Rechtsprechung / LG Arnsberg / 2013

LG Arnsberg Beschluss vom 18.12.2013 – 3 T 35/13

ECLI:DE:LGAR:2013:1218.3T35.13.00

ZivilrechtNordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

wird die sofortige Beschwerde des Beklagten gegen den Beschluss des Amtsgerichts Soest vom 30.10.2013 (Az.: 13 C 262/13) als unzulässig verworfen.

Gründe§

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-arnsberg/2013-12-18/3-t-35-13#rd_1

Die sofortige Beschwerde ist nicht zulässig. Gemäß § 127 Abs. 2 S. 2, 2. HS ZPO kann die Versagung von Prozesskostenhilfe nur dann mit der sofortigen Beschwerde angefochten werden, wenn der Streitwert der Hauptsache den in § 511 ZPO genannten Betrag von 600,00 EUR übersteigt, es sei denn, das Gericht hat ausschließlich die persönlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Prozesskostenhilfe verneint.

4Permalink zu Rn. 4recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lg-arnsberg/2013-12-18/3-t-35-13#rd_2

Dies ist hier indessen nicht der Fall. Der Streitwert der Hauptsache liegt bei 136,- EUR. Auch hat das Amtsgericht den Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe mangels Erfolgsaussicht und nicht wegen einer mangelnden Bedürftigkeit des Beklagten zurückgewiesen.

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Eine Kostenentscheidung war nicht veranlasst (vgl. Zöller/Geimer, 28. Auflage, § 127, Rn. 39).