Rechtsprechung / BGH / 1. Zivilsenat / 2022

BGH Beschluss vom 21.04.2022 – I ZB 3/22

1. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2022:210422BIZB3.22.0

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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS I ZB 3/22

vom

21. April 2022

in dem Rechtsstreit

ECLI:DE:BGH:2022:210422BIZB3.22.0

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 21. April 2022 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Koch, den Richter Feddersen, die Richterinnen Pohl, Dr. Schmaltz und Wille

beschlossen:

Die Anhörungsrüge gegen den Senatsbeschluss vom 25. Februar 2022 wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen.

Gründe§

1 1. Die vom Kläger erhobene Anhörungsrüge gemäß § 321a Abs. 1 ZPO ist unzulässig, weil sie nicht von einem beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden ist. Im Rechtsbeschwerdeverfahren besteht Anwaltszwang (§ 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO). Dies gilt auch für eine in diesem Verfahren erhobene Anhörungsrüge (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 21. Juli 2021 - I ZB 28/21, juris Rn. 2 mwN).

2 2. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO analog.

Koch Feddersen Pohl

Schmaltz Wille

Vorinstanzen: LG Siegen, Entscheidung vom 23.06.2021 - 5 O 55/17 - OLG Hamm, Entscheidung vom 21.12.2021 - I-21 W 35/21 -