Rechtsprechung / BGH / 9. Zivilsenat / 2017
BGH Beschluss vom 21.03.2017 – IX ZB 88/16
9. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2017:210317BIXZB88.16.0
ZivilrechtBundVolltext
BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS IX ZB 88/16 vom
21. März 2017
in dem Entschädigungsrechtsstreit
ECLI:DE:BGH:2017:210317BIXZB88.16.0
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Kayser, die Richterin Lohmann, die Richter Prof. Dr. Pape, Dr. Schoppmeyer und Meyberg
am 21. März 2017 beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluss des 13. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 6. Oktober 2016, berichtigt durch Beschluss vom 28. November 2016, wird als unzulässig verworfen.
Gründe§
1 Die Rechtsbeschwerde ist nach § 209 Abs. 1 BEG, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO statthaft. Sie ist jedoch unzulässig, weil sie entgegen § 224 Abs. 4 BEG nicht von einem Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Der Kläger ist mehrfach darauf hingewiesen worden, dass er sich anwaltlich vertreten lassen muss. Bereits seine Berufung ist zudem wegen fehlender anwaltlicher Vertretung als unzulässig verworfen worden.
2 Die Kostenentscheidung ergeht nach § 225 Abs. 1 BEG.
Kayser Lohmann Pape
Schoppmeyer Meyberg
Vorinstanzen: LG Düsseldorf, Entscheidung vom 13.07.2016 - 27 O 1/16 (E) - OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 06.10.2016 - I-13 U 55/16 (E) -