Rechtsprechung / OLG Düsseldorf / Vergabesenat / 2017

OLG Düsseldorf Beschluss vom 03.05.2017 – VII-Verg 16/16

Vergabesenat · ECLI:DE:OLGD:2017:0503.VII.VERG16.16.00

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Tenor§

Das Verfahren wird bis zur Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union über die ihm vom Senat in den Beschwerdeverfahren VII-Verg 17/16, VII-Verg 18/16 und VII-Verg 51/16 vorgelegten Fragen entsprechend § 148 ZPO (in Verbindung mit § 73 Nr. 2 GWB, § 120 Abs. 2 GWB a.F.) ausgesetzt.

G r ü n d e :

In den vorgenannten Verfahren hat der Senat dem Gerichtshof der Europäischen Union durch Beschlüsse vom 3. Mai 2017 im Wege von Vorabentscheidungsersuchen mehrere Fragen vorgelegt. Die Vorabentscheidungsersuchen sind den Verfahrensbeteiligten bekannt, weil sie von jeweils denselben Verfahrensbevollmächtigten vertreten werden.

Da sich im vorliegenden Verfahren dieselben Fragen stellen, hält der Senat es für angemessen, dieses Verfahren entsprechend § 148 ZPO (in Verbindung mit § 73 Nr. 2 GWB, § 120 Abs. 2 GWB a.F.) wegen Vorgreiflichkeit der beim Gerichtshof anhängigen Vorabentscheidungsersuchen auszusetzen (vgl. zur Zulässigkeit dieser Vorgehensweise BGH, Beschluss vom 24. Januar 2012 – VIII ZR 236/10 m.w.N.).