Rechtsprechung / Anwaltsgerichtshof Nordrhein-Westfalen / 1. Senat des Antwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen / 2026
Anwaltsgerichtshof Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 17.07.2026 – 1 AGH 19/26
1. Senat des Antwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen · ECLI:DE:AWGHNRW:2026:0717.1AGH19.26.00
BerufsrechtNordrhein-WestfalenVolltext
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Gründe§
Zur Begründung wird auf das vom Senat am 17.07.2026 verkündete Urteil in dem Klageverfahren Az. 1 AGH 18/26 Bezug genommen. Der Kläger beantragt hier,
die aufschiebende Wirkung der Klage gegen den Bescheid vom 09.02.2026 zur Mitgliedsnummer N01 anzuordnen.
Dieser als Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (§§ 14 Abs. 4, 112c BRAO, § 80 Abs. 5 S. 1 VwGO) auszulegende Antrag hat aus den in dem Urteil genannten Gründen keinen Erfolg.
Die Kostenentscheidung folgt aus § 112c BRAO, § 154 VwGO. Die Streitwertfestsetzung beruht auf § 194 Abs. 2 S. 2 BRAO, §§ 52, 53 Abs. 2 Nr. 2 VwGO (vgl. Ziff. 1.5 Streitwertkatalog für die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Fassung der am 21. Februar 2025 beschlossenen Änderungen). Bei dem vom Kläger eingeleiteten Eilverfahren gem. § 112 c BRAO, § 80 Abs. 5 VwGO handelt es sich um ein eigenständiges Rechtsschutzverfahren (BVerwG - Großer Senat, Beschl. v. 2.3.2020 - 1/19, NVwZ 2021, 997 - Rn. 16; NK-VwGO/Puttler, 6. Aufl. 2025, VwGO § 80 Rn. 174).