Rechtsprechung / AG Köln / 2015

AG Köln Urteil vom 28.07.2015 – 221 C 521/14 II. VU

ECLI:DE:AGK:2015:0728.221C521.14II.VU.00

ZivilrechtNordrhein-WestfalenVolltext

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Tenor§

2. Versäumnisurteil

Der Einspruch der Beklagten gegen das Versäumnisurteil des Amtsgerichts Köln vom 30.06.2015, Az. 221 C 521/14, wird verworfen.

Die weiteren Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ag-koeln/2015-07-28/221-c-521-14-ii-vu#rd_1

Gegen dieses Urteil ist für den Beklagten das Rechtsmittel der Berufung statthaft. Das unterliegt der Berufung insoweit, als sie darauf gestützt wird, dass der Fall der schuldhaften Versäumung nicht vorgelegen hat (§ 514 Abs. 2 ZPO).

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ag-koeln/2015-07-28/221-c-521-14-ii-vu#rd_2

Die Berufung muss innerhalb einer Notfrist von einem Monat nach Zustellung dieses Urteils schriftlich bei dem Landgericht Köln, Luxemburger Str. 101, 50939 Köln, eingegangen sein. Die Berufungsschrift muss die Bezeichnung des Urteils, gegen das die Berufung gerichtet wird, sowie die Erklärung, dass gegen dieses Urteil Berufung eingelegt werde, enthalten.

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ag-koeln/2015-07-28/221-c-521-14-ii-vu#rd_3

Die Berufung ist, sofern nicht bereits in der Berufungsschrift erfolgt, binnen zwei Monaten nach Zustellung dieses Urteils schriftlich gegenüber dem Landgericht Köln zu begründen.

4Permalink zu Rn. 4recht.nulegal.eu/rechtsprechung/ag-koeln/2015-07-28/221-c-521-14-ii-vu#rd_4

Die Parteien müssen sich vor dem Landgericht Köln durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen, insbesondere müssen die Berufungs- und die Berufungsbegründungsschrift von einem solchen unterzeichnet sein.

5

Mit der Berufungsschrift soll eine Ausfertigung oder beglaubigte Abschrift des angefochtenen Urteils vorgelegt werden.