Entscheidungen zu § 312d BGB
473 Entscheidungen · Informationspflichten; Gestaltungspflichten bezüglich Online-Benutzeroberflächen
- AG Kehl, 03.09.2010 – 4 C 786/09 Urteil
- LG Düsseldorf, 04.05.2010 – 10 O 328/09 Urteil
- OLG Frankfurt am Main, 15.04.2010 – 6 U 49/09 Urteil
- AG Schöneberg, 27.01.2010 – 104a C 413/09 Urteil
- OLG Hamm, 21.01.2010 – 4 U 168/09 Urteil
- LG Dortmund, 07.10.2009 – 20 O 23/09 Urteil
- OLG Hamm, 14.05.2009 – 4 U 16/09 Urteil
- LG Wuppertal, 05.11.2008 – 3 O 220/08 Urteil
- OLG Hamm, 06.03.2008 – 4 U 4/08 Urteil
- OLG Stuttgart, 04.02.2008 – 2 U 71/07 Beschluss
- OLG Köln, 24.08.2007 – 6 U 60/07 Urteil
- AG Köln, 31.05.2007 – 111 C 22/07 Urteil
- LG Bielefeld, 09.08.2006 – 17 O 86/06 Beschluss
- OLG Düsseldorf, 13.04.2006 – VI-U (Kart) 23/05 Urteil
- LG Karlsruhe, 19.12.2005 – 10 O 794/05 Urteil
- LG Düsseldorf, 10.08.2005 – 34 O 78/05 Urteil
- LG Paderborn, 10.02.2005 – 5 S 142/04 Urteil
- AG Radolfzell am Bodensee, 29.07.2004 – 3 C 553/03 Urteil
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BVerfG, 23.10.2013 – 1 BvR 1842/11, 1 BvR 1843/11
Beschluss
Leitsatz 1. Der Gesetzgeber darf die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschützte Freiheit, das Entgelt für berufliche Leistungen einzelvertraglich zu vereinbaren, durch zwingendes Gesetzesrecht begrenzen, um sozialen oder wirtschaftlichen…
- BVerfG, 25.03.2010 – 1 BvR 2446/09 Stattgebender Kammerbeschluss
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BGH, 21.10.2025 – II ZR 119/24
EuGH-Vorlage
Leitsatz Dem Gerichtshof der Europäischen Union werden gemäß Art. 267 Abs. 1 Buchst. b, Abs. 3 AEUV zur Auslegung der Richtlinie 2002/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. September 2002 über den Fernabsatz von …
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BGH, 12.06.2025 – III ZR 109/24
Urteil
Leitsatz 1. Das Merkmal der überwiegenden räumlichen Trennung zwischen Lehrendem und Lernendem im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht - Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) - ist b…
- BGH, 14.02.2023 – XI ZR 46/22 Beschluss
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BGH, 01.12.2022 – I ZR 28/22
Urteil
Leitsatz 1. Die Schutzwirkung der Gesetzlichkeitsfiktion gemäß Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 2 EGBGB kommt nur dem Unternehmer zugute, der die Muster-Widerrufsbelehrung nach Anlage 1 zu dieser Bestimmung unverändert verwendet und ric…
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BGH, 17.06.2021 – III ZR 125/19
Urteil
Leitsatz Online-Partnervermittlungsvertrag § 656 Abs. 1 BGB ist auf einen Vertrag über eine Online-Partnervermittlung, bei der die Leistungspflicht des Partnervermittlers vor allem darin besteht, Kunden einen unbeschränkten Zugan…
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BGH, 06.05.2021 – III ZR 169/20
Urteil
Leitsatz Widerruf eines Partnervermittlungsvertrags 1a. Ein vollständiges Erbringen der Leistung im Sinne des § 356 Abs. 4 Satz 1 BGB erfordert jedenfalls, dass der Unternehmer seine Hauptleistung vollständig erbracht hat. 1b. We…
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BGH, 07.04.2021 – VIII ZR 49/19
Urteil
Leitsatz 1. Eine "öffentlich zugängliche Versteigerung" im Sinne des § 474 Abs. 2 Satz 2 BGB (hier: Auktion für Reitpferde) ist - entsprechend der Legaldefinition in § 312g Abs. 2 Nr. 10 BGB - dann gegeben, wenn der Unternehmer V…
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BGH, 28.06.2018 – I ZR 77/17
Urteil
Leitsatz 1. Der Einordnung einer im Hinblick auf einen beabsichtigten Tarifwechsel gemäß § 204 VVG getroffenen Vereinbarung über die Einholung eines konkreten Angebots zum Abschluss eines geänderten Krankenversicherungsvertrags a…
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BGH, 27.02.2018 – XI ZR 224/17
Urteil
Leitsatz Über das Vorliegen und die Wirksamkeit einer etwaigen Beschränkung der Zulassung des Rechtsmittels hat das Rechtsmittelgericht zu entscheiden (Anschluss an BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017, IV ZB 25/16, WM 2017, 1124 Rn. …
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BGH, 23.11.2017 – IX ZR 204/16
Urteil
Leitsatz 1. Anwaltsverträge können den Regeln für den Fernabsatz unterfallen und als solche widerrufen werden. 2. Ein für den Fernabsatz organisiertes Vertriebs- oder Dienstleistungssystem liegt regelmäßig nicht schon dann vor, w…
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BGH, 21.02.2017 – XI ZR 467/15
Versäumnisurteil
Leitsatz Zur Zulässigkeit einer auf die Feststellung gerichteten Klage, ein Verbraucherdarlehensvertrag habe sich aufgrund des Widerrufs der auf seinen Abschluss gerichteten Willenserklärung des Verbrauchers in ein Rückgewährschu…
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BGH, 12.01.2017 – I ZR 198/15
Urteil
Leitsatz 1. Für die Erklärung eines Widerrufs nach § 355 Abs. 1 BGB aF braucht der Verbraucher das Wort "widerrufen" nicht zu verwenden. Es genügt, wenn der Erklärende deutlich zum Ausdruck bringt, er wolle den Vertrag von Anfang…
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BGH, 16.03.2016 – VIII ZR 146/15
Urteil
Leitsatz 1. Es ist dem freien Willen des Verbrauchers überlassen, ob und aus welchen Gründen er von einem bei einem Fernabsatzgeschäft bestehenden Widerrufsrecht Gebrauch macht. 2. Ein Ausschluss des Widerrufsrechts wegen Rechtsm…
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BGH, 25.02.2016 – I ZR 238/14
Urteil
Leitsatz Mehrwertdienstenummer 1. Der Anbieter von Telemediendiensten, der auf seiner Internetseite als Möglichkeit für eine Kontaktaufnahme neben seiner E-Mail-Adresse eine kostenpflichtige Mehrwertdienstenummer angibt, stellt d…
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BGH, 10.12.2014 – VIII ZR 90/14
Urteil
Leitsatz 1. Zur Auslegung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay - hier: Vorzeitige Angebotsbeendigung (Fortführung von BGH, Urteil vom 8. Juni 2011, VIII ZR 305/10, NJW 2011, 2643). 2. Das Recht der Fernabsatzverträge erf…
- BGH, 23.04.2013 – VIII ZR 260/12 Beschluss
- BGH, 06.11.2012 – II ZR 176/12 Urteil
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BGH, 31.05.2012 – I ZR 45/11
Urteil
Leitsatz Missbräuchliche Vertragsstrafe 1. Die Frage, ob die Geltendmachung einer Vertragsstrafe rechtsmissbräuchlich ist, richtet sich nicht nach § 8 Abs. 4 UWG, sondern nach § 242 BGB. 2. Die Rechtskraft der Entscheidung über d…
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 88/11
Urteil
Leitsatz 1. Ist beim Abschluss eines Vertrags zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher von diesem eine Widerrufsbelehrung zu unterschreiben, bedarf es konkreter Anhaltspunkte dafür, dass bei Fehlen der Voraussetzungen ein…
- BGH, 22.05.2012 – II ZR 148/11 Urteil
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 35/10
Urteil
Leitsatz 1. Auch nach der Neugestaltung des Berufungsverfahrens durch das Gesetz zur Reform des Zivilprozesses vom 27. Juli 2001 (ZPO-RG, BGBl. I S. 1877) ist das Abstehen vom Urkundenprozess im Berufungsverfahren wie eine Klageä…
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 2/11
Urteil
Leitsatz 1. Ein Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist zur außerordentlichen Kündigung der Gesellschaft berechtigt, wenn ihm eine Fortsetzung der Gesellschaft bis zum Vertragsende oder zum nächsten ordentlichen…
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 3/11
Urteil
Leitsatz Eine Klage der Gesellschaft im ordentlichen Verfahren, die unter Verkennung der Durchsetzungssperre auf Zahlung (hier: der rückständigen Einlagen) gerichtet ist, enthält ohne weiteres das Feststellungsbegehren, dass die …
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 14/10
Urteil
Leitsatz 1. Der Annahme, der Verbraucher sei zum Abschluss eines Vertrages (hier: Beitritt zu einer Kapitalanlagegesellschaft) durch eine sogenannte Haustürsituation nach § 312 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB bestimmt worden, steht nicht…
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BGH, 22.05.2012 – II ZR 233/10
Urteil
Leitsatz Hat das Berufungsgericht die Entscheidung dahingestellt bleiben lassen, ob es das erstmalige Bestreiten einer anspruchsbegründenden Tatsache (hier: des Vorliegens einer Haustürsituation) zulassen darf, kann das Revisions…
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BGH, 02.02.2011 – VIII ZR 103/10
Urteil
Leitsatz 1. Eine Widerrufsbelehrung, die den Verbraucher bei einem Haustürgeschäft nicht über die gegenseitige Pflicht zur Herausgabe gezogener Nutzungen belehrt, genügt nicht den Anforderungen des § 312 Abs. 2 BGB an eine Belehr…
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BGH, 01.12.2010 – VIII ZR 82/10
Urteil
Leitsatz 1. Dem Unternehmer ist eine Berufung auf § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV und das Muster der Anlage 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der bis zum 31. März 2008 geltenden Fassung (BGBl. I 2004 S. 3102) jedenfalls dann verweh…
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BGH, 03.11.2010 – VIII ZR 337/09
Urteil
Leitsatz Der Verbraucher, der im Fernabsatz ein Wasserbett gekauft hat, schuldet im Falle des Widerrufs keinen Ersatz für die Wertminderung, die dadurch eintritt, dass er die Matratze des Betts zu Prüfzwecken mit Wasser befüllt .…
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BGH, 29.01.2010 – V ZR 127/09
Urteil
Leitsatz Das Einverständnis des Grundstückseigentümers nach § 118 Abs. 2 Nr. 2 SachenRBerG bezieht sich nur auf die Mitbenutzung, nicht auch auf ihre Unentgeltlichkeit. Es muss nicht ausdrücklich erklärt, sondern kann auch durch …
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BGH, 30.09.2009 – VIII ZR 7/09
Urteil
Leitsatz BGB § 13 Schließt eine natürliche Person ein Rechtsgeschäft objektiv zu einem Zweck ab, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann, so kommt eine Zurechnung entgeg…
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