Rechtsprechung / BGH / 12. Zivilsenat / 2019

BGH Beschluss vom 22.05.2019 – XII ZA 41/18

12. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2019:220519BXIIZA41.18.0

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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS XII ZA 41/18

vom

22. Mai 2019

in der Personenstandssache

ECLI:DE:BGH:2019:220519BXIIZA41.18.0

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 22. Mai 2019 durch den Vorsitzenden Richter Dose, die Richter Prof. Dr. Klinkhammer, Dr. Nedden-Boeger und Guhling und die Richterin Dr. Krüger

beschlossen:

Der Antrag der Beteiligten zu 1 auf Verfahrenskostenhilfe wird abgelehnt.

Gründe§

1 Die beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet keine hinreichende Aussicht auf Erfolg (§ 76 Abs. 1 FamFG i.V.m. § 114 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

2 Auf die zutreffenden Gründe des angefochtenen Beschlusses wird Bezug genommen. In Anbetracht der zu einer vergleichbaren Frage ergangenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 3. Februar 2015 (II ZB 12/14 - NJW 2015, 2116) sowie des Senatsbeschlusses vom 6. September 2017 (BGHZ 215, 318 = FamRZ 2017, 1855 Rn. 20; vgl. BVerfG Beschluss vom 15. Mai 2018 - 1 BvR 2831/17) ist Verfahrenskostenhilfe auch nicht wegen grundsätzlicher Bedeutung zu bewilligen. Der Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 7. März 2019 (V ZB 53/18) betrifft das Grundstücksrecht und steht wegen der dort bestehenden Besonderheiten nicht entgegen.

3 Der Senat hegt keine verfassungs- oder konventionsrechtlichen Bedenken gegen die bestehende Gesetzeslage.

Dose Klinkhammer Nedden-Boeger

Guhling Krüger

Vorinstanzen: AG Nürnberg, Entscheidung vom 21.02.2018 - UR III 6/18 - OLG Nürnberg, Entscheidung vom 02.08.2018 - 11 W 556/18 -