Gesetze / Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594)
SGB III§ 67 Einkommensanrechnung
Stand: 01.08.2024
Permalink zu Abs. 1recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%203/67#abs-1 (1) Auf den Gesamtbedarf sind die Einkommen der folgenden Personen in der Reihenfolge ihrer Nennung anzurechnen:
Permalink zu Abs. 2recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%203/67#abs-2 (2) Für die Ermittlung des Einkommens und dessen Anrechnung sowie die Berücksichtigung von Freibeträgen gelten § 11 Absatz 4 sowie die Vorschriften des Vierten Abschnitts des Bundesausbildungsförderungsgesetzes mit den hierzu ergangenen Rechtsverordnungen entsprechend. Abweichend von
Permalink zu Abs. 3recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%203/67#abs-3 (3) Bei einer Berufsausbildung im Betrieb der Eltern, der Ehefrau oder des Ehemanns oder der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners ist für die Feststellung des Einkommens der oder des Auszubildenden mindestens die tarifliche Bruttoausbildungsvergütung als vereinbart zugrunde zu legen oder, soweit eine tarifliche Regelung nicht besteht, die ortsübliche Bruttoausbildungsvergütung, die in diesem Ausbildungsberuf bei einer Berufsausbildung in einem fremden Betrieb geleistet wird.
Permalink zu Abs. 4recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%203/67#abs-4 (4) Für an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen Teilnehmende wird von einer Anrechnung des Einkommens abgesehen. Satz 1 gilt nicht für Einkommen der Teilnehmenden aus einer nach diesem Buch oder vergleichbaren öffentlichen Programmen geförderten Maßnahme.
Permalink zu Abs. 5recht.nulegal.eu/gesetze/SGB%203/67#abs-5 (5) Das Einkommen der Eltern bleibt außer Betracht, wenn ihr Aufenthaltsort nicht bekannt ist oder sie rechtlich oder tatsächlich gehindert sind, im Inland Unterhalt zu leisten. Das Einkommen ist ferner nicht anzurechnen, soweit ein Unterhaltsanspruch nicht besteht oder dieser verwirkt ist.
Wird zitiert von 43 Entscheidungen zu § 67 SGB III →
Wichtigste und neueste Entscheidungen
Nach Gewicht
- SG Karlsruhe, 15.11.2015 – S 5 AL 1322/15
- LSG Schleswig, 09.02.2007 – L 3 AL 43/06
- BSG, 27.08.2008 – B 11 AL 12/07 RZitiert von 6
- LSG Niedersachsen-Bremen, 22.02.2012 – L 12 AL 77/10
- LSG Berlin-Brandenburg, 19.04.2023 – L 18 AL 6/21
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 16.06.2021 – L 2 AL 49/14
Zuletzt entschieden
- BSG, 14.10.2020 – B 11 AL 2/20 R(Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben - Ausbildungsgeld - Anrechnung von Elterneinkommen - Anwendbarkeit der Härtefallregelung des § 25 Abs 6 BAföG - außergewöhnliche Belastungen - Erhöhung des Einkommensfreibetrags - Ermessensausübung)Zitiert von 1
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.03.2020 – L 18 AL 66/18
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 23.09.2019 – L 8 AS 288/14Zitiert von 1
„Nach Gewicht“: wie oft die Entscheidung § 67 SGB III zitiert. „Zitiert von“ ist die Zahl der Entscheidungen im Bestand, die ihrerseits diese Entscheidung zitieren.
Änderungsverlauf
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01.08.2024 in Kraft
§ 67 geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 19. Juli 2024 (BGBl. I Nr. 249)
BGBl. 2024 I Nr. 249
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15.07.2022 Ausfertigung
§ 67 geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 15. Juli 2022 (BGBl. I 1150)
BGBl. 2022 I S. 1150
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08.07.2019 Ausfertigung
§ 67 geändert durch Artikel 3 1. 8. 2021 des Gesetzes vom 8. Juli 2019 (BGBl. I 1025)
BGBl. 2019 I S. 1025
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23.12.2014 Ausfertigung
§ 67 geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 23. Dezember 2014 (BGBl. I 2475)
BGBl. 2014 I S. 2475
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26.05.2005 Ausfertigung
§ 67 geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 26. Mai 2005 (BGBl. I 1418)
BGBl. 2005 I S. 1418
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23.12.2002 Ausfertigung
§ 67 Abs. 2 Satz 2 aufgehoben durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Dezember 2002 (BGBl. I 4607)
BGBl. 2002 I S. 4607
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10.12.2001 Ausfertigung
§ 67 eingefügt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Dezember 2001 (BGBl. I 3443)
BGBl. 2001 I S. 3443
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Die Zuordnung einer Textänderung zum ändernden Gesetz ist abgeleitet — aus der Standangabe des Gesetzes und dem beobachteten Änderungsdatum — und keine amtliche Angabe. Maßgeblich ist allein das Gesetzblatt.