Rechtsprechung / BGH / 11. Zivilsenat / 2021

BGH Beschluss vom 13.07.2021 – XI ZR 88/21

11. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2021:130721BXIZR88.21.0

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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 88/21

vom

13. Juli 2021

in dem Rechtsstreit

ECLI:DE:BGH:2021:130721BXIZR88.21.0

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Juli 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges, den Richter Dr. Schild von Spannenberg sowie die Richterin Dr. Allgayer

beschlossen:

Der Antrag des Klägers auf Aussetzung des Verfahrens wird zurückgewiesen.

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 8. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Dresden vom 21. Januar 2021 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Das Berufungsgericht hat die Grundsätze der Senatsurteile vom 27. Oktober 2020 (XI ZR 498/19, BGHZ 227, 253 Rn. 27 f. und XI ZR 525/19, juris Rn. 27 f.) auf den konkreten Einzelfall angewendet. Grundsatzfragen im Sinne des § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO wirft diese Verfahrensweise nicht auf (vgl. im Übrigen Senatsbeschlüsse vom 31. März 2020 - XI ZR 198/19, WM 2020, 838, das BVerfG hat die hiergegen eingelegte Verfassungsbeschwerde mit Beschluss vom 4. August 2020 - 1 BvR 1138/20 - nicht zur Entscheidung angenommen, vom 4. Mai 2021 - XI ZR 562/20, juris und vom 8. Juni 2021 - XI ZR 18/21, juris). Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis 50.000 €.

Ellenberger Matthias Menges

Schild von Spannenberg Allgayer

Vorinstanzen: LG Chemnitz, Entscheidung vom 21.01.2020 - 6 O 543/19 - OLG Dresden, Entscheidung vom 21.01.2021 - 8 U 636/20 -