Gesetze / Trinkwasserverordnung
TrinkwV§ 55 Umfang der Überwachung durch das Gesundheitsamt
Stand: 25.06.2023
Wird zitiert von 1 Entscheidung zu § 55 TrinkwV →
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Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/TrinkwV%202023/55#abs-1 (1) Bei Wasserversorgungsanlagen nach § 54 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 umfassen die Überwachungen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 insbesondere
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/TrinkwV%202023/55#abs-2 (2) Bei Wasserversorgungsanlagen nach § 54 Absatz 2 Nummer 4 bis 6 umfassen die Überwachungen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 insbesondere:
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/TrinkwV%202023/55#abs-3 (3) Das Gesundheitsamt entscheidet, in welcher Häufigkeit es die Überwachungen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 durchführt. Bei den folgenden Wasserversorgungsanlagen hat das Gesundheitsamt die Überwachungen mindestens in folgender Häufigkeit vorzunehmen:
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/TrinkwV%202023/55#abs-4 (4) Die Überwachungen sollen nicht vorher angekündigt werden.
Permalink zu Abs. 5recht.nulegal.eu/gesetze/TrinkwV%202023/55#abs-5 (5) Das Gesundheitsamt legt den Umfang der Entnahme und Untersuchung von Wasserproben nach den Absätzen 1 und 2 fest. In Bezug auf Parameter, von denen anzunehmen ist, dass sie sich in der Trinkwasserinstallation nachteilig verändern können, sind im Rahmen der Überwachung für das Trinkwasser aus den Trinkwasserinstallationen im jeweiligen Wasserversorgungsgebiet repräsentative Untersuchungen des Trinkwassers mindestens in der sich aus Anlage 6 Teil I ergebenden Häufigkeit zu veranlassen. Parameter, von denen anzunehmen ist, dass sie sich in der jeweiligen Trinkwasserinstallation nachteilig verändern können, sind grundsätzlich insbesondere die in Anlage 2 Teil II genannten chemischen Parameter sowie die Indikatorparameter Coliforme Bakterien, Koloniezahl bei 22 Grad Celsius und Koloniezahl bei 36 Grad Celsius. Für die Untersuchungen nach Satz 2 sind Stichproben an Entnahmestellen für Trinkwasser von Gebäudewasserversorgungsanlagen und von zeitweiligen Wasserversorgungsanlagen ohne eigene Wassergewinnung zu nehmen. Über die Anforderungen nach § 42 hinaus darf es sich nicht um Netzproben handeln.