Rechtsprechung / OVG NRW / 2003

OVG NRW Beschluss vom 08.09.2003 – 5 A 3311/03.A

ECLI:DE:OVGNRW:2003:0908.5A3311.03A.00

VerwaltungsrechtNordrhein-WestfalenVerwaltungsrecht Nordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

Der Antrag der Klägerin auf Zulassung der Berufung gegen den Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen vom 23. Juli 2003 wird zurückgewiesen.

Die Klägerin trägt die Kosten des Antragsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

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G r ü n d e :

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Der Antrag auf Zulassung der Berufung ist unbegründet.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2003-09-08/5-a-3311-03-a#rd_2

Eine grundsätzliche Bedeutung (§ 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG) kommt der Rechtssache nicht zu. In der Rechtsprechung des beschließenden Gerichts ist geklärt, dass Angehörige der Roma in der - ehemaligen - Bundesrepublik Jugoslawien (Serbien und Montenegro) weder der Gefahr einer politischen Gruppenverfolgung noch allgemein einer „extremen Gefahrenlage" i.S.d. § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG ausgesetzt sind.

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Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 25. Juli 2003 - 5 A 2893/03.A -; Beschluss vom 11. August 2003 - 5 A 2785/03.A -.

5Permalink zu Rn. 5recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2003-09-08/5-a-3311-03-a#rd_3

Diese Einschätzung wird bestätigt durch den jüngsten Lagebericht des Auswärtigen Amtes über die asyl- und abschiebungsrelevante Lage in Serbien und Montenegro vom 28. Juli 2003.

6Permalink zu Rn. 6recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2003-09-08/5-a-3311-03-a#rd_4

Vor diesem Hintergrund bedarf die des Weiteren in der Antragsschrift aufgeworfene Frage nach der Bewertung der vom Verwaltungsgericht herangezogenen Erkenntnisquellen keiner weiteren Klärung.

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Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, § 83b Abs. 1 AsylVfG.

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Dieser Beschluss ist gemäß § 80 AsylVfG unanfechtbar.