Rechtsprechung / § 129 AO 1977
Entscheidungen zu § 129 AO 1977
560 Entscheidungen · Offenbare Unrichtigkeiten beim Erlass eines Verwaltungsakts
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BFH, 03.03.2011 – IV R 8/08
Urteil
Leitsatz 1. NV: Ist in einem Gewinnfeststellungsbescheid die notwendige Feststellung des Veräußerungsgewinns eines Mitunternehmers unterblieben, kann dies nicht als Berichtigung eines "mechanischen" Fehlers nach § 129 AO nachgeho…
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BFH, 31.03.1987 – VIII R 46/83
Urteil
Leitsatz Für die Berichtigung nach § 129 AO 1977 ist es nicht erforderlich, daß die offenbare Unrichtigkeit aus dem Bescheid erkennbar ist. AO 1977 § 129, § 124. Vorinstanz: FG Bremen
- FG Köln, 24.02.2026 – 11 K 379/22 Urteil
- FG Düsseldorf, 13.12.2005 – 17 K 1493/02 F Urteil
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BFH, 22.10.2024 – VIII R 33/21
Urteil
Leitsatz NV: Allein der Umstand, dass zur Bestimmung der zutreffenden Höhe des steuerlichen Einlagekontos nicht die mechanische Übernahme der im Jahresabschluss angegebenen Kapitalrücklage ausreicht, sondern auf einer zweiten Stu…
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BFH, 26.05.2020 – IX R 30/19
Urteil
Leitsatz 1. NV: Der Finanzbehörde gilt nur der Inhalt der Akten als bekannt, die in der zuständigen Dienststelle für den zu veranlagenden Steuerpflichtigen geführt werden. Wählen Ehegatten, die zuvor zusammenveranlagt wurden, die…
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BFH, 22.05.2019 – XI R 9/18
Urteil
Leitsatz 1. Die in der Rechtsprechung des BFH zu § 129 AO entwickelten Grundsätze gelten auch bei der Einreichung elektronischer Steuererklärungen. 2. Ein Körperschaftsteuerbescheid ist offenbar unrichtig, wenn die Steuerpflichti…
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BFH, 03.08.2016 – X R 20/15
Urteil
Leitsatz 1. NV: Eine Unrichtigkeit i.S. von § 129 Satz 1 AO ist nur dann offenbar, wenn der Fehler bei Offenlegung des Sachverhalts für jeden unvoreingenommenen Dritten klar und eindeutig erkennbar ist. Davon ist nicht auszugehen…
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BFH, 21.01.2010 – III R 22/08
Urteil
Leitsatz 1. NV: Die Entscheidung des FG bei der Annahme einer offenbaren Unrichtigkeit, dass jede Möglichkeit eines Rechtsirrtums, eines Denkfehlers oder einer unvollständigen Sachaufklärung bzw. fehlerhaften Tatsachenwürdigung a…
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BFH, 10.09.1987 – V R 69/84
Urteil
Leitsatz Ein aufgrund einer Außenprüfung ergangener Änderungsbescheid kann grundsätzlich auch dann nach § 129 AO 1977 berichtigt werden, wenn das FA im Änderungsbescheid eine offenbare Unrichtigkeit des Erstbescheids übernommen h…
- FG Münster, 14.01.2026 – 6 K 2496/23 G, F Urteil
- FG Münster, 10.05.2023 – 13 K 327/20 G,F Urteil
- FG Hessen, 10.09.2019 – 4 K 1018/19 Urteil
- FG Hessen, 10.09.2019 – 4 K 1318/18 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 09.03.2017 – 10 K 10319/15 Urteil
- FG Düsseldorf, 16.02.2017 – 14 K 3554/14 E Urteil
- FG Rheinland-Pfalz, 18.04.2013 – 4 K 2093/12 Urteil
- FG Köln, 06.03.2012 – 13 K 1250/10 Urteil
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BFH, 24.01.2019 – V R 32/17
Urteil
Leitsatz NV: Kein Sachaufklärungsfehler, sondern eine offenbare Unrichtigkeit mit der Folge einer Berichtigungspflicht nach § 129 Satz 2 AO liegt vor, wenn das Finanzamt einen Teil der Prüfungsfeststellungen schon während der Auß…
- FG Düsseldorf, 11.10.2016 – 10 K 1715/16 E Urteil
- FG Düsseldorf, 24.03.2015 – 13 K 553/14 E Urteil
- FG Baden-Württemberg, 17.03.2008 – 13 V 2901/07 Beschluss
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BFH, 03.05.2017 – X R 4/16
Urteil
Leitsatz 1. NV: Wird eine "kurze Zeit" nach Beendigung des Kalenderjahres ihrer wirtschaftlichen Zugehörigkeit abgeflossene Umsatzsteuervorauszahlung entgegen § 11 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 1 Satz 2 EStG erst im Folgejahr als Bet…
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BFH, 06.11.2012 – VIII R 15/10
Urteil
Leitsatz 1. Ob ein mechanisches Versehen die Ursache für einen unterbliebenen Nachprüfungsvorbehalt war und dieser ggf. wegen offenbarer Unrichtigkeit nachgeholt werden kann, ist anhand der objektiven Umstände beim Erlass des bet…
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BFH, 22.02.2006 – I R 125/04
Urteil
Leitsatz 1. Die Verwertung von Prüfungsfeststellungen, die ohne wirksame Prüfungsanordnung getroffen worden sind, ist nicht generell unzulässig. Das gilt jedenfalls dann, wenn die Feststellungen im Rahmen eines erstmaligen Steuer…
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BFH, 08.04.1987 – II R 236/84
Urteil
Leitsatz 1. Eine Berichtigung gemäß § 129 AO 1977 ist auch dann möglich, wenn in den Eingabewertbogen eine Zahl eingetragen wird, die das fehlerhafte Ergebnis einer vorangegangenen aktenkundigen Berechnung ist. 2. Die Berichti…
- FG Münster, 24.10.2025 – 4 K 884/23 Ki Urteil
- FG Münster, 29.11.2022 – 11 K 1582/21 F Urteil
- FG Niedersachsen, 19.02.2020 – 3 K 323/19 Urteil
- FG Münster, 08.11.2017 – 9 K 689/17 F Urteil
- FG Münster, 21.07.2016 – 9 K 2342/15 E Urteil
- FG Sachsen-Anhalt, 06.05.2010 – 5 K 98/08 Urteil
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BFH, 14.01.2020 – VIII R 4/17
Urteil
Leitsatz 1. Sind vom Steuerpflichtigen in seiner Steuererklärung angegebene Einkünfte im Einkommensteuerbescheid nicht berücksichtigt worden, weil die Anlage S zur Einkommensteuererklärung versehentlich nicht eingescannt und die …
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BFH, 27.05.2009 – X R 47/08
Urteil
Leitsatz Eine die Berichtigung nach § 129 AO ermöglichende offenbare Unrichtigkeit kann auch vorliegen, wenn das FA eine in der Steuererklärung enthaltene offenbare Unrichtigkeit des Steuerpflichtigen als eigene übernimmt. Die Un…
- FG Niedersachsen, 20.11.2024 – 9 K 280/21 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 23.05.2023 – 6 K 6019/21 Urteil
- FG Berlin-Brandenburg, 13.10.2016 – 10 K 10320/15 Urteil
- FG Köln, 14.03.2016 – 5 K 1920/14 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 22.02.2012 – 2 K 677/11 Urteil
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BFH, 18.07.2023 – IX R 17/22
Urteil
Leitsatz 1. Ein "Verklicken" beim Import von steuerlichen Daten in das ELSTER-Portal ist kein nach § 173a AO korrigierbarer Schreibfehler. 2. § 173a AO ist nicht bei sonstigen offenbaren Unrichtigkeiten, die dem Steuerpflichtigen…
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BFH, 23.07.2020 – V R 37/18
Beschluss
Leitsatz Übereinstimmende Erledigungserklärungen führen im Zusammenhang mit der Zusage einer Bescheidänderung noch nicht zu einer unanfechtbaren Entscheidung über den Rechtsbehelf.
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BFH, 01.08.2012 – IX R 4/12
Urteil
Leitsatz NV: Eine die Berichtigungsmöglichkeit nach § 129 AO eröffnende offenbare Unrichtigkeit bei der Übernahme von Angaben des Steuerpflichtigen als eigene seitens des FA erfordert es, dass der zuständige Sachbearbeiter die Un…
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BFH, 13.06.2012 – VI R 85/10
Urteil
Leitsatz 1. Der Finanzbehörde gilt nur der Inhalt der Akten als bekannt, die in der zuständigen Dienststelle für den zu veranlagenden Steuerpflichtigen geführt werden. Tatsachen, die sich aus den Akten anderer Steuerpflichtiger e…
- FG Münster, 18.12.2023 – 4 K 2333/21 Ki Urteil
- FG München, 23.03.2023 – 11 K 2386/22 Urteil
- FG Düsseldorf, 25.02.2021 – 9 K 141/20 F Urteil
- FG Hamburg, 17.03.2016 – 2 K 37/15 Urteil
- FG Baden-Württemberg, 05.02.2016 – 9 K 1378/15 Urteil
- FG Rheinland-Pfalz, 18.07.2014 – 1 K 1338/12 Urteil
- FG Münster, 02.04.2014 – 9 K 2089/13 F Urteil
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