§ 42b Verbot des Führens von Waffen und Messern im öffentlichen Personenfernverkehr; Verordnungsermächtigung für Verbotszonen
Stand: 31.10.2024
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/WaffG%202002/42b#abs-1 (1) Es ist verboten,
in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs und in seitlich umschlossenen Einrichtungen des öffentlichen Personenfernverkehrs, insbesondere Gebäuden und Haltepunkten, zu führen, soweit nicht eine Rechtsverordnung nach Absatz 2 besteht. Satz 1 gilt nicht
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/WaffG%202002/42b#abs-2 (2) Für das Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes wird das Bundesministerium des Innern und für Heimat ermächtigt, durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates das Führen von Waffen im Sinne des § 1 Absatz 2 und von Messern zu verbieten oder zu beschränken, wenn das Verbot oder die Beschränkung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit erforderlich ist. In der Rechtsverordnung nach Satz 1 sind Ausnahmen vom Verbot oder von der Beschränkung entsprechend Absatz 1 Satz 2 vorzusehen. Die Ermächtigung nach Satz 1 kann durch Rechtsverordnung auf das Bundespolizeipräsidium übertragen werden. Die Befugnis der Bundespolizeibehörden, das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen durch Allgemeinverfügung zu regeln, bleibt unberührt.
Wird zitiert von 6 Entscheidungen zu § 42b WaffG →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- VG Düsseldorf, 24.09.2025 – 18 K 4465/25Zitiert von 5
- OVG NRW, 08.07.2025 – 5 B 579/25Zitiert von 8
- VG Düsseldorf, 30.05.2025 – 18 L 1480/25Zitiert von 4
- VG Köln, 06.08.2026 – 20 L 567/26
- VG Köln, 06.08.2026 – 20 L 1097/26
- VG Gelsenkirchen, 15.09.2025 – 17 L 1155/25Zitiert von 4
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Änderungsverlauf
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25.10.2024 Ausfertigung
§ 42b geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 25. Oktober 2024 (BGBl. I Nr. 332)
BGBl. 2024 I Nr. 332
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