Rechtsprechung / BGH / 9. Zivilsenat / 2014

BGH Beschluss vom 15.04.2014 – IX ZR 147/11

9. Zivilsenat

ZivilrechtBundVolltext

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Leitsatz

InsO § 81; BGB § 267 Abs. 1, § 812 Eine vom Insolvenzschuldner nach Verfahrenseröffnung vorgenommene Leistungsbestimmung zugunsten eines Dritten ist unwirksam.

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS IX ZR 147/11

vom

15. April 2014

in dem Rechtsstreit

Berichtigter Leitsatz

Nachschlagewerk: ja

BGHZ: nein

BGHR: ja

Eine vom Insolvenzschuldner nach Verfahrenseröffnung vorgenommene Leistungsbestimmung zugunsten eines Dritten ist unwirksam.

BGH, Urteil vom 13. März 2014 - IX ZR 147/11 - OLG Schleswig LG Kiel

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch die Richter Vill, Prof. Dr. Gehrlein, die Richterin Lohmann, die Richter Dr. Fischer und Dr. Pape

am 15. April 2014 beschlossen:

Der Leitsatz zum Urteil vom 13. März 2014 wird wegen eines Schreibfehlers dahin berichtigt, dass es statt "OLG Kiel" richtig "OLG Schleswig" heißt.

Vill Gehrlein Lohmann

Fischer Pape

Vorinstanzen: LG Kiel, Entscheidung vom 07.04.2010 - 11 O 308/09 - OLG Schleswig, Entscheidung vom 09.09.2011 - 1 U 34/10 -