Rechtsprechung / BGH / 11. Zivilsenat / 2021

BGH Beschluss vom 02.02.2021 – XI ZR 285/20

11. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2021:020221BXIZR285.20.0

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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XI ZR 285/20

vom

2. Februar 2021

in dem Rechtsstreit

ECLI:DE:BGH:2021:020221BXIZR285.20.0

Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 2. Februar 2021 durch den Vizepräsidenten Prof. Dr. Ellenberger, den Richter Dr. Matthias, die Richterin Dr. Menges, den Richter Dr. Schild von Spannenberg und die Richterin Dr. Allgayer

beschlossen:

Der Antrag des Klägers auf Aussetzung des Verfahrens wird zurückgewiesen.

Die Beschwerde des Klägers gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 5. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Naumburg vom 6. Mai 2020 wird zurückgewiesen, weil die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und die Fortbildung des Rechts sowie die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Revisionsgerichts nicht erfordern (§ 543 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Dabei hat der Senat die Erfolgsaussichten einer Revision geprüft und verneint (BVerfGK 6, 79, 81 ff.; 18, 105, 111 f.; 19, 467, 475).

Zur Begründung verweist der Senat auf seine Urteile vom 5. November 2019 (XI ZR 650/18, BGHZ 224, 1 Rn. 26 ff., 52 und XI ZR 11/19, juris Rn. 24 ff.) und vom 28. Juli 2020 (XI ZR 288/19, WM 2020, 1627 Rn. 23 ff., zur Veröffentlichung bestimmt in BGHZ) und auf seine Beschlüsse vom 11. Februar 2020 (XI ZR 648/18, juris Rn. 20 f., 22 f.), vom 31. März 2020 (XI ZR 198/19, WM 2020, 838 ff.; das BVerfG hat die hiergegen eingelegte Verfassungsbeschwerde mit Beschluss vom 4. August 2020 - 1 BvR 1138/20 - nicht zur Entscheidung angenommen), vom 26. Mai 2020 (XI ZR 262/19, XI ZR 372/19 und XI ZR 544/19, juris sowie XI ZR 252/19, XI ZR 413/19, XI ZR 428/19, XI ZR 444/19, XI ZR 541/19 und XI ZR 569/19, juris; das BVerfG hat die Verfassungsbeschwerden gegen diese sechs Beschlüsse mit Beschlüssen vom 9. Dezember 2020 - 1 BvR 1888/20 -, - 1 BvR

1752/20 -, - 1 BvR 1809/20 -, - 1 BvR 1748/20 -, - 1 BvR 1751/20 - und - 1 BvR 1737/20 - ebenfalls nicht zur Entscheidung angenommen), vom 30. Juni 2020 (XI ZR 132/19, juris) und vom 21. Juli 2020 (XI ZR 387/19, juris).

Von einer weiteren Begründung wird gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen.

Der Kläger trägt die Kosten des Beschwerdeverfahrens (§ 97 Abs. 1 ZPO).

Der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens beträgt bis zu 35.000 € (vgl. Senatsbeschluss vom 21. September 2020 - XI ZR 648/18, juris Rn. 3).

Ellenberger Matthias Menges

Schild von Spannenberg Allgayer

Vorinstanzen: LG Halle, Entscheidung vom 02.12.2019 - 4 O 187/19 - OLG Naumburg, Entscheidung vom 06.05.2020 - 5 U 14/20 -