Rechtsprechung / BVerwG / 1. Senat / 2016
BVerwG Beschluss vom 01.12.2016 – 1 B 112/16, 1 B 112/16 (1 C 36/16)
1. Senat · ECLI:DE:BVerwG:2016:011216B1B112.16.0
VerwaltungsrechtVolltext
Gründe§
1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2016-12-01/1-b-112-16-1-b-112-16-1-c-36-16#rd_1
Die bei sachdienlicher Auslegung auf die Einbeziehung des Ehemannes beschränkte Beschwerde ist zulässig und begründet.
2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2016-12-01/1-b-112-16-1-b-112-16-1-c-36-16#rd_2
Die Revision ist wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 1 VwGO zuzulassen. Sie kann dem Bundesverwaltungsgericht Gelegenheit geben zu klären, zu welchem Zeitpunkt bei der nachträglichen Einbeziehung in einen Aufnahmebescheid ein bereits in Deutschland lebender Ehegatte Grundkenntnisse der deutschen Sprache im Sinne von § 27 Abs. 2 Satz 1 BVFG besitzen muss.
3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverwg/2016-12-01/1-b-112-16-1-b-112-16-1-c-36-16#rd_3
Die vorläufige Festsetzung des Streitwerts beruht auf § 47 Abs. 1 i.V.m. § 52 Abs. 2 und § 63 Abs. 1 GKG.