Gesetze / Bundesentschädigungsgesetz
BEG§ 83
Stand: 10.06.2019
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/BEG/83#abs-1 (1) Die Rente wird auf der Grundlage von zwei Dritteln der Versorgungsbezüge eines vergleichbaren Bundesbeamten errechnet. Dabei ist die jeweilige Höhe der gesetzlichen Versorgungsbezüge zugrunde zu legen. § 76 Abs. 1 Satz 2 bis 5 findet mit der Maßgabe Anwendung, daß von dem Lebensalter des Verfolgten im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes auszugehen ist.
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/BEG/83#abs-2 (2) Der monatliche Höchstbetrag der Rente beträgt
| bis zum 31. März 1957 | = 600 DM |
| vom 1. April 1957 bis 31. Mai 1960 | = 630 DM |
| vom 1. Juni 1960 bis 31. Dezember 1960 | = 660 DM |
| vom 1. Januar 1961 bis 30. Juni 1962 | = 700 DM |
| vom 1. Juli 1962 bis 30. September 1964 | = 735 DM |
| vom 1. Oktober 1964 bis 31. Dezember 1965 | = 785 DM |
| ab 1. Januar 1966 | = 1.000 DM. |
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/BEG/83#abs-3 (3) Hat der Verfolgte die Rente gewählt, so erhält er für die Zeit vor dem 1. November 1953 eine Entschädigung in Höhe der Rentenbezüge eines Jahres.
Wird zitiert von 1 Entscheidung zu § 83 BEG →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
- BVerfG, 13.12.1961 – 1 BvR 1137/59, 1 BvR 278/60Der Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG kann der normsetzenden Exekutive (Art. 80 GG) unter besonderen Umständen Differenzierungen verbieten, die durch die ihr erteilte gesetzliche Ermächtigung an sich noch gedeckt werden. - Teilnichtigkeit von Durchführungsbestimmungen zum BEG, soweit sie den Rentenhöchstbetrag verspätet erhöhenZitiert von 15
„Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.