§ 83
Stand: 10.06.2019
Das Nachlaßgericht, das einen Erbschein oder ein Europäisches Nachlasszeugnis erteilt oder sonst die Erben ermittelt hat, soll, wenn ihm bekannt ist, daß zu dem Nachlaß ein Grundstück gehört, dem zuständigen Grundbuchamt von dem Erbfall und den Erben Mitteilung machen. Wird ein Testament oder ein Erbvertrag eröffnet, so soll das Gericht, wenn ihm bekannt ist, daß zu dem Nachlaß ein Grundstück gehört, dem zuständigen Grundbuchamt von dem Erbfall Mitteilung machen und die als Erben eingesetzten Personen, soweit ihm ihr Aufenthalt bekannt ist, darauf hinweisen, daß durch den Erbfall das Grundbuch unrichtig geworden ist und welche gebührenrechtlichen Vergünstigungen für eine Grundbuchberichtigung bestehen.
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- OLG Naumburg, 08.01.2013 – 12 Wx 42/12
- OLG Schleswig, 10.01.2024 – 3 Wx 24/23
- OLG Frankfurt am Main, 29.08.2019 – 20 W 193/19
- OLG Naumburg, 26.09.2016 – 12 Wx 13/16
- OLG Hamm, 24.07.2002 – 15 W 338/02Zitiert von 2
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Änderungsverlauf
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29.06.2015 Ausfertigung
§ 83 eingefügt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 29. Juni 2015 (BGBl. I 1042)
BGBl. 2015 I S. 1042
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