Rechtsprechung / BGH / 4. Strafsenat / 1968
BGH Urteil vom 18.01.1968 – 4 StR 238/68
4. Strafsenat
StrafrechtBundVolltext
2107 044 BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
4_SiR_238/68 URTEIL
in der Strafsachce
gegen
don Gußputzer Bernd No aus Fe geboren omD 1944 in Tun
wegen Nötigung.
Der 4, Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung von 3, Juli 1968, an der teilgenommen haben:
Bundesrichter Dr. Sanders als Vorsitzender, Bundesrichter Dr. Faller Bundesrichter Mayr Bundesrichter Dr. Dr. Spiegel Bundesrichter Hürxthal als beisitzende Richtcr, Bundcsanvalt > als Vertreter der Bundesanwaltschaft, Justizangestellter > als Urkundsbcamter der Geschäftsstelle,
für Recht erkannt:
Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil dcs Lendgcerichts Bochum vom 18. Januar 1968 wird verworfen.
Der Angeklagte hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen»
Von Rechts wegen
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Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Nötigung zu zwci Monaten Gefängnis verurtcilt. Scinc Revision, mit der cr Verletzung des sachlichen Rechts rügt, ist unbegründet.
Die Verurteilung des Angcklagten wegen Nötigung ist durch dic Feststellungen der Strafkanmer gerechtfertigt. Hicrnach war sich Mc, als cr weiter in den Feldweg hincinfuhr, mit dem Mitangeklagten Mo Sarüber cinig, ac BE dic Mc crncintiich zustehenden 16,20 DM "notfalls mit Gewalt" wegzunchnen. Dementsprechend hat Mg darn auch, nachderı Mc angehalten hatte, Bun mit Gewalt die Brieftasche weggenomnen und sic Mc gcgeben, der ihr 20,-- DN cntnahnm. No wollte zwar möglicherweise cine Schlägerei zwischen ge und TED in seinen Wagen verhindern. Nach den klaren Feststcollungen der Strafkamner war cr aber mit der gewaltsamen Wegnahme der Brieftasche durch Hggwan sich cinverstanden. Das Landgericht hat ihn hiernach, ohnc allerdings den § 47 StGB in den Urteilsgründen ausdrücklich anzuführen, mit Recht als Mittäter der gegen EB verübten Nötigung angeschen, Dadurch, daß er den Kraftwagen in den Feldweg hincinfuhr, beherrschte er das Tatgeschehen wesentlich mit; auch hatte er cin erhebliches cigences Interesse am Taterfolg. Da dic Nachprüfung des Urteils auch sonst keine Rechtsverstöße ergibt, ist die Revision zu ververien
Sanders Faller Mayr Spicgcol Hürxthal