Rechtsprechung / BGH / 5. Zivilsenat / 2017
BGH Beschluss vom 20.07.2017 – V ZB 155/16
5. Zivilsenat · ECLI:DE:BGH:2017:200717BVZB155.16.0
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BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS V ZB 155/16 vom
20. Juli 2017
in der Abschiebungshaftsache
ECLI:DE:BGH:2017:200717BVZB155.16.0
Der V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. Juli 2017 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Stresemann, die Richterinnen Dr. Brückner und Weinland und die Richter Dr. Kazele und Dr. Hamdorf
beschlossen:
Die Rechtsbeschwerde gegen den Beschluss der 25. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf vom 19. Oktober 2016 wird auf Kosten des Betroffenen mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass Dolmetscherkosten in allen Instanzen nicht erhoben werden.
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens beträgt 5.000 €.
Gründe§
1 Von der Erhebung von Dolmetscherkosten ist in Abschiebungssachen insgesamt abzusehen (Senat, Beschluss vom 12. Juli 2013 - V ZB 224/12, juris Rn. 23; Beschluss vom 4. März 2010 - V ZB 222/09, BGHZ 184, 323, 333 Rn. 21).
2 Im Übrigen ist die Rechtsbeschwerde unbegründet. Von einer Begründung wird nach § 74 Abs. 7 FamFG abgesehen.
Stresemann Brückner Weinland
RiBGH Dr. Kazele ist Hamdorf infolge Urlaubs an der Unterschrift gehindert. Karlsruhe, den 31. Juli 2017 Die Vorsitzende Stresemann
Vorinstanzen:
AG Düsseldorf, Entscheidung vom 30.09.2016 - 150A XIV (B) 73/16 - LG Düsseldorf, Entscheidung vom 19.10.2016 - 25 T 702/16 -