Rechtsprechung / BVerfG / 1. Senat 2. Kammer / 2020

BVerfG Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren vom 22.01.2020 – 1 BvR 1908/17

1. Senat 2. Kammer · ECLI:DE:BVerfG:2020:rk20200122.1bvr190817

VerfassungsrechtBundVolltext

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Tenor§

Der Antrag auf Gegenstandswertfestsetzung wird verworfen.

Gründe§

1Permalink zu Rn. 1recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2020-01-22/1-bvr-1908-17#rd_1

Der Antrag auf Gegenstandswertfestsetzung wird verworfen, weil für eine gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswertes kein Rechtsschutzbedürfnis besteht.

2Permalink zu Rn. 2recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2020-01-22/1-bvr-1908-17#rd_2

Gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG beträgt der Mindestgegenstandswert im Verfahren der Verfassungsbeschwerde 5.000 Euro. Ein höherer Gegenstandswert kommt in Fällen, in denen eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen oder zurückgenommen worden ist, regelmäßig nicht in Betracht (vgl. BVerfGE 79, 365 <369>). Umstände, die hier ausnahmsweise einen höheren Gegenstandswert rechtfertigen könnten, sind nicht ersichtlich. Ist deshalb vom Mindestgegenstandswert auszugehen, so besteht für die gerichtliche Festsetzung des Gegenstandswertes kein Rechtsschutzbedürfnis (vgl. BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 25. Mai 1999 - 2 BvR 1790/94 -, NJW 2000, S. 1399).

3Permalink zu Rn. 3recht.nulegal.eu/rechtsprechung/bverfg/2020-01-22/1-bvr-1908-17#rd_3

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.