Rechtsprechung / LG Dortmund / 2012

LG Dortmund Urteil vom 03.07.2012 – 6 O 431/09

ECLI:DE:LGDO:2012:0703.6O431.09.00

ZivilrechtNordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

Die Beklagten werden verurteilt, durch geeignete Maßnahmen zu

verhindern, dass von dem Teich auf ihrem Grundstück G1 Geräuschimmissionen durch Froschquaken auf das Grundstück des Klägers einwirken.

Die weitergehende Klage wird abgewiesen.

Die Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben.

Das Urteil ist für den Kläger gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000,00 €, für die Beklagten in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.

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T a t b e s t a n d

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Die Parteien sind Grundstücksnachbarn.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_2

Der Kläger ist zusammen mit seiner Ehefrau, die ihn zur Geltendmachung und zur alleinigen Prozessführung ermächtigt hat, Miteigentümer des Grundstücks G2.

4Permalink zu Rn. 4recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_3

Die Beklagten sind Grundstückseigentümer des Grundstücks G1, beide bebaut jeweils mit Reihenhäusern. Entweder im Jahre 2005 oder im Jahre 2006 haben die Beklagten auf ihrem Grundstück einen Gartenteich angelegt, in dem sich nach kurzer Zeit Frösche angesiedelt haben bzw. angesiedelt wurden.

5Permalink zu Rn. 5recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_4

Mit anwaltlichem Schreiben vom 28.06.2006 forderten der Kläger und seine Ehefrau die Beklagten auf, durch geeignete Maßnahmen Sorge dafür zu tragen, dass deren Belästigung durch Froschlärm auf ein erträgliches Maß reduziert werde. Die Beklagten haben insoweit keine Maßnahmen ergriffen.

6Permalink zu Rn. 6recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_5

Auf Veranlassung der Kläger erteilte der Kreis Unna den Beklagten mit Bescheid vom 06.07.2009 eine auf den 31.12.2010 befristete Befreiung gemäß § 62 Abs. 1 Ziffer 1 Buchst. a) BNatSchG von den Verboten des § 42 Abs. 1 Ziffer 1 BNatSchG. Die Befreiung wurde für den Fang von Fröschen aus dem Gartenteich auf dem Grundstück G1 erteilt.

7Permalink zu Rn. 7recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_6

Wegen weiterer Einzelheiten wird zur Vermeidung Wiederholungen verwiesen auf die entsprechende Anlage zur Klageschrift (Blatt 26 f. der Gerichtsakten).

8Permalink zu Rn. 8recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_7

Mit der vorliegenden Klage nimmt der Kläger die Beklagten auf Ergreifung von Maßnahmen in Anspruch, die verhindern, dass von dem Teich auf ihrem Grundstück Geräuschemissionen durch Froschquaken auf das Grundstück des Klägers einwirken.

9Permalink zu Rn. 9recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_8

Weiterhin nimmt der Kläger die Beklagten auf Zahlung einer sogenannten Mietminderung für die Jahre 2007 bis 2009 in Höhe von jeweils 330,00 € in Anspruch. Darüber hinaus begehrt er von den Beklagten Zahlung eines Schmerzensgeldes, dessen Höhe in das Ermessen des Gerichts gestellt wurde, jedoch pro Jahr 1.000,00 € betragen soll.

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Der Kläger trägt vor:

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Die Anlage des Nachbarteiches sei im Jahr 2006 erfolgt.

12Permalink zu Rn. 12recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_9

Der von den Fröschen in dem Gartenteich der Beklagten herrührende Froschlärm sei erheblich. Der Emissionswert von 40 dB(A) zur Nachtzeit werde überschritten. Die Entfernung des Froschlärmes von seinem, des Klägers, Schlafzimmer, betrage 14 m.

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Für die Zeit 2007 bis 2009 sei eine „Mietminderung“ in Höhe von 330,00 € pro Jahr gerechtfertigt.

14Permalink zu Rn. 14recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_10

Der von dem Gartenteich der Beklagten herrührende Froschlärm führe bei ihm zu psychischen Beeinträchtigungen, die seinen Körper, im weitesten Sinne in einen pathologischen, somatisch objektivierbaren Zustand, vor allem auch nervlicher Art, versetzten.

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Der Kläger beantragt,

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die Beklagten zu verurteilen,

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1.              durch geeignete Maßnahmen zu verhindern, dass von dem

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Teich auf ihrem Grundstück G1 Geräuschimmissionen durch Froschquaken auf das Grundstück des Klägers einwirken;

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2.              an den Kläger 990,00 € nebst 5 %-Punkten über dem Ba-

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siszinssatz seit Rechtshängigkeit zu zahlen;

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3.              an den Kläger ein angemessenes, der Höhe nach in das

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Ermessen des Gerichts gestelltes Schmerzensgeld zu zahlen.

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Die Beklagten beantragen,

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die Klage abzuweisen.

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Sie tragen vor:

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Die Anlage des Teiches sei im Jahre 2005 erfolgt.

27Permalink zu Rn. 27recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_11

In der Nachbarschaft existierten vier Teiche, aus denen ebenfalls Froschquaken zu vernehmen sei. Die körperlichen Beeinträchtigungen des Klägers könnten mannigfaltige Ursachen haben.

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Auch etwaige depressive Verstimmungen könnten mannigfaltige Ursachen haben. Eine Verursachung durch Froschgequake werde bestritten.

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Das Gericht hat Beweis erhoben durch Einholung eines schriftlichen Gutachtens, das schriftlich und mündlich erläutert wurde.

30Permalink zu Rn. 30recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_12

Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird verwiesen auf das schriftliche Gutachten des Sachverständigen X vom 28.06.2011, seine schriftliche Erläuterung vom 06.06.2012 (Blatt 139/140 der Gerichtsakten) sowie auf die mündliche Erläuterung des Sachverständigen im Termin vom 03.07.2012, in dem auf Sequenzen des von dem Sachverständigen analysierten Froschgequakes akustisch „in Augenschein“ genommen wurde.

31Permalink zu Rn. 31recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_13

Weiterhin hat das Gericht eine Auskunft von der Stadt Unna zur Frage eingeholt, in welchem Bebauungsgebiet das Grundstück der Beklagten liegt. Wegen weiterer Einzelheiten wird zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen auf das Schreiben der Kreisstadt Unna vom 25.06.2012 (Blatt 141 der Gerichtsakten).

32Permalink zu Rn. 32recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_14

Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf den vorgetragenen Inhalt der Schriftsätze der Parteien nebst Anlagen sowie auf die Sitzungsprotokolle verwiesen.

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E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e

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Die Klage hat teilweise Erfolg.

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I.

36Permalink zu Rn. 36recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_15

Die Beklagten sind verpflichtet, durch geeignete Maßnahmen zu verhindern, dass von dem Teich auf ihrem Grundstück Geräuschimmissionen durch Froschquaken auf das Grundstück des Klägers einwirken.

37Permalink zu Rn. 37recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_16

Die Verpflichtung ergibt sich aus den §§ 1004 i.V.m. § 906 BGB. Der Sachverständige X hat nachvollziehbar, in sich widerspruchsfrei und überzeugend dargelegt, dass in der Nacht vom 25. bis 26. Mai 2011 in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr jeweils Froschquaken von dem Gartenteich der Beklagten vor dem Fenster des Hauses des Klägers und dessen Ehefrau im ersten Obergeschoss festzustellen war, und zwar in Häufigkeiten von ein bis dreizehn Mal pro Stunde. Wegen weiterer Einzelheiten wird zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen auf die entsprechende Seite 12 des schriftlichen Gutachtens vom 28.06.2012.

38Permalink zu Rn. 38recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_17

Nach den weiteren nachvollziehbaren und überzeugenden Feststellungen des Sachverständigen war in dem Zeitraum 3.00 Uhr bis 4.00 Uhr dreizehn Mal ein von dem Gartenteich der Beklagten herrührendes Froschquaken vor dem klägerischen Fenster festzustellen, und zwar in einer Einwirkungszeit 749 Sekunden. In dieser sogenannten Einwirkungszeit betrug die durchschnittliche Lautstärke des Froschquakens 53,6 dB(A). Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass in den anderen Sequenzen kein Froschquaken festzustellen  und noch eine Reflexion an den Fassaden festzustellen war, ergibt sich daraus ein mittlerer Geräuschpegel von 44 dB(A) in dem Zeitraum von 3.00 bis 4.00 Uhr nachts, herrührend von dem Froschquaken auf dem Grundstück der Beklagten.

39Permalink zu Rn. 39recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_18

Dieses Geräusch haben die Kläger nicht zu dulden. Denn damit werden die Immissionsrichtwerte für allgemeine Wohngebiete für den Nachtzeitraum von 40 dB(A) überschritten.

40Permalink zu Rn. 40recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_19

Dabei liegt das Grundstück der Beklagten gemäß der eingeholten Auskunft der Kreisstadt Unna vom 25.06.2012 in einem als „allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesenen Bereich.

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Die Lautstärke des von dem Grundstück der Beklagten herrührenden Froschgequakes ist auch nicht als unwesentlich zu bezeichnen.

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Dieses ergibt sich zum einen aus dem gemessenen Durchschnittswert. Zum anderen ergibt sich dieses aus der eigenen Wahrnehmung des Gerichts.

43Permalink zu Rn. 43recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_20

Das Gericht hat im Zusammenhang mit der Erläuterung des Gutachtens durch den Sachverständige X sich insgesamt drei Sequenzen des von dem Grundstück der Beklagten herrührenden Froschgequakes in Originallautstärke vorspielen lassen. Das Froschgequake war gut zu hören.

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Den Beklagten ist auch möglich, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, und zwar insbesondere auch durch Fangen der Frösche aus ihrem Gartenteich.

45Permalink zu Rn. 45recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_21

Mit Bescheid des Kreises Unna vom 06.07.2009 ist ihnen bereits eine Befreiung gem. § 62 Abs. 1 Ziffer Buchstabe a) BNatSchG von den Verboten des § 42 Abs. 1 Ziffer 1 BNatSchG erteilt worden, in Form des  Fangens von Fröschen aus ihrem Gartenteich. Dass diese Befreiung zwischenzeitlich beendet wurde aufgrund Befristung vom 31.12.2010 ist unerheblich. Es ist nicht in Ansätzen ersichtlich, dass eine entsprechende Befreiung nicht erneut erteilt werden kann. Dabei ist insbesondere zu berücksichtigen, dass bisher die Befreiung von Klägerseite veranlaßt wurde und die Beklagten sich gegen die Befreiung gewendet haben. Da die Befreiung – sogar auf Initiative des Klägers – erteilt wurde, ist nicht in Ansätzen ersichtlich, dass die Beklagten, bei eigenem Antrag, diese nicht nochmals erhalten.

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II.

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Dagegen kann der Kläger von den Beklagten nicht die Zahlung der für den Zeitraum 2007 bis 2009 geltend gemachten s.g. „Mietminderung“ verlangen.

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Insoweit ist keine Anspruchsgrundlage ersichtlich.

49Permalink zu Rn. 49recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_22

Eine unmittelbare Anwendung des einzig in Betracht kommenden § 906 Abs. 2 BGB scheidet schon deshalb aus, weil das Froschgequake durch geeignete Maßnahmen verhindert werden kann.

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Eine analoge Anwendung dieser Vorschrift kommt ebenfalls nicht in Betracht.

51Permalink zu Rn. 51recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_23

Dieses wäre allenfalls möglich, wenn der Kläger aus besonderen Gründen rechtlich oder tatsächlich gehindert gewesen wäre, den ihm zustehenden Primärrechtsschutz geltend zu machen (vgl. BGH NJW 1933, 925 Rd. 29 zitiert nach Juris).

52Permalink zu Rn. 52recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_24

Wie bereits ausgeführt, steht jedoch dem Kläger primär ein Abwehranspruch zu. In diesem Fall kann er keinen weiteren Ausgleich in Geld verlangen (vgl. BGH, a.a.O., Rd. 25).

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III.

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Schmerzensgeld kann der Kläger von den Beklagten gleichfalls nicht verlangen.

55Permalink zu Rn. 55recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_25

Zum einen ist nicht ersichtlich, dass die von dem Kläger behaupteten körperlichen Beeinträchtigungen auf das Froschquaken zurückzuführen sind. In dem eingereichten ärztlichen Attest vom 21.06.2007 (Blatt 31 der GerichtsGerichtsakten) ist ausgeführt, dass sich der Kläger bereits seit Mai 2000, also weit vor der Errichtung des Gartenteichs durch die Beklagten, wegen rezidivierender depressiver Verstimmungen in ambulanter Behandlung befindet.

56Permalink zu Rn. 56recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_26

Zum anderen ist zu berücksichtigen, dass die Beklagten bis zur erstmaligen Erteilung der Befreiung durch den Bescheid der Stadt Unna vom 30.07.2009 gehindert waren, die Frösche aus ihrem Gartenteich durch Abfangen zu entfernen und die daraus resultierenden Lärmimmissionen zu beseitigen.

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IV.

58Permalink zu Rn. 58recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-dortmund/2012-07-03/6-o-431-09#rd_27

Die Entscheidung über die Kosten der damit teilweise erfolgreichen Klage ergibt sich aus den §§ 91, 92 ZPO, die über die vorläufige Vollstreckbarkeit aus den §§ 708 Nr. 11, 709 ZPO.