Entscheidungen zu § 242 BGB
21.982 Entscheidungen · Leistung nach Treu und Glauben
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BFH, 04.02.1997 – VII R 50/96
Urteil
Leitsatz Der Senat hält an seiner Rechtsprechung fest, nach der die Nichtbezeichnung der Forderung, mit der aufgerechnet werden soll, der Wirksamkeit der Aufrechnungserklärung nicht entgegensteht. Auch ein Abrechnungsbescheid, mi…
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BFH, 27.11.1996 – X R 85/94
Urteil
Leitsatz Werden anläßlich eines Streits über den Inhalt des der überlebenden Ehefrau des Erblassers zustehenden Vermächtnisnießbrauchs und über das Bestehen eines Pflichtteilsanspruchs diese Rechte vom nicht gesetzlich unterhalts…
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BFH, 20.09.1995 – X R 86/94
Urteil
Leitsatz Der Grundsatz von Treu und Glauben steht einer Festsetzung von Nachforderungszinsen grundsätzlich auch dann nicht entgegen, wenn das FA den Steuerbescheid 14 Monate nach Eingang der Steuererklärung erläßt und der Steuerp…
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BFH, 17.05.1995 – I R 16/94
Urteil
Leitsatz 1. Sind Versorgungsbezüge in Höhe eines festen Betrages zugesagt, der wegen der Annahme eines ansteigenden säkularen Einkommenstrends im Verhältnis zu den Aktivbezügen am Bilanzstichtag überhöht ist, so sind die nach § 6…
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BFH, 08.02.1995 – I R 127/93
Urteil
Leitsatz 1. Dritter i. S. des § 174 Abs. 5 Satz 1 AO 1977 ist jeder, der im fehlerhaften Steuerbescheid nicht als Steuerschuldner angegeben war. An dem zur Änderung oder Aufhebung des fehlerhaften Steuerbescheides führenden Verfa…
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BFH, 13.07.1994 – I R 38/93
Urteil
Leitsatz Erledigt sich ein Rechtsstreit nach Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Bescheids durch Klagerücknahme, so besteht ein Anspruch auf Prozeßzinsen gemäß § 236 Abs. 1 AO 1977.
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BFH, 22.06.1994 – II R 13/90
Urteil
Leitsatz Die vom Erblasser gezogenen Früchte eines ihm zuvor vom Erben zugewendeten Vermögensgegenstandes und die aus diesen Früchten vom Erblasser erworbenen Vermögensgegenstände sind mit dem zugewendeten Vermögensgegenstand nic…
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BFH, 02.03.1994 – II R 59/92
Urteil
Leitsatz Sogenannte unbenannte (ehebedingte) Zuwendungen sind nicht deswegen von der Schenkungsteuer ausgenommen, weil sie - wegen ihres spezifisch ehebezogenen Charakters - nach herrschender zivilrechtlicher Auffassung keine Sch…
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BFH, 08.09.1993 – I R 30/93
Urteil
Leitsatz Der Grundsatz von Treu und Glauben steht einer Festsetzung von Nachforderungszinsen gemäß § 233 a AO 1977 grundsätzlich auch dann nicht entgegen, wenn der Veranlagungsbeamte die Bearbeitung der Steuererklärung schuldhaft…
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BFH, 03.12.1992 – V R 87/90
Urteil
Leitsatz Die rechtsfehlerhafte Beurteilung des Vorsteuerabzugs im Kalenderjahr der erstmaligen Verwendung eines Wirtschaftsguts durch das FA berechtigt dieses nicht bei rechtlich unveränderter Verwendung in den Folgejahren zu ein…
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BFH, 15.07.1992 – II R 59/90
Urteil
Leitsatz 1. Wird mit der Klage geltend gemacht, das FA sei verpflichtet, auf ein rechtskräftig festgestelltes Konkursvorrecht aus Billigkeitsgründen zu verzichten, so ist dafür der Finanzrechtsweg gegeben.
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BFH, 12.04.1989 – I R 142/85, I R 143/85
Urteil
Leitsatz Vereinbart eine Kapitalgesellschaft mit ihrem beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführer eine Sondervergütung für "weitere Tätigkeiten", so ist die Sondervergütung verdeckte Gewinnausschüttung, wenn die "weiteren Täti…
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BFH, 18.02.1986 – VII R 8/81
Urteil
Leitsatz Leitsätze (vom BMF gebildet): 1. Das Finanzamt kann mit einer Nachforderung gegenüber einem Abtretungsempfänger grundsätzlich dann nicht mehr aufrechnen, wenn die Nachforderung erst nach Kenntniserlangung und später a…
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BFH, 13.07.1983 – II R 44/81
Urteil
Leitsatz Überträgt der Erbbauberechtigte das Erbbaurecht deshalb auf den Grundstückseigentümer zurück oder wird das Erbbaurecht deshalb aufgehoben, weil der Erbbauberechtigte eine Bebauungspflicht, die er im Erbbaurechtsbestellun…
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BFH, 26.10.1982 – VIII R 50/80
Urteil
Leitsatz Begnügt sich im Rahmen eines Ehegatten-Arbeitsverhältnisses der Arbeitnehmer-Ehegatte mit unangemessen niedrigen Aktivbezügen, so kann die Zusage einer im Verhältnis zu diesen Bezügen hohen Pension steuerrechtlich schon …
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BFH, 19.10.1982 – VII R 64/80
Urteil
Leitsatz Die Aufrechnung des FA gegen Lohnsteuererstattungsansprüche Ist Im Regelfall keine unzulässige Rechtsausübung.
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BFH, 31.03.1982 – II R 88/81
Urteil
Leitsatz Wohnt der Käufer einer Eigentumswohnung im Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags über diese bereits als Mieter in der Wohnung, so beginnt das Jahr der Mindesteigennutzung unabhängig vom vereinbarten Zeitpunkt des Üb…
- VG Düsseldorf, 09.09.2026 – 1 L 2148/26 Beschluss
- LSG Berlin-Brandenburg, 28.08.2026 – L 1 KR 337/24 Urteil
- VG Düsseldorf, 14.08.2026 – 15 K 555/24 Urteil
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LAG Hamm, 06.08.2026 – 18 SLa 24/26
Urteil
Leitsatz 1. Der Arbeitgeber, der dem klagenden Arbeitnehmer während des Kündigungsrechtsstreits eine Prozessbeschäftigung antragen will, muss hierzu kein annahmefähiges Angebot i.S.d. § 145 BGB unterbreiten. 2. Das Angebot der Pr…
- OLG Köln, 04.08.2026 – 3 U 27/25 Urteil
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OVG NRW, 03.08.2026 – 6 B 818/26
Beschluss
Leitsatz Erfolglose Beschwerde eines Fortstamtmanns a. D., mit der er sich gegen die Untersagung einer Erwerbstätigkeit nach Ruhestandseintritt wendet.
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VG Düsseldorf, 31.07.2026 – 29 K 6948/25
Gerichtsbescheid
Leitsatz 1. Rechtmäßigkeit der Festsetzung eines Zwangsgeldes im Bereich des Arbeitsschutzrechts.2. Keine ernstlichen Zweifel an Zustellung trotz fehlender Zustellungsurkunde.3. Angemessenheit der Frist bei Zwangsgeldandrohung.
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ArbG Düsseldorf, 23.07.2026 – 9 Ca 599/26
Urteil
Leitsatz 1. Einzelfallentscheidung einer Entschädigung wegen einer etwaigen Behinderung aufgrund einer Schwerbehinderung durch die Ablehnung einer Bewerbung.2. Für die Geltendmachung eines Entschädigungsanspruchs nach § 15 Abs. 2…
- OLG Köln, 17.07.2026 – 19 Sch 1/26 Beschluss
- VGH Bayern, 14.07.2026 – 9 ZB 25.2303 Beschluss
- LG Dortmund, 10.07.2026 – 3 O 465/25 Urteil
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OVG NRW, 30.06.2026 – 6 B 426/26
Beschluss
Leitsatz Ein dem Übertragungsbeschluss nach § 6 Abs. 1 VwGO anhaftender Rechtsfehler ist im Rechtsmittelverfahren nur ausnahmsweise, nämlich dann beachtlich, wenn er als Folge der beanstandeten Vorentscheidung der angefochtenen S…
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LAG Köln, 25.06.2026 – 6 SLa 116/26
Teil-Versäumnis- und Schlussurteil
Leitsatz 1. Die Tatsache, dass eine Entschädigungsklage an einem anderen Gericht zu einer anderen Zeit und mit Blick auf ein anderes Bewerbungsverfahren als rechtsmissbräuchlich erkannt worden war, ersetzt nicht den (hier fehlend…
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OLG Hamm, 24.06.2026 – 8 U 45/26
Beschluss
Leitsatz 1. Zu den Kriterien für die Abgrenzung eines schriftlichen deklaratorischen Schuldanerkenntnisses (§ 311 Abs. 1 BGB) mit dem Zweck der Bestätigung einer bestehenden Schuld vom abstrakten Schuldanerkenntnis gemäß §§ 780, …
- OLG Brandenburg, 23.06.2026 – 3 U 109/23 Urteil
- OLG Brandenburg, 23.06.2026 – 3 U 54/25 Urteil
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LSG Berlin-Brandenburg, 18.06.2026 – L 1 KR 105/22
Urteil
Leitsatz Für den Fall eines gestörten Abrechnungsweges wegen fehlerhafter Meldung schuldet der pharmazeutische Unternehmer den Krankenkassen den Abschlag nach § 130a SGB V unmittelbar aufgrund eines korrespondierenden Zahlungsans…
- AG Herne, 09.06.2026 – 34 C 18/26 Urteil
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OLG Düsseldorf, 03.06.2026 – 2 U 93/24
Schlussurteil
Leitsatz 1. Befindet sich die angegriffene Ausführungsform in den Händen des Beklagten, weil er diese herstellt und/oder vertreibt, kann er den Vortrag des Klägers zu den technischen Eigenschaften der angegriffenen Ausführungsfor…
- OLG Brandenburg, 27.05.2026 – 4 U 131/25 Urteil
- OLG Düsseldorf, 21.05.2026 – 2 U 92/24 Urteil
- OVG NRW, 21.05.2026 – 7 A 966/24 Urteil
- OLG Brandenburg, 19.05.2026 – 6 U 35/25 Urteil
- VG Arnsberg, 13.05.2026 – 10 K 4918/24 Urteil
- OLG Düsseldorf, 13.05.2026 – 6 U 5/24 (Kart) Urteil
- OVG NRW, 11.05.2026 – 14 A 2225/22 Beschluss
- OVG NRW, 07.05.2026 – 9 A 1357/21 Beschluss
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LAG Hamm, 07.05.2026 – 18 SLa 698/25
Urteil
Leitsatz 1. Veranlasst ein Chefarzt in Kenntnis des Umstandes, dass keine wirksame Einwilligung des Patienten vorliegt, weil dieser zuvor nicht ordnungsgemäß aufgeklärt wurde, gleichwohl die Durchführung der vorgesehenen Operatio…
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LAG Köln, 30.04.2026 – 8 SLa 602/25
Urteil
Leitsatz 1. Die Festlegung einer bestimmten Mindestbesetzung für Schichten ist grundsätzlich geeignet, als betrieblicher Grund die Arbeitszeitverringerung nach § 8 Abs. 4 S. 2 TzBfG abzulehnen. 2. Ein solches Konzept steht einem …
- BayObLG, 29.04.2026 – 102 Sch 170/25 e Beschluss
- OLG München, 27.04.2026 – 19 U 3262/25 e Beschluss
- OLG Brandenburg, 23.04.2026 – 5 U 39/25 Urteil
- OLG Brandenburg, 21.04.2026 – 6 U 23/25 Urteil
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