§ 319 Baugefährdung
Stand: 10.06.2019
Wird zitiert von 8
Nach Gewicht
- LG Köln, 12.10.2018 – 110 KLs 9/17Zitiert von 2
- LG Düsseldorf, 03.04.2025 – 020 KLs 17/22
- OLG Brandenburg, 21.12.2016 – 4 U 30/15Zitiert von 1
- OLG Brandenburg, 05.12.2012 – 4 U 118/11Zitiert von 4
- VG Gelsenkirchen, 25.05.2023 – 16 K 4839/19Zitiert von 3
- OLG Zweibrücken, 01.02.2016 – 1 OLG 1 Ss 76/15
Zuletzt entschieden
- OLG Frankfurt am Main, 15.09.2025 – 29 U 50/24
- BGH, 13.10.2021 – 2 StR 418/19Fahrlässige Tötung durch Unterlassung: Kontrollpflichten bei vertikaler Aufgabendelegation auf einer Großbaustelle und Reichweite des Vertrauensgrundsatzes bei horizontal arbeitsteiligem Handeln zwischen mehreren Abteilungen einer bauausführenden ArbeitsgemeinschaftZitiert von 5
8 Entscheidungen zu § 319 StGB →
„Nach Gewicht“: wie oft die Entscheidung § 319 StGB zitiert. „Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/StGB/319#abs-1 (1) Wer bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Baues oder des Abbruchs eines Bauwerks gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/StGB/319#abs-2 (2) Ebenso wird bestraft, wer in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Vorhabens, technische Einrichtungen in ein Bauwerk einzubauen oder eingebaute Einrichtungen dieser Art zu ändern, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/StGB/319#abs-3 (3) Wer die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/StGB/319#abs-4 (4) Wer in den Fällen der Absätze 1 und 2 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.