Gesetze / Landesrecht Nordrhein-Westfalen / Wählergruppentransparenzgesetz
WählGTranspG§ 6 Rechtsfolgen der Unrichtigkeit des Rechenschaftsberichts
Stand: 31.07.2024
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/W%C3%A4hlGTranspG/6#abs-1 (1) Stellt der Präsident des Landtags Unrichtigkeiten im Rechenschaftsbericht fest, entsteht gegen die Wählergruppe ein Anspruch in Höhe des den unrichtigen Angaben entsprechenden Betrages. Betreffen Unrichtigkeiten das Haus- und Grundvermögen oder Beteiligungen an Unternehmen, beträgt der Anspruch fünf vom Hundert der nicht aufgeführten oder der unrichtig angegebenen Vermögenswerte.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/W%C3%A4hlGTranspG/6#abs-2 (2) Beruht die Unrichtigkeit auf grober Fahrlässigkeit oder auf Vorsatz, beträgt der Anspruch das Zweifache des den unrichtigen Angaben entsprechenden Betrags, bei Haus- und Grundvermögen oder Beteiligungen an Unternehmen zehn vom Hundert der nicht aufgeführten oder unrichtig angegebenen Vermögenswerte.
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/W%C3%A4hlGTranspG/6#abs-3 (3) Der Präsident des Landtags stellt die Verpflichtung der Wählergruppe zur Zahlung des Betrages durch Verwaltungsakt fest. Der Verwaltungsakt darf nur innerhalb von sechs Jahren nach Einreichung des Rechenschaftsberichts erlassen werden.
Wird zitiert von 1 Entscheidung zu § 6 WählGTranspG →
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