Gesetze / Landesrecht Nordrhein-Westfalen / Ordnungsbehördengesetz
OBG§ 30 Form
Stand: 01.07.2026
Ordnungsbehördliche Verordnungen müssen
1. eine Überschrift tragen, die ihren Inhalt kennzeichnet;
2. in der Überschrift als ,,Ordnungsbehördliche Verordnung" bezeichnet sein;
3. im Eingang auf die Bestimmungen des Gesetzes Bezug nehmen, auf Grund deren sie erlassen sind;
4. auf die Zustimmung der Stellen hinweisen, deren Zustimmung gesetzlich vorgeschrieben ist;
5. den örtlichen Geltungsbereich angeben;
6. das Datum angeben, unter dem sie erlassen sind; für ordnungsbehördliche Verordnungen der Kreisordnungsbehörden und örtlichen Ordnungsbehörden ist dies das Datum des Tages, an dem die Verordnung ausgefertigt worden ist;
7. die Behörde bezeichnen, die die Verordnung erlassen hat.
Wird zitiert von 6 Entscheidungen zu § 30 OBG →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- OVG NRW, 06.03.1997 – 5 B 3201/96Zitiert von 8
- VG Düsseldorf, 11.03.2026 – 18 L 627/26Zitiert von 1
- VG Düsseldorf, 23.05.2018 – 18 K 8955/17Zitiert von 1
- VG Minden, 25.10.2012 – 9 K 2711/10
- LG Wuppertal, 11.01.2012 – 8 S 56/11
- VG Düsseldorf, 20.07.2007 – 25 K 566/05Zitiert von 1
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.