Energie durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit erforderlich das Verfahren zur Datenverarbeitung nach Absatz 1 oder 2 zu regeln.
Wird zitiert von 1 Entscheidung zu § 3a RiFlEtikettG →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- BVerfG, 21.09.2016 – 2 BvL 1/15Unvereinbarkeit einer Blankettstrafnorm mit dem Grundgesetz (§ 10 Abs. 1 und 3 Rindfleischetikettierungsgesetz)Zitiert von 161
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Änderungsverlauf
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19.06.2020 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 282 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I 1328)
BGBl. 2020 I S. 1328
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20.11.2019 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 106 des Gesetzes vom 20. November 2019 (BGBl. I 1626)
BGBl. 2019 I S. 1626
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08.07.2015 Ausfertigung
§ 3a neu gefasst durch Artikel 1 des Gesetzes vom 8. Juli 2015 (BGBl. I 1165)
BGBl. 2015 I S. 1165
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28.07.2014 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 28. Juli 2014 (BGBl. I 1308)
BGBl. 2014 I S. 1308
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09.12.2010 Ausfertigung
§ 3a eingefügt durch Artikel 27 des Gesetzes vom 9. Dezember 2010 (BGBl. I 1934 675)
BGBl. 2010 I S. 1934
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31.07.2009 Ausfertigung
§ 3a eingefügt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I 2539)
BGBl. 2009 I S. 2539
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31.10.2006 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 202 des Gesetzes vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I 2407)
BGBl. 2006 I S. 2407
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25.11.2003 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 162 des Gesetzes vom 25. November 2003 (BGBl. I 2304)
BGBl. 2003 I S. 2304
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29.10.2001 Ausfertigung
§ 3a geändert durch Artikel 199 des Gesetzes vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I 2785)
BGBl. 2001 I S. 2785
Quelle öffnet die Stelle im Gesetzblatt, an der die Änderung angeordnet wurde; wo sich nur der ändernde Artikel sicher bestimmen lässt, öffnet der Knopf diesen Artikel. Gesetzgebungsmaterialien öffnet die amtliche Begründung zu genau dieser Regelungseinheit. Steht statt eines Knopfes nur die Fundstelle, liegt uns der Text dieser Ausgabe nicht vor.
Die Zuordnung einer Textänderung zum ändernden Gesetz ist abgeleitet — aus der Standangabe des Gesetzes und dem beobachteten Änderungsdatum — und keine amtliche Angabe. Maßgeblich ist allein das Gesetzblatt.