Rechtsprechung / BVerwG / 2. Senat / 2019

BVerwG Beschluss vom 31.07.2019 – 2 B 10/19, 2 B 10/19 (2 C 13/19)

2. Senat · ECLI:DE:BVerwG:2019:310719B2B10.19.0

VerwaltungsrechtVolltext

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Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2019-07-31/2-b-10-19-2-b-10-19-2-c-13-19#rd_1

Die Beschwerde des Klägers ist begründet. Die Revision wird wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache (§ 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) zugelassen.

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2019-07-31/2-b-10-19-2-b-10-19-2-c-13-19#rd_2

Das Revisionsverfahren kann dem Bundesverwaltungsgericht im Anschluss an die bereits vorliegende Rechtsprechung (vgl. insbesondere BVerwG, Urteile vom 2. März 2006 - 2 C 3.05 - BVerwGE 125, 85 und vom 17. November 2017 - 2 C 25.17 - BVerwGE 160, 370) Gelegenheit zur weiteren Klärung der Frage geben, welche Anforderungen an eine hinreichend bestimmte gesetzliche Ermächtigung zu stellen sind, die das zulässige Ausmaß von Tätowierungen bei Beamten regelt.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2019-07-31/2-b-10-19-2-b-10-19-2-c-13-19#rd_3

Die Streitwertfestsetzung für das Beschwerdeverfahren folgt aus § 47 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 und § 52 Abs. 2 GKG. Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts für das Revisionsverfahren beruht auf § 63 Abs. 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 Satz 1 und § 52 Abs. 2 GKG.