Gesetze / Bürgerliches Gesetzbuch
BGB§ 1811 Zuwendungspflegschaft
Stand: 28.10.2026 (zuletzt mit der konsolidierten Fassung abgeglichen) · diese Fassung beobachtet seit 01.01.2023
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/1811#abs-1 (1) Der Minderjährige erhält einen Zuwendungspfleger, wenn
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/1811#abs-2 (2) Der Erblasser kann durch letztwillige Verfügung, der Zuwendende bei der Zuwendung
In den Fällen des Satzes 1 Nummer 1 gilt § 1783 entsprechend. In den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 gilt § 1859 Absatz 1 Satz 2 und 3 entsprechend.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/1811#abs-3 (3) Das Familiengericht hat die Befreiungen nach Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 aufzuheben, wenn sie das Vermögen des Pfleglings erheblich gefährden. Solange der Zuwendende lebt, ist zu einer Abweichung der von ihm erteilten Befreiungen seine Zustimmung erforderlich und genügend. Ist er zur Abgabe einer Erklärung dauerhaft außerstande oder ist sein Aufenthalt dauerhaft unbekannt, so hat das Familiengericht unter Beachtung der Voraussetzung des Satzes 1 die Zustimmung zu ersetzen.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/BGB/1811#abs-4 (4) Sofern der Pflegling nicht mittellos ist, bestimmt sich die Höhe des Stundensatzes des Zuwendungspflegers nach seinen für die Führung der Pflegschaftsgeschäfte nutzbaren Fachkenntnissen sowie nach dem Umfang und der Schwierigkeit der Pflegschaftsgeschäfte. § 1881 gilt entsprechend.
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Entscheidungen ab dem 01.01.2023: seit diesem Tag hat § 1811 BGB seinen heutigen Inhalt. 14 ältere Entscheidungen zitieren eine frühere Fassung mit anderem Inhalt →
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Änderungsverlauf
Jüngster Eintrag dieser Liste: 17.12.2008. Danach hat sich der Text dieser Vorschrift noch geändert; die neueste Fassung führen wir seit dem 01.01.2023 (siehe Fassungen).
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17.12.2008 Ausfertigung
§ 1811 geändert durch Artikel 50 des Gesetzes vom 17. Dezember 2008 (BGBl. I 2586)
BGBl. 2008 I S. 2586
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