Rechtsprechung / BGH / 5. Strafsenat / 2020

BGH Beschluss vom 29.09.2020 – 5 AR (VS) 21/20

5. Strafsenat · ECLI:DE:BGH:2020:290920B5AR.VS.21.20.0

ZivilrechtBundVolltext

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Tenor§

Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss des 3. Strafsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 19. Mai 2020 - 3 VAs 10/19 - wird auf seine Kosten als unzulässig verworfen.

Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-09-29/5-ar-vs-21-20#rd_1

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat mit dem angefochtenen Beschluss vom 19. Mai 2020 den Antrag des Beschwerdeführers auf Umbuchung von Zahlungen auf Gerichtskostenforderungen auf eine offene Geldstrafe als unbegründet zurückgewiesen. Dagegen hat der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. Juni 2020 „sofortige Beschwerde“ eingelegt.

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-09-29/5-ar-vs-21-20#rd_2

Das gemäß § 300 StPO als Rechtsbeschwerde auszulegende Rechtsmittel ist unzulässig.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bgh/2020-09-29/5-ar-vs-21-20#rd_3

Statthaftes Rechtsmittel gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts ist gemäß § 29 Abs. 1 EGGVG die Rechtsbeschwerde; diese ist indes nur zulässig, wenn das Oberlandesgericht sie zugelassen hat, wobei Schweigen Nichtzulassung bedeutet (vgl. BGH, Beschluss vom 1. September 2011 - 5 AR (VS) 46/11). Vorliegend hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main die Rechtsbeschwerde nicht zugelassen.

Gericke Mosbacher Köhler
Resch von Häfen