Rechtsprechung / OVG NRW / 2002

OVG NRW Beschluss vom 06.06.2002 – 5 A 2198/02.A

ECLI:DE:OVGNRW:2002:0606.5A2198.02A.00

VerwaltungsrechtNordrhein-WestfalenVerwaltungsrecht Nordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

Der Antrag der Kläger auf Zulassung der Berufung gegen das auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 23. April 2002 ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf wird zurückgewiesen.

Die Kläger tragen die Kosten des Antragsverfahrens, für das Gerichtskosten nicht erhoben werden.

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G r ü n d e :

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Der Antrag auf Zulassung der Berufung ist unbegründet.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ovg-nrw/2002-06-06/5-a-2198-02-a#rd_2

Der Rechtssache kommt die geltend gemachte grundsätzliche Bedeutung (§ 78 Abs. 3 Nr. 1 AsylVfG) nicht zu. In der Rechtsprechung des beschließenden Gerichts ist geklärt, dass Angehörige der Roma in der Bundesrepublik Jugoslawien weder der Gefahr einer politischen Gruppenverfolgung noch einer "extremen Gefahrenlage" im Sinne des § 53 Abs. 6 Satz 1 AuslG ausgesetzt sind.

4

Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 16. Juli 2001 - 5 A 2735/01.A -, m.w.N.

5

Die Begründung des Zulassungsantrags zeigt keinen weiteren Klärungsbedarf auf.

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Die Kostenentscheidung beruht auf § 154 Abs. 2 VwGO, § 83b Abs. 1 AsylVfG.

7

Dieser Beschluss ist gemäß § 80 AsylVfG unanfechtbar.