Rechtsprechung / LAG Rheinland-Pfalz / 2005

LAG Rheinland-Pfalz Beschluss vom 13.06.2005 – 8 Ta 114/05

ECLI:DE:LAGRLP:2005:0613.8TA114.05.0A

ArbeitsrechtRheinland-PfalzArbeitsrecht Rheinland-PfalzVolltext

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Tenor§

Die Beschwerde des B. vom 05.05.2005 gegen die Terminsbestimmung des Arbeitsgerichts wird als unzulässig verworfen.

Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lag-rheinland-pfalz/2005-06-13/8-ta-114-05#rd_1

Das vom B eingeleitete Beschwerdeverfahren gegen die Terminsbestimmung und die Wahl des Zeitpunktes ist im arbeitsgerichtlichen Verfahren nicht statthaft (vgl. Germelmann u. a., Arbeitsgerichtsgesetz, 4. Auflage § 47 Rz 15 b).

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/lag-rheinland-pfalz/2005-06-13/8-ta-114-05#rd_2

Die Beschwerdekammer hat im gewählten Verfahren gegenüber dem Arbeitsgericht keine durchsetzbare Anweisungsbefugnis zu einer anderweitigen Terminsbestimmung. Dies gilt selbst dann, wenn man - wie die Beschwerde - auch für das arbeitsgerichtliche Verfahren auf § 252 ZPO analog zurückgreifen könnte. Sachgründe für eine beanstandungsfreie Ermessensübung ergeben sich aus dem Nichtabhilfebeschluss des Arbeitsgerichts Mainz vom 17.05.2005. Hierauf wird Bezug genommen.

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Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei (§ 2 Abs. 2 GKG).