§ 15 Rechtsfolgen nichtiger oder zurückgenommener Ernennungen
Stand: 10.06.2019
Ist die erstmalige Ernennung nichtig oder zurückgenommen worden, hat die oder der Dienstvorgesetzte jede weitere Wahrnehmung der Dienstgeschäfte zu verbieten. Bei Nichtigkeit ist das Verbot erst dann auszusprechen, wenn die sachlich zuständige Behörde es abgelehnt hat, die Ernennung zu bestätigen, oder die Ausnahme nach § 7 Abs. 3 nicht nachträglich zugelassen wird. Die bis zu dem Verbot oder bis zur Zustellung der Erklärung der Rücknahme vorgenommenen Amtshandlungen sind in gleicher Weise gültig, wie wenn eine Beamtin oder ein Beamter sie ausgeführt hätte. Die gezahlte Besoldung kann belassen werden.
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Wichtigste und neueste Entscheidungen
Nach Gewicht
- BVerwG, 18.05.2009 – 2 C 67.08Zitiert von 2
- BVerwG, 15.05.2009 – 2 C 13.08
- BVerwG, 15.05.2009 – 2 C 19.08
- BVerwG, 15.05.2009 – 2 C 32.07
- BVerwG, 15.05.2009 – 2 C 45.08
- BVerwG, 15.05.2009 – 2 C 54.08
Zuletzt entschieden
- VG München, 06.02.2025 – M 5 K 20.4475
- VG München, 09.12.2024 – M 5 K 24.522
- VG München, 22.11.2023 – M 5 K 21.5355
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