Rechtsprechung / BGH / 1. Strafsenat / 1975
BGH Entscheidung vom 20.03.1975 – 1 StR 658/72
1. Strafsenat
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i StR 658/72
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Der 1. Strafsenat des Bundesgericht shofs hat durch den Versitzenden Richter Dr. Pfeiffer und die Richter lossdau, Pikart, Zipfel unÖ Herisger in der Sitzunz vom 20. März 1975, an der ferner teilgenommen haben Bundesanwalt Dr. m
in der Verhandlung, Richter am Landgericht t:i der Verkündung als Vertreter der Bundesanwaltschaft, Rechtssvvalt =: - nn WEB 215 Verteidiger des Angeklagten, Justizangesteilter EP 21s Urkundsbeanter
der Geschäftsstells,
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” Juli 1972 im „_netansspr ch, soweit esc führer und den Mitanseklagtern ER betrifft, mit den zugehörigen
Feststellungen aufgehcben,
irc die Sache zu neusr andlurs und Entscheidung, auch Über die Kosten cas Rechtsmittels, an eine andere Strafkemner des Lardgerichts zurückverwiesen.
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am 20. Juli 1970 erkannte Jugendstrafe von unbestimnter ischen 2 Jahren 9 Monaten und 4 Jahren vollstreckt
wurde, mit drei Mittätern an einem Ausbruchsversuch.
Dabsi kam es zu Gewaittätigkeiten gegen den Gefängnis-
verwalter ı@. in derer Verlauf dieser erhehliche Verjetzungen erlitt. Die Strafkammer hat den Angeklarten
uf Grund dieses Vorlalls wegen gewalttätiger Gefangenen-
neuterei nach § 122 Abs. ! und 3 StGB in Tateinheit nit gefährlicher Körperverletzung (§ 223 a StGB) zu einer gesonderten Jugendstrafe von 1 Jahr 9 Monaten verurteilt.
2]
Die Revision des Angeklagten, mit der Verletzung
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sachlichen Rechts gserüst wird, hat teilweise Erfols.
1.) Der Schuldspruch hält entgegen der Meinung des Beschwerdeführers der rechtlichen Nachnrüfuns stand,
Daß der Angeklagte sich nach § 122 Abs. 1 StGB strafbar gemacht hat, räumt die Revision - zu Recht - selbst ein. Sie wendet sich lediglich gegen die Annahme der erschwerenden Voraussetzungen des § 22 Abs. 3 StGB. Dabei geht der Beschwerdeführer von der Auffassung aus, daß zur Erfüllung der Tatbestandsmerkmales dieser Vorschrift lie eigenhändige Gewalttatr eines Meutarer i er nur die Gewaltanwendung eines anderen billige un sie als eigene wolle. Er meint jedoch, die Feststellunren des Landgerichts reichten nicht aus, Ale Anneknms einer solchen
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Eine andere Frage ist, ob das Landgericht mit necht die Voraussstzungen für lie Heranziehung der neuen chtsprechung zu § 122 Abs, 3 3TGB als gegeben erachtet hat. Der Revision ist zurivmeben, daß der Angeklagte — — ] nur verhältnismäßig geringe objektive Tatbeiträge geleistet hat, Er war zwar in alle Binzelheiten des a der ein Niederschlagen dss Anstaltisbeamten IQ : chlo3, eingeweiht und billigte ihn. Außer Jen Holen des Revolvers, der bei de Ausführung der Tat eins erhebliche Rolle spielen solite (UA S. betsiligts er sich aber körperlich nicht an dem gegen den Beamten zerichteten Angrilfl: er ging vielmehr, als sich bereits ein
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Dem Beschwerdeführer kann auch nicht beigepflichte” werden, wenn er meint, er sei von der Mittäterschaft "zurückgetreten", Ein strafbefreiender Rücktritt von
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gen Rücktritt von Versuch -— nur in Betracht zu ziehen, wenn der Täter seinen Tatbeitrag so aufgehober het, dat dieser nicht nehr - auch nicht im Sinns einer hinßen zgeicrtigen
Förderung des Unternehmens der Mittäter - weiterwirkt (Rost 54, 177: 55, 105; 59, 412; BGH, Urteil vom 25. September 1353 - 1 StR 254/53: Urteil vom 14. November 1967
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Mittäöter deutlich erkennbaren Weise von der Fortsetzung des Tatgeschehens distanzierte und Hilfe für den Überfallenen
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