Gesetze / Landesrecht Bayern / Verfassung des Freistaates Bayern
BayVerfArt. 48
Stand: 25.08.2026
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BayVerf/48#abs-1 (1) Die Staatsregierung kann bei drohender Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung das Recht der öffentlichen freien Meinungsäußerung (Art. 110), die Pressefreiheit (Art. 111), das Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernsprechgeheimnis (Art. 112) und die Versammlungsfreiheit (Art. 113) zunächst auf die Dauer einer Woche einschränken oder aufheben.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BayVerf/48#abs-2 (2) Sie hat gleichzeitig die Einberufung des Landtags zu veranlassen, ihn von allen getroffenen Maßnahmen unverzüglich zu verständigen und diese auf Verlangen des Landtags ganz oder teilweise aufzuheben. Bestätigt der Landtag mit der Mehrheit seiner gesetzlichen Mitgliederzahl die getroffenen Maßnahmen, so wird ihre Geltung um einen Monat verlängert.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/BayVerf/48#abs-3 (3) Gegen die getroffenen Maßnahmen ist außerdem Beschwerde zum Bayerischen Verfassungsgerichtshof zulässig; dieser hat innerhalb einer Woche wenigstens eine vorläufige Entscheidung zu treffen.
Wird zitiert von 6 Entscheidungen zu Art. 48 BayVerf →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- Bayerischer Verfassungsgerichtshof, 20.04.2023 – Vf. 4-VII-22
- Bayerischer Verfassungsgerichtshof, 29.03.2022 – Vf. 48-VII-21
- Bayerischer Verfassungsgerichtshof, 27.08.2025 – Vf. 34-VII-20
- VGH Bayern, 29.05.2020 – 20 NE 20.1065Zitiert von 8
- VGH Bayern, 29.05.2020 – 20 NE 20.1067Zitiert von 8
- VGH Bayern, 29.05.2020 – 20 NE 20.1069Zitiert von 2
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.